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  Rock on 2019 - Teil 5

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Freitag, 12.07.2019 (Tag 13) - Scenic, City, Waterfalls

 

Aufstehen – wie immer. Fruehstueck – prima! Wir tigern los und erreichen fast genau um 8.00 Uhr den Monarch Mountain und den Monarch Crest. Vor fuenf Jahren sind wir hier schon vorbeigekommen, damals haben wir nicht gehalten. Heute passt's!

 

Wir bummeln ein wenig durch den Laden, kaufen dann zwei Tickets fuer die Gondel und fahren in etwa neun Minuten hinauf auf den Gipfel des Monarch Mountain – knapp 12.000 Fuss bzw. 3.650 Meter hoch. Der Ausblick ist toll, die Fahrt mit der 53 Jahre alten Gondel wirklich cool.

 

   

   

   
   
   
   
   
   
   
   

Eine Slideshow zum Monarch Pass mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Um 9.00 Uhr sind wir wieder an der Talstation und setzen unsere Fahrt fort in Richtung Montrose. Wie 2014 kommen wir wieder an der Curecanti National Recreation Area und dem Blue Mesa Reservoir vorbei, grossartig aufhalten wollen wir uns hier aber auch in diesem Jahr nicht. Auch den Black Canyon of the Gunnison National Park besuchen wir nicht noch einmal.

 

   

   

   
   
   
   

 

Nach einer kurzen Pinkelpause bei McDonalds in Montrose biegen wir nun in die entgegen gesetzte Richtung unserer Route von 2014 ab. Gut 26 Meilen nach Montrose erreichen wir den kleinen Ort Ridgway. Ab hier befinden wir uns auf dem San Juan Skyway Scenic Byway, einer All American Road und damit auch einem National Scenic Byway! Diese Traumstrasse hat eine Laenge von insgesamt 360 Kilometern (knapp 225 Meilen) und endet – wieder genau hier in Ridgway.

 

Es ist also eigentlich ein Kreis, den man nun fahren koennte. Der wuerde uns auch brennend interessieren, doch wie so oft fehlt uns auch hier wieder einmal die Zeit. So muessen wir uns mit einem deutlich kuerzeren Stueck begnuegen, immerhin aber auch etwa 130 km (gut 80 Meilen).

 

Unser erster Halt ist aber schon deutlich frueher. Nach fast genau 16 Kilometern (10 Meilen) erreichen wir den kleinen Ort Ouray. Direkt an der Hauptstrasse liegt das Ortszentrum, hier spielt die Musik. Ueberall historische Gebaeude, Souvenirlaeden und Restaurants und das alles umrahmt von einer traumhaft schoenen Bergkulisse. Klasse – ein Ort nach unserem Geschmack.

 

   

   

   
   
   
   
   
   

 

Wir bummeln einmal auf und ab, drehen in dem ein- oder anderen Laden eine Runde, dann fahren wir mit dem Auto direkt im Ort einen Berg hinauf und halten an den Ouray Cascade Falls. Der kurze Trail fuehrt direkt unter die Wasserfaelle, die im Prinzip unmittelbar hinter dem Ort herunterdonnern. Klasse und absolut sehenswert!

 

 
   

   
   
   
   
 

 

Eine Slideshow zu Ouray und den Cascade Falls mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Doch das ist noch laengst nicht alles. Direkt am Ortsausgang Ouray in Richtung Silverton sollte man unbedingt rechts abbiegen. Eine Strasse verlaeuft ueber eine kleine Schlucht, durch die der Uncompahgre River fliesst.

 

 

   

 

Die folgende Gravel Road ist nur kurz und fuehrt zum Parkplatz am Box Canyon Park. Die Cascade Falls sind zwar schoen, die Box Canyon Falls, die man hier bewundern kann, dagegen sind absolut spektakulaer. Der Parkplatz kostet ein paar Dollar, aber die sind gut angelegt!

 

Auch hier muss man einen kurzen Trail laufen, dann steht man mitten in einer Schlucht und sieht das Wasser in einer Art Roehre im Fels herabstuerzen und unten heraussprudeln. Unglaublich – dieser Wasserfall ist einfach nur grandios.

Man kann sich scheinbar nur nicht einigen, wie man "Canyon" in diesem Fall schreiben soll (siehe drittes Foto).

 

   

   

 
   
   
   
   

 

Man kann die Box Canyon Falls sogar von oben bewundern. Dazu gibt es einen kurzen Trail, der jedoch steil den Berg hinauffuehrt und etwas mehr anstrengt. Dann aber steht man auf einer Bruecke ueber dem Wasserfall und hat als kleinen Bonus noch einen tollen Blick auf Ouray. Der weitere Trail fuehrt durch einen Tunnel – echt der Hammer. Wir kehren nach dem Tunnel jedoch wieder um und gehen schliesslich zurueck zum Auto.

 

   

 

   
   
   
   
   
 

 

Eine Slideshow zu den Box Canyon Falls mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Auch wenn uns Ouray und seine Wasserfaelle richtig gut gefallen und wir gerne noch ein wenig laenger bleiben wuerden, wird es Zeit fuer uns, dieses nette Staedtchen wieder zu verlassen. Ein letzter Blick zurueck - dann geht es weiter.

 

Wir folgen der US 550 weiter nach Sueden und befinden uns nun auf dem traumhaft schoenen Million Dollar Highway. Dieses ca. 40 km lange Stueck des San Juan Skyway Scenic Byways zwischen Ouray und Silverton ist absolut beeindruckend.

 

Es geht Paesse hinauf und wieder hinunter, ueberall kommen Wasserfaelle den Berg herunter oder verschwinden tief unter uns in irgendwelchen Canyon.

 

   

   

 
   
   
   
   
   
   
 

 

Eine Slideshow zum Million Dollar Highway mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Leider zieht ein Gewitter auf und es beginnt zu regnen. Gegen 15.00 Uhr erreichen wir Silverton. Trotz des Regens lassen wir uns unsere gute Laune nicht verderben und bummeln einmal die Strasse mit den historischen Gebaeuden mit all seinen Souvenirgeschaeften und Bars auf und ab.

 

   

   

   
   
   
 
   
   
   

 

Nach einem Kaffee muessen wir auch schon wieder los, denn wir haben noch nicht alles geschafft fuer heute. Eine Slideshow zu Silverton mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Die weitere Fahrt auf dem Scenic Drive ist klasse und wir sind uns einig, dass wir diese Strasse irgendwann ein zweites Mal fahren muessen – dann aber in die andere Richtung. Da gibt es sicher noch mehr tolle Fotomotive zu entdecken.

 

Etwa 14 Meilen vor unserem Motel in Durango halten wir an den Pinkerton Hot Springs an, wo warmes Wasser aus einem bunten Fels stroemt. Der Fels hier wurde kuenstlich angelegt, die Farben sind jedoch im Laufe vieler Jahre durch das Wasser entstanden. Sehenswert!

 

   

   

   
   
   

 

Unser Best Western hier in Durango liegt nicht weit der historischen Altstadt entfernt und hat so ziemlich die groessten Motelzimmer, die wir je hatten – Hotels mal ausgenommen. Unser Zimmer ist im Erdgeschoss und richtig prima.

 

   

 

Schnell ausgepackt, dann geht’s in die Stadt. Gegen halb sechs bummeln wir die Main Avenue entlang, die gleichzeitig der Historic District ist. Auch hier gibt es wieder jede Menge Geschaefte und Restaurants und da uns mittlerweile ziemlich hungert, gehen wir erstmal zum Essen.

 

   

   
   

 

Michael hat Lust auf Pizza und vor der Fired Up Pizzeria warten bereits einige Leute auf einen Platz. Immer ein gutes Zeichen. Wir fragen nach und tatsaechlich muessen auch wir gute 10 Minuten warten, bis wir einen Platz hier bekommen. Die Pizzeria ist voll…

 

Von unserem Tisch, den wir dann bekommen, koennen wir prima auf den Pizzabaecker und den Holzofen sehen. Sieht fast aus wie in Europa. Beim bestellen machen wir nun einen kleinen Fehler. Wir bestellen jeder eine kleine Pizza, schliesslich wissen wir nicht, wie sie schmeckt. Hmm – wie doof! Denn die Pizza schmeckt absolut GRANDIOS!

 

   

   

 

Wir gehen ja haeufig mal zum Pizzaessen, sowohl zuhause als auch in den Staaten. Diese Pizza kann locker mit allen Pizzen in Deutschland oder Italien mithalten. Kleiner Tipp: den Parmesan weglassen und durch geriebenen Mozarella ersetzen – unglaublich lecker.

 

Tja – nur leider sind die kleinen Pizzen auch wirklich richtig klein. Egal – dann bestellen wir eben noch eine. Die teilen wir uns und verputzen die auch noch komplett. Das war wohl eine der besten – wenn nicht gar die beste Pizza, die wir in Amerika je gegessen haben. Fired Up – absolute Empfehlung von uns!

 

   

 

Nach dem Essen bummeln wir noch ein wenig durch die Main Avenue. In einem Jagd- und Outdoorgeschaeft unterhalten wir uns dann noch einige Zeit mit dem Besitzer ueber Messer. Ganz interessant: Schusswaffen kann man in Amerika eigentlich ueberall voellig legal kaufen, die in Deutschland verbotenen Springmesser sind in Amerika jedoch auch nur in 15 Staaten erlaubt.

 

Die beruehmte Durango – Silverton Railroad sehen nur im Vorbeilaufen. Eine Fahrt waere sicher ein tolles Erlebnis, aber dazu haben wir in diesem Urlaub keine Zeit. Vielleicht ein anderes Mal. Denn wie bereits bemerkt ist diese Scenic Route mit den drei Orten Ouray, Silverton und Durango durchaus einen zweiten Besuch wert.

 

   

   

   
   
   
   

 

Eine Slideshow zu Durango mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Auf dem Rueckweg zum Motel sehen wir einen Liquor Store und beschliessen, da mal rein zu kucken. In so einem Laden waren wir noch nie. Die Auswahl ist gewaltig. Schnaps, Wein und Bier aus aller Welt, und das in nahezu allen Groessen. Wahnsinn.

 

   

   

 

Unser Zimmer hat neben der Vordertuere auch noch einen Hintereingang mit einer Wiese davor und Blick auf die Berge. Davor zwei Stuehle und wir zwei mit einem kuehlen Bud – ein toller Ausklang fuer einen noch tolleren Tag!

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

 

  Hotel / Motel: Best Western Inn & Suites Durango
    Fruehstueck: Ja            

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   29°C    
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   394 km    
       
   

Bewertung:

 

Riesige Zimmer, gutes Fruehstueck und preislich fuer diese Gegend absolut in Ordnung. Alles bestens, jederzeit wieder!

 

 

 

Samstag, 13.07.2019 (Tag 14) - Strange Park - Beautiful Park

 

Das Fruehstueck in diesem Best Western ist sehr reichhaltig. Der Fruehstuecksraum ist zwar nicht gross, dafuer gibt es aber noch eine sehr nette Terrasse und so auch ausreichend Platz fuer die doch schon vielen Gaeste um kurz vor sieben.

 

Schnell noch vollgetankt und Eis mitgenommen, dann verlassen wir Durango und fahren in Richtung Farmington. Das Aztec Ruins National Monument, an dem wir bald darauf vorbeikommen, lassen wir aus. Michael haette zwar ganz gerne gehalten, aber ich finde, wir haben in diesem Jahr schon genug Indianerruinen gesehen.

 

Bevor wir Farmington erreichen, faellt uns auf, dass wir kein Welcome to New Mexico Sign gesehen haben. Haben wir wohl verschlafen, denn natuerlich befinden wir uns laengst nicht mehr in Colorado.

 

Ueber Shiprock geht es weiter nach Red Valley und auch hier geht es wieder ueber die Staatengrenze. Ein ziemlich mitgenommenes Schild, dass wir New Mexico verlassen, ist zwar da, aber ein Welcome to Arizona gibt’s nirgends. Hmm – schade. Dann eben nicht.

 

   

   

 

Nach Red Valley geht es steil einen Pass hinauf und auf der anderen Seite des Berges wieder hinunter. Die Strasse ist relativ schlecht und man darf nur 20 Meilen pro Stunde fahren. Ausser uns haelt sich irgendwie niemand daran, sodass wir dann auch irgendwann etwas schneller fahren. Landschaftlich ist dieses Stueck richtig toll, ueberall wieder rote Felsen, wie wir es moegen.

 

   

   

 

Unser erstes Ziel fuer heute kommt nun relativ schnell naeher: Canyon de Chelly National Monument. Es besteht eigentlich aus zwei bzw. sogar drei Canyons: einmal aus dem namensgebenden 43 Kilometer langen Canyon de Chelly und aus dem 29 Kilometer langen Canyon del Muerto. Die beiden Canyon laufen V-foermig aufeinander zu und an ihrem Schnittpunkt befindet sich das Visitor Center. Der dritte Canyon ist der Monument Canyon, der jedoch mit 16 Kilometern der kleinste ist und auch eher etwas abseits liegt.

 

Wir kommen den North Rim Drive am Canyon del Muerto entlang, doch es gibt kein Park Sign oder Welcome Sign. Vom Canyon sieht man auch absolut nichts, erst als wir uns dem Welcome Center des National Monuments naehern, wird die Landschaft interessanter. Welcome Center – irgendwie komisch. Normalerweise haben National Monuments ein Visitor Center und ein Park Sign. Naja…

 

 

Nachdem wir unseren Magneten im Visitor Center gekauft und die Park Map erhalten haben, fahren wir den South Rim Drive entlang. Es gibt nur eine Hand voll Aussichtspunkte, an denen man halten kann und nur einen einzigen Hike, den man ohne Navajo Guide machen darf. Der White House Trail fuehrt hinunter in die Schlucht zu einer Indianerruine, doch davon haben wir ja - wie bereits oben erwaehnt - schon genug gesehen in diesem Urlaub. Deswegen sparen wir uns diese Wanderung. Die schoneren Ausblicke hat man in diesem National Monument sowieso eher von oben.

 

   

   

   
   
   
   
   
   

 

Der bekannteste Halt und das beruehmteste Fotomotiv im Park ist ganz am Ende der Parkstrasse zu finden: der 240 Meter hohe Spider Rock. Die beiden Felsnadeln sind wirklich absolut beeindruckend.

 

   

 

   
   
   
   
   
   
   

 

Der Canyon de Chelly ist wirklich ein ganz toller Canyon und absolut sehenswert. Allerdings hat dieses National Monument etwas, was doch ein wenig seltsam ist. Ueberall entlang der Parkstrasse wohnen Indianer in ihren Huetten, und die sind stellenweise reine Muellkippen. Auch entlang der Parkstrasse liegt immer wieder Muell. Das sieht fuer ein National Monument wirklich richtig schlimm aus und passt so gar nicht zu einem Schutzgebiet. So bleibt bei aller Begeisterung ueber den tollen Canyon so ein leicht fader Beigeschmack. Fast ein wenig schade. Naja…

 

Eine Slideshow zum Canyon de Chelly National Monument mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Wir verlassen den Park und fahren in den kleinen Ort Chinle. Dort gibt es etwas ausserhalb ein weiteres Highlight, das wir nicht verpassen wollen: den Hope Arch. Um dorthin zu kommen, gibt es zwei Moeglichkeiten – von denen wir natuerlich nur eine gefahren sind.

 

Etwa 0,7 Meilen noerdlich des Burger King auf der US191 zweigt links eine Gravel Road ab – die County Road 2090. Achtung – hier gehen zwei Gravel Roads innerhalb von hundert Metern links weg. Man muss die zweite nehmen, die gleich zu Beginn einen Huegel hinauf fuehrt. Der 2090 muss man nun immer geradeaus bis zum grossen braunen Wassertank folgen. Ab dort aendert sich die Bezeichnung in County Road 8090!

 

   

 

Die Alternative haben wir nicht getestet, ist aber wohl ebenfalls relativ einfach zu finden. In diesem Fall die US191 nach Sueden fahren, Richtung Ganado und den Schildern zum Hospital folgen. Oben angekommen faehrt man vor dem Krankenhaus nach links und folgt nun dem weiteren Verlauf der Strasse. Beim Beginn der Gravel Road geht es rechts weiter und so erreicht man nun ebenfalls den grossen braunen Wassertank.

 

Am Wassertank vorbeifahren, es geht nun ein kurzes Stueck relativ steil den Berg hinauf. Oben angekommen hat man schlimmste bereits geschafft und man folgt nun immer der breiten Gravel Road fuer etwa sechs Meilen. Achtung: einmal gabelt sich die Strasse, hier muss man aber einfach dem Verlauf links folgen.

 

   

   

 

Nach etwa 15 Minuten Fahrzeit bzw. ca. sechs Meilen taucht direkt an der Strasse eine Hochspannungsleitung auf der rechten Seite auf. Davor sieht man ebenfalls rechts nahe der Gravel Road zwei markante Felsen.

 

Direkt unterhalb der beiden Felsen fuehrt ein kleiner Weg rechts zu diesen Felsen hinauf – es sieht so aus, als wenn der Weg zwischen diese beiden Felsen fuehren wuerde. Hat man ein Fahrzeug ohne High Clearance, sollte man es nun besser abstellen und den Weg zu den zwei Felsen laufen. Mit SUV kann man aber noch ein Stueck auf dieser Dirt Road weiterfahren. Von unten wird der Hope Arch noch vom Huegel verdeckt, erst wenn man den linken Felsen erreicht hat, ist er zu sehen.

 

 

Nach einem ersten leichten Anstieg macht die Dirt Road noch vor dem linken Felsen einen Knick nach links. Mit SUV geht es durchaus auch noch etwas weiter, es lohnt sich jedoch kaum mehr. Wir wuerden den Wagen unterhalb des linken Felsen abstellen und den Rest laufen. So findet man sein Auto auf dem Rueckweg auch ganz leicht wieder, denn die beiden Felsen sind auch vom Arch aus gut zu sehen.

 

Steht man nun direkt vor dem linken der beiden Felsen, kann man den Hope Arch jetzt auch endlich im Hintergrund sehen.

 

 

Es geht nun immer querfeldein direkt auf den Arch zu, es ist nicht sehr weit. Im Netz ist von einem halben Kilometer und 15 Minuten die Rede, da es aber ueber sandigen Boden ohne jeglichen Trail geht, sollte man lieber etwas mehr Zeit einplanen und in der Sommerhitze zur Sicherheit trotzdem etwas zu trinken mitnehmen.

 

Auf dem Weg zum Arch sehen wir einige Pferde und machen deswegen einen kleinen Umweg. Wir halten uns etwas weiter rechts und laufen durch einen Wash auf die Pferde zu. Allerdings sind sie so scheu, dass wir keine Chance haben, uns ihnen zu naehern. Schade. Also kehrt und wieder zurueck.

 

   

   

 

Kurz darauf stehen wir unter dem wunderschoenen Hope Arch. Und der ist wirklich beeindruckend. Er hat eine Spannweite von 19 Metern und eine Hoehe von 21 Metern – echt klasse! Wir laufen unter ihm durch auf die andere Seite, da dort das Licht fuer Fotos wesentlich besser ist.

 

   

   

   
   
   
   

 

Leider koennen wir uns nicht allzu lange aufhalten, denn seit zwei drei Stunden zieht um uns herum ein Gewitter auf und kommt nun immer naeher. Wir schaffen den Rueckweg zum Auto problemlos, doch mittlerweile hat es zu troepfeln begonnen.

 

Eine Slideshow zum Hope Arch mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Der Rueckweg ueber die Gravel Road verlaeuft relativ problemlos, obwohl auf einem kleinen Teilstueck ein Schauer niedergegangen ist. Wir brauchen nicht allzu lange bis zu dem braunen Wassertank und sind kurz darauf wieder in Chinle.

 

   

 

Nun biegen wir wieder auf die US 191 nach Norden ab und fahren immer in Richtung Kayenta. Die Landschaft zwischendurch ist durchaus sehenswert, doch irgendwelche laengeren Stopps sind nun nicht mehr eingeplant. Auch in Kayenta halten wir uns dieses Jahr nicht lange auf. Bei McDonalds gibt es eine kleine Eistuete und nen Kaffee, wir machen wieder Fahrerwechsel und ich fahre das letzte Stueck bis Tuba City.

 

   

   

   

 

Die insgesamt 140 Meilen von Chinle bis Tuba City ziehen sich ganz schoen, doch dank der Umstellung der Uhren nun wieder auf Pacific Time (weil die Sommerzeit nicht ueberall eingefuehrt ist) gewinnen wir eine Stunde und erreichen unser Hotel bereits gegen halb sechs Uhr Ortszeit: das Moenkopi Legacy Inn Tuba City.

 

 

Wir checken ein und bringen unser Gepaeck aufs Zimmer. Es ist riesig und super schoen, das 2010 gebaute Hotel wird von den Navajo betrieben und ist wirklich in Topzustand. Wir gehen zunaechst an den Pool, dann aber treibt uns der Hunger zu Denny’s nebenan.

 

   

   

   
   
   

 

Nach dem Essen laufen wir kurz ueber die Strasse zur Tankstelle und kucken nach Souvenirs. Ausserdem wollen wir pruefen, ob das, was uns an der Hotelrezeption gesagt wurde, auch wirklich stimmt. Und tatsaechlich ist es so: auf der anderen Strassenseite ist es eine Stunde spaeter… echt kurios.

 

Zurueck auf dem Zimmer lassen wir den Abend mit einer Diet Coke ausklingen. Denn im Hotel herrscht nicht nur Rauchverbot, sondern auch striktes Alkoholverbot.

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

 

  Hotel / Motel: Moenkopi Legacy Inn & Suites Tuba City
    Fruehstueck: Ja            

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   34°C    
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   581 km    
       
   

Bewertung:

 

Sehr grosse und richtig tolle Zimmer, gutes Fruehstueck, klasse Pool in einer schoenen Anlage. Da gibt es nichts zu meckern - nur: es ist leider auch ganz schoen teuer!

 

 

 

Sonntag, 14.07.2019 (Tag 15) - Ha Ho No?.... ach Geh

 

Wir werden wieder mal vor unserem Wecker wach. Auch nicht schlecht, denn gestern hat ein Bus noch eine ganze Ladung Touristen aus Fernost abgeladen und wenn die den Fruehstuecksraum fluten, sieht es schlecht fuer uns aus.

 

Doch um viertel vor sieben ist der Fruehstuecksraum leer, der Bus ist weg. Aha – Fruehaufsteher… soll uns auch Recht sein. Das Fruehstueck ist in Ordnung, sodass wir das Moenkopi Legacy Inn Tuba City als sehr gut bewerten wuerden – allerdings auch als teuer.

 

Unser heutiger Plan ist ein Besuch des Coal Mine Canyon, Ha Ho No Geh Canyon und des Blue Canyon. Interessanterweise gibt es im Web einige Wegbeschreibungen, die sich zu widersprechen scheinen. Das liegt daran, dass man sowohl zum Coal Mine Canyon als auch zum Blue Canyon ueber zwei verschiedene Wege kommt. Wir wollen mal versuchen, den Weg einfach und moeglichst genau zu erklaeren.

 

Ach ja – oft liest man Ost, West, Nord, Sued… machmal hilft das vor Ort auch nicht weiter, denn nicht jeder hat einen Kompass dabei. Wir beschraenken uns deswegen mal auf links oder rechts!

 

Als erstes steht der Coal Mine Canyon auf dem Programm, deswegen fahren wir von unserem Hotel auf der AZ264 stadtauswaerts.

 

Von der Kreuzung mit dem Hwy 89 muss man nun etwa 15 Meilen fahren, dann sieht man den Mile Marker 337. Kurz darauf zweigt links eine Dirt Road ab. Hat man nun einen normalen PKW, sollte man diesen nun an der AZ264 abstellen und den Rest des Weges laufen. Mit SUV faehrt man nun die Dirt Road weiter, immer direkt am Weidezaun auf der rechten Seite entlang.

 

   

 

Nach etwa 0,4 Meilen hat man es schon geschafft und steht direkt vor dem Coal Mine Canyon. Die kurze Strecke hat man also auch zu Fuss recht schnell hinter sich gebracht. Der Ausblick ist richtig klasse, allerdings sieht man an dieser Stelle eben nur einen Teil des Canyons – im Prinzip das vordere Ende oder die Suedspitze.

 

Mist, jetzt isses schon passiert und ich hab doch Sued gesagt. 

 

   

   

 

Fuer weitere Einblicke in den Coal Mine Canyon muss man eine andere Zufahrt waehlen, sofern man einen SUV hat. Drei Meilen weiter, kurz nach Mile Marker 340 kommt ein Schild mit der Aufschrift "Hotevilla 27 und Keams Canyon 63". Genau an diesem Schild zweigt wieder links eine Dirt Road ab, die kurz nach Beginn einen Berg hinunter fuehrt. Bei schlechtem Wetter wuerden wir hier nicht runter fahren wollen, also immer aufs Wetter achten.

 

   

   

 

Nun dieser Dirt Road folgen, aber ab der AZ264 nicht weiter als etwa 3,2 Meilen. Nach Ueberqueren des Cattleguard sind es noch etwa 1,1 Meilen. Linker Hand sieht man immer wieder den Coal Mine Canyon, es gibt mehrere Moeglichkeiten zum Anhalten. Fuer gute Fotos muss man aber auch fast immer ein paar Meter bis zum Rand des Canyon laufen.

 

Wir sind die Dirt Road – neugierig wie wir sind – noch ein ganzes Stueck weiter gefahren, unserer Meinung lohnt das jedoch nicht, zumal der Weg auch nicht unbedingt besser wird. Nach also insgesamt 3,2 Meilen anhalten, hier gibt es auch eine Parkmoeglichkeit.

 

   

 

Man sollte sich jedoch nicht nur auf den Coal Mine Canyon links der Dirt Road konzentrieren, denn rechts kann man auch immer wieder zu einem anderen Canyon laufen: dem Ha Ho No Geh Canyon - zumindest dem letzten Stueck davon. Die Dirt Road verlaeuft also im Prinzip genau zwischen Coal Mine und Ha Ho No Geh Canyon.

 

Auf dem Rueckweg halten wir an einigen Aussichtspunkten, die immer neue Einblicke in beide Canyons bieten. Achtung: nicht zu nah an die Abrisskante wagen, denn an einigen Stellen sind grosse Ueberhaenge, die alles andere als stabil aussehen! Das gilt durchaus fuer beide Canyons.

 

Wir sind immer wieder zwischen einzelnen Aussichtspunkten der beiden Canyons hin- und her gelaufen. Um niemanden zu verwirren, haben wir die folgenden Fotos nun nicht mehr in chronologischer Reihenfolge eingefuegt, sondern nach Canyon sortiert.

 

Fotos vom Coal Mine Canyon:

 

   

   

   
   
   
   
   
   

 

Eine Slideshow zum Coal Mine Canyon mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Fotos vom Ha Ho No Geh Canyon:

 

   

   

   
   
   
   
   
   
   
   

 

Eine Slideshow zum Ha Ho No Geh Canyon mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Der Ausflug zu diesen beiden farbenfrohen Canyons ist absolut klasse. Nicht nur die Farben, auch die Felsformationen mit vielen Hoodoos sind grandios. Fuer einen schnellen Einblick – auch ohne SUV – reicht die erste Zufahrt bereits aus, dann allerdings nur fuer den Coal Mine Canyon. Sicher ein toller Foto-Spot fuer's Vorbeifahren, das kann man in 30 Minuten erledigen - mit SUV sogar noch schneller. Wer mehr sehen will, muss auch die zweite Dirt Road fahren, braucht dann aber definitiv einen SUV und deutlich mehr Zeit. Es lohnt sich aber.

 

Wir verlassen die beiden tollen Canyons und fahren ueber die Dirt Road wieder zurueck in Richtung Hwy.

 

   

   

 

Es gibt hier in der Gegend noch einen weiteren lohnenswerten Canyon zu bewundern: den Blue Canyon. Diesen kann man ueber dem Hwy160 zwischen Tuba City und Kayenta erreichen, allerdings soll dieser Weg angeblich der schlechtere sein. Zum einen ist dieser Teil der Dirt Road wohl nicht so gut praepariert, zum anderen besteht hier ein hoeheres Risiko, sich zu verfahren, denn es zweigen scheinbar mehrfach weitere Back Roads ab. Wir haben das ganze nicht ausprobiert, allerdings wollen wir das irgendwann mal nachholen. Warum? Erzaehlen wir gleich noch...

 

Sehr einfach geht es auch hier wieder ueber die AZ264. Vom oben genannten Schild "Hotevilla 27 und Keams Canyon 63" bei der Zufahrt zum Coal Mine und Ha Ho No Geh Canyon sind es noch weitere 15,1 Meilen Fahrt; von der Kreuzung in Tuba City sind es insgesamt 33,1 Meilen.

 

Auch hier kann man sich wieder gut an den Mile Markern orientieren. Die Abzweigung auf die Indian Route 7 – eine Dirt Road – kommt etwa eine halbe Meile nach Mile Marker 355 auf der linken Seite. Also – zwischen Mile Marker 355 und 356 auf halber Strecke links – es gibt hier nur diese eine Dirt Road, die links abzweigt, wenn man aus Tuba City kommt.

 

 

Man muss zu Beginn unter der Hochspannungsleitung durchfahren, ein weiterer Hinweis, dass man richtig ist. Nach 3,7 Meilen gabelt sich der Weg, hier einfach dem Hauptweg links folgen. Weitere zehn Meilen spaeter, also nach insgesamt 13,7 Meilen, erreicht man den Blue Canyon. Ab hier wird die bisher prima Dirt Road deutlich schlechter, es geht jetzt bergab in den Canyon hinein.

 

   

   

 

Mit einem SUV kann man jetzt problemlos weiter und theoretisch bis zum Hwy 160 durchfahren. Lohnenswert sind in jedem Fall die naechsten zwei Meilen, die immer andere Blickwinkel auf den Canyon bieten. Wenn man dann auch noch ab und zu aussteigt und ein paar Meter geht, hat man sicher schon soviel gesehen, dass man guten Gewissens wieder umdrehen kann. Hmmm - zumindest dachten wir das.

 

   

   

   
   
   
   
   
   

 

Wir waren zwar an der richtigen Stelle, haben aber trotzdem das Beste wohl verpasst. Bleibt man naemlich - so wie wir - mit seinen kurzen Spaziergaengen immer nahe der beschriebenen Dirt Road (Indian Route 7), findet man die schoensten Felsformationen und Hoodoos leider nicht.

 

Diese liegen nur ungefaehr 300 Meter von der Gravel Road entfernt, die bekanntesten sind vermutlich die Five Padres. In die Richtung, in der diese Hoodoos stehen, sind wir leider nicht gelaufen. Sehr aergerlich, aber jetzt natuerlich nicht mehr zu aendern. Nehmen wir es einfach sportlich - jetzt haben wir einen Grund, nochmal hierher zu kommen. Es lohnt sich ja auf jeden Fall und da uns die Dirt Road, die vom Hwy 160 kommt, sowieso interessiert, ist's doch gar nicht sooo schlimm. Der Blue Canyon kommt damit wieder auf unsere Bucket List.

 

Eine Slideshow zum Blue Canyon - zumindest einen Teil davon - mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Da immer wieder auch mal die Frage nach einem Permit auftaucht: bisher braucht man unserer Meinung nach keines. Bei allen drei Dirt Roads ist die Zufahrt vollkommen frei moeglich. Es gibt keine Warnschilder oder Schranken, keine Wachhunde oder furchteinfloessende Indianer mit Kriegsbemalung oder sonst irgendwas.

 

Ueberall dort, wo es sich um Privatgrund handelt oder ein Permit erforderlich ist, steht das normalerweise auch auf grossen Schildern dran (siehe am zweiten Reisetag das Hinweisschild fuer die Fahrt in den Grand Canyon). Bei diesen drei Canyons bzw. Dirt Roads gibt es keine Warnschilder und als Besucher kann man ja nicht riechen, dass ein Permit erforderlich waere. Deswegen braucht man sich aktuell vermutlich keine Sorgen zu machen.

 

Uns ist bisher kein Fall bekannt, wo jemand eine Strafe erhalten haette, weil er fuer einen dieser drei Canyons kein Permit dabei hat. Mal abgesehen davon – wir waren sowieso voellig alleine unterwegs. Es hat niemanden interessiert, wer auf diesen Dirt Roads rumfaehrt. Das ist natuerlich nur unsere Einschaetzung, wer ganz sicher gehen will, der muss sich eben so ein Permit besorgen. Gibt's fuer ein paar Dollar bestimmt in Tuba City, Kayenta oder Cameron irgendwo.

 

Mittag sind wir bereits wieder zurueck in Tuba City, tanken unseren Yukon voll und staerken uns bei McDonalds. Jetzt uebernehme wieder mal ich das Steuer und wir fahren weiter in Richtung Page. Die Strecke zwischen Tuba City und Page ist landschaftlich richtig toll, besonders natuerlich fuer Liebhaber roter Felsen wie uns.

 

   

   

   
   
   
   

 

Bereits um 15.00 Uhr und damit viel frueher als erwartet kommen wir an unserem Hotel an: dem Best Western View of Lake Powell. Unser Zimmer ist super, es liegt auf Level 1, was bedeuetet, eine Etage unter der Rezeption. Wir haben vom Zimmer aus einen tollen Blick auf den Lake Powell, der Pool und der Fruehstuecksraum sind gleich um die Ecke. Klasse. Wir haben sogar ein Zimmer mit Terrasse, davon gibt es hier nur gaz ganz wenige. Die werden wir sicher heute Abend noch benutzen! Den Pool jedoch nutzen wir dann gleich mal aus – das Wasser ist herrlich und bei 40°C schoen erfrischend.

 

   

   

 

Nach zwei Runden schwimmen fahren wir kurz zum Horseshoe Bend, weil wir uns den neuen Parkplatz ansehen wollen. Unglaublich, wie sich das hier veraendert hat. Das neue Welcome Sign ist zwar toll, die Zufahrt jedoch nur mehr gegen Parkgebuehr moeglich. Ueber den Umbau direkt am Horseshoe Bend haben wir ja schon an anderer Stelle einiges berichtet, darauf wollen wir nicht nochmal eingehen. Da wir bereits 2011 und 2015 am Horseshoe Bend waren, schenken wir uns einen Besuch dieses Mal.

 

 

Weiter geht’s zur Wahweap Marina, dort spazieren wir ein wenig bei den Booten rum und finden doch tatsaechlich unser Hausboot J1 von 2017 wieder. So ein Zufall! Am liebsten waeren wir eingestiegen und losgeduest! Diese Hausboot-Tour vor zwei Jahren war einfach der Hammer. Naja - geht leider nicht...

 

   

   

   
   

 

Anschliessend fahren wir zurueck und halten an der Bruecke vor dem Dam. Wir laufen mal wieder ein kleines Stueck ueber die Bruecke, das haben wir auch schon lange nicht mehr gemacht.

 

Gleich nach der Bruecke in Richtung Page geht links eine Gravel Road ab, die zu einem Parkplatz fuehrt. Von hier gehen zwei oder drei Trails zum Lake Powell hinunter, bei denen man sogar Zugang zum See hat. Das muessen wir uns irgendwann auch mal ankucken, wir kommen ja sicher mal wieder…

 

   

 
   
   

 

Einen weiteren Fotostopp machen wir beim Welcome Sign von Page – dann geht's zum Walmart, Vorraete auffuellen. Es ist bereits 19.00 Uhr, als wir endlich zurueck beim Hotel sind.

 

 

Nun laufen wir zu Dam Bar & Grill, wo wir bereits mehrfach gut gegessen haben. Auch in diesem Jahr werden wir nicht enttaeuscht, das Essen ist wieder absolut lecker. Zurueck im Hotel setzen wir uns noch mit einem kuehlen Bud auf unsere tolle Terrasse und geniessen den lauen Abend.

 

 

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

  Hotel / Motel: Best Western View of Lake Powell Page
    Fruehstueck: Ja            

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   40°C    
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   367 km    
       
   

Bewertung:

 

Klasse Zimmer, gutes Fruehstueck, schoener Pool mit einem tollen Blick auf den Lake Powell. Auch hier gibt es nichts zu meckern - aber auch hier: es ist leider ganz schoen teuer. Allerdings kosten hier alle Motels viel...

 

 

 

Montag, 15.07.2019 (Tag 16) - Rockin' the Lake

 

Um viertel vor sechs klingelt der Wecker. Wir wollen um sechs schon beim Fruehstuecken sein, doch irgendwie haben wir uebersehen, dass es hier erst ab halb sieben Fruehstueck gibt. Mist – so ein Pech.

 

Also packen wir alles fuer den heutigen Tag zusammen, sodass wir nach dem Essen gleich los koennen. Aber das kostet uns jetzt trotzdem insgesamt etwa eine halbe Stunde Zeit, denn ab sieben Uhr steht ein Powerboat fuer uns bereit.

 

Wir erreichen die Wahweap Marina erst kurz vor halb acht und da wir den ganzen Papierkram bereits gestern erledigt haben, bekommen wir gleich die uebliche Einweisung auf dem Boot und koennen fast sofort los. Und weil wir schon oefter gefragt wurden – nein, wir haben keinen Bootsfuehrerschein, man braucht keinen auf dem Lake Powell! Es genuegt ein PKW-Fuehrerschein!

 

Wir haben uns ausnahmsweise keinen genauen Plan zurecht gelegt, denn aufgrund unserer Hausboottour vor zwei Jahren kennen wir alle erreichbaren und interessanten Punkte sowieso schon, sodass wir uns einfach auf das konzentrieren koennen, wozu wir hier sind: Spass haben.

 

Wir durchqueren den Castle Rock Cut und duesen mit kurzen Pausen immer weiter den See hinauf, bis wir gegen Mittag in den Mountain Sheep Canyon fahren, um nach einem Strand Ausschau zu halten. Weiter den See hinauf wollen wir gar nicht, denn die Rainbow Bridge haben wir ja bereits gesehen.

 

   

   

   
   
   
   
   
   
   
   

 

Die Suche nach einem Strand gestaltet sich richtig schwierig, denn der Wasserstand hat sich die letzten Tage deutlich erhoeht und keiner konnte uns so genau sagen, wo es aktuell die schoensten Straende gibt. Naja – am Ende der grossen Canyons eben… hilft uns nicht wirklich weiter. Insgesamt ist der Wasserstand uebrigens einige Meter niedriger als 2017.

 

Da es bereits Mittag ist, fahren wir zur Dangling Rope Marina und tanken unser Powerboat voll. Sechs bis acht Stunden reicht eine Tankfuellung, doch bevor wir auf dem Rueckweg irgendwo liegenbleiben, machen wir den Tank sicherheitshalber wieder voll. Schliesslich sind wir insgesamt heute voraussichtlich neun Stunden auf dem Wasser.

 

   

   

   
   

 

Auf unserer Suche nach einem Strand sind wir nicht sehr erfolgreich, am Ende der Rock Creek Bay, wo wir mit dem Hausboot uebernachtet haben, ist der Strand viel weiter oben. So fahren wir zurueck in die Gunsight Bay, wo wir unsere letzte Nacht mit dem Hausboot verbracht haben und finden da einen Strand, der tatsaechlich bis zum Wasser herunterreicht. Zweimal kuehlen wir uns im herrlich warmen Wasser ab, dann gibt’s eine kleine Brotzeit.

 

   

   

   
   
   
   
   

 

Irgendwann muessen wir aber wieder los, denn die Uhr tickt. Auf dem Rueckweg fahren wir nicht wieder durch den Castle Rock Cut, sondern den regulaeren Weg. Fuer einen kleinen Abstecher in den Navajo Canyon haben wir noch Zeit, dann geht’s an der Antelope Point Marina vorbei zum Glen Canyon Dam.

 

   

   

   
   
   
   

 

Gegen halb fuenf sind wir dann beim Volltanken an der Marina zurueck. Passt – eine halbe Stunde reicht prima aus, um nach dem Tanken das Boot zu seinem Liegeplatz zu bringen.

 

Nur leider springt die Kiste nach dem Tanken nicht mehr an – sie macht keinen Zucker mehr. Unglaublich – wir sind den ganzen Tag gefahren, haben mehrfach den Motor aus- und wieder angemacht und nun ist die Kiste tot… Was waere gewesen, wenn das irgendwo unterwegs passiert waere?

 

An der Tanke meinen die Mechaniker, dass wohl die Batterie zusammengebrochen ist, weil sich absolut gar nichts mehr tut. So findet die Endabnahme des Bootes eben hier statt und wir muessen ein paar Meter weiter laufen, um den noetigen Papierkram wieder zu erledigen. Egal – schliesslich koennen wir ja nichts dafuer.

 

Alles zum Thema Lake Powell haben wir uebrigens in einer eigenen Seite zusammengestellt. Viel Spass beim Stoebern!

   

 

   

   
 

 

Eine Slideshow zu unserer Powerboat-Tour auf dem Lake Powell mit diesen und weiteren Bildern in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden.

 

Um Punkt fuenf sind wir wieder am Auto und fahren zurueck ins Hotel. So ein Tag auf dem See strengt viel mehr an, als man denkt. Wir kuehlen uns nochmal im Pool ab, dann geht es zum Essen wieder zur Dam Bar & Grill. Der Abend klingt schliesslich genauso aus wie gestern.

 

 

Morgen muessen wir schon wieder weiter. Es war mit Sicherheit nicht unser letzter Tag in Page – unsere Liebe zum Lake Powell ist ungebrochen. Allerdings haben wir dadurch wirklich ein Problem. Denn auf unserer Bucket List stehen so einige Dinge, die wir in und um Page noch gerne machen wuerden.

 

Es ist aber zu befuerchten, dass jeder Hike und jede Tour, die wir hier noch vorhaben, einer Powerboat- oder einer Houseboat-Tour zum Opfer fallen wird. Oder aber wir muessen wirklich mal deutlich laenger in Page bleiben als nur zwei Naechte…

 

Quelle: Leaflet | Map data © OpenStreetMap contributors, powered by MapSurfer.NET

Kartenmaterial: OpenStreetMap, Routenerstellung mit OpenRouteService, Lizenz CC BY-SA 4.0

 

 

  Hotel / Motel: Best Western View of Lake Powell Page
    Fruehstueck: Ja            

 

    free WiFi: Ja   Temperatur:   40°C    
    Aussen-Pool: Ja   gefahrene Kilometer:   26 km    
       
   

Bewertung:

 

Klasse Zimmer, gutes Fruehstueck, schoener Pool mit einem tollen Blick auf den Lake Powell. Auch hier gibt es nichts zu meckern - aber auch hier: es ist leider ganz schoen teuer. Allerdings kosten hier alle Motels viel...

 

 

 

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