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  Around the Rocky's 2014 Teil 2                                 (Tag 5)   (Tag 6)   (Tag 7)   (Tag 8)

 

Montag, 30.06.2014 (Tag 5) – Im Schatten der Arches

 

Kurz vor halb sieben sind wir die ersten beim Fruehstueck. Kein Wunder, schliesslich gibt’s das erst ab halb! Frische Pancakes, Eier usw.! Klasse. Bisher das beste Fruehstueck, das wir hatten. Vor dem Motel steht ein Porsche mit Fahrraedern auf dem Dach - sieht man auch nicht allzu oft.

 

  

 

Punkt sieben starten wir in den Arches National Park. Hier gibt es mehr als 2.000 Arches, die mehr als 90cm Groesse haben. Unsere Fahrt geht direkt zur Wolfe Ranch, die wir um viertel vor acht erreichen. Die Temperatur ist mit 25°C noch ertraeglich.

 

  

 

Der Trail zum Delicate Arch ist 2,4 km lang und bietet so gut wie nirgends Schatten. Also legen wir Sonnencreme LSF 50 auf und machen uns an den Aufstieg. Trotz der fruehen Stunde sind schon zahlreiche Besucher unterwegs, wir sind ueberrascht, wie viele sich den Weg zutrauen.

 

  

 

  

 

Die Sonne brennt bereits um acht unbarmherzig vom Himmel, gefuehlt hat es mindestens 30°C. Trotzdem geht der auf eine Stunde veranschlagte Aufstieg schneller als erwartet, bereits um halb neun stehen wir am Arch. Der Eindruck ist ueberwaeltigend.

 

 

Das Wahrzeichen von Utah ist auf der ganzen Welt bekannt und viel groesser, als man denkt. Eine dreiviertel Stunde fotografieren wir aus allen Richtungen und machen uns dann auf unseren Weg zurueck zum Parkplatz.

 

  

 

Kurz vor zehn haben wir bereits wieder 30°C, entsprechend viel haben wir geschwitzt. Der Backpack-Cooler, ein Kuehlrucksack, den wir uns im Walmart gekauft haben, ist Gold wert. Eiswuerfel in einen Zipbeutel, Dosen rein und stundenlang eisgekuehlte Diet Coke. Klasse. Da hat Sylvia wirklich eine prima Idee gehabt mit diesem Rucksack.

 

  

 

  

 

 

 

(Vorsicht: Bayrisch...)

 

Bevor wir Richtung Devils Garden aufbrechen, halten wir noch am Lower Viewpoint an, um auch von unten ein paar Bilder des Delicate Arch zu schiessen. Von hier aus sieht sie wirklich etwas kleiner aus, als sie tatsaechlich ist. Die wahre Groesse laesst sich aber auch von hier erahnen.

 

  

 

Um halb elf sind wir dann am Ende der Strasse angekommen und haben Devils Garden erreicht, von wo aus ein Trail zu mehreren Arches geht. Wir laufen bis zum Landscape Arch, ein Fussmarsch von etwa einer halben Stunde.

 

  

 

  

 

Es wird immer heisser, aber der Anblick dieses gewaltigen Bogens ist ein paar Schweisstropfen wert. Um kurz vor zwoelf sind wir zurueck am Auto, die Temperatur hat die 35°C ueberschritten.

 

  

 

 

  

 

Unser naechster Stop bringt uns zum Sand Dune Arch, der ueber einen kurzen, sandigen Slot Canyon zu erreichen ist. Wir rasten kurz im Schatten, denn mittlerweile setzt uns die Hitze zu. Mir geht auch langsam die Kraft aus, denn als Buerohengst bin ich so viel Laufarbeit nicht gewohnt. Sylvia schwitzt zwar auch ganz ordentlich, hat aber noch etwas mehr Power als ich.

 

  

 

  

 

Naechster Halt ist am Fury Furnace Overlook. Fuer eine Wanderung in dieses Felslabyrinth braucht man eine Genehmigung, so bleiben uns nur die Eindruecke vom Overlook aus. Macht nix, denn zum einen bin ich sowieso alle und zum anderen brauchen wir ja einen Grund, wieder hierher zu kommen…

 

  

 

 

Es ist 13.15 Uhr und die Hitze wird immer groesser. Das Maximum des Tages ist mit 39°C erreicht, aber kurze Spaziergaenge in der Windows Section muessen einfach noch sein.

 

 

Wir spazieren zum Turret Arch, danach zu South und North Window, schliesslich noch bis zum Double Arch. Jeder dieser Boegen ist beeindruckend, aber als ich dann endlich im Auto sitze, will ich nie wieder aufstehen.

 

  

 

  

 

Am Garden of Eden und am Balanced Rock steige ich nicht mal mehr aus. Akku leer! Sylvia macht einige Fotos, dann fahren wir Richtung Tal.

 

  

 

Nahe des Parkeingangs halten wir ein letztes Mal, die Park Avenue ist noch ein unbedingt sehenswerter Lookout. Ich laufe die paar Meter bis zum Aussichtspunkt und bin dann trotzdem froh, dass wir es geschafft haben fuer heute. Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir auch gemacht und so koennen wir diesen Tag frueher abschliessen, als wir dachten. Bereits gegen 16.30 Uhr sind wir wieder zurueck an unserem Motel. Eine Slideshow zum Arches National Park ist hier zu finden.

 

 

  

 

Nach einer Abkuehlung im Pool geht es noch zum Einkaufen, danach wieder ins ZAX zum Abendessen. Heute testen wir das All you can eat Pizza- und Salatbuffet. Uns schmeckt es prima, nach diesem anstrengenden Tag ist diese Staerkung aber auch absolut noetig.

 

  

 

Um halb neun Abends sitzen wir wieder gemuetlich am Pool und geniessen den warmen Sommerabend. Wir haben heute tatsaechlich zehn Liter getrunken, es ist direkt erstaunlich, dass wir uns keinen Sonnenbrand oder einen Sonnenstich eingefangen haben... Eine Slideshow zu Moab ist hier zu finden.

 

Hotel/Motel:

Best Western Greenwell Inn

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Klasse

 

 

Temperatur

39°C

Gefahrene km:

113

 

 

Dienstag, 01.07.2014 (Tag 6) – Jetzt geht’s aber abwaerts…

 

Es gibt ein paar so Orte, wo die Abreise besonders schwer faellt. Sedona, Page und Moab sind solche Beispiele. Schweren Herzens packen wir unsere sieben Sachen zusammen und verlassen nach dem tollen Fruehstueck gegen viertel vor acht Moab mit dem festen Vorsatz, bald mal wieder zu kommen. Denn wir haben bei Weitem nicht alles gesehen und gemacht, was man in und um Moab machen kann.

 

  

 

Gleich nach dem Ortsausgang biegen wir auf den Scenic Byway 128 ab und fahren immer am Colorado River entlang. Eine Traumstrasse, die den Namen Scenic Byway wirklich verdient hat. Sylvia geniesst es sichtlich, hier mal wieder das Steuer in die Hand nehmen zu duerfen. Langsam muss ich aufpassen, sonst will sie in Zukunft immer fahren. Leider ist die Windschutzscheibe ganz schoen schmutzig, sodass einige Bilder bestimmt nichts werden duerften. Naja - mal sehen...

  

  

 

 

 

Nach etwa einer Stunde erreichen wir die Interstate 70 und fahren weiter bis Grand Junction. Dort gibt es bei Starbucks einen schnellen Cappu, dann verlassen wir die Interstate und wechseln auf die US 50. In Delta halten wir fuer einen kurzen Fotostop, schliesslich erreichen wir Montrose, das Gateway to Black Canyon.

 

  

 

Es ist kurz vor zwoelf Uhr mittags, als wir am Visitor Center des Black Canyon of the Gunnison National Park ankommen. Die South Rim Road fuert an den Klippen des Canyon entlang und bietet immer wieder atemberaubende Blicke in den Canyon. Direkt am Visitor Center ist der Gunnison Point, nach unserer Meinung der beste Aussichtspunkt. Wahnsinn – geht’s da runter!

 

  

 

  

 

 

 

Trotzdem fahren wir die South Rim Road bis zum Ende und halten an einigen Aussichtspunken an. Pulpit Rock und Chasm View sind ebenfalls absolut klasse, am Chasm View ist die Schlucht 555 Meter tief, aber nur 345 breit.

 

  

 

Die Painted Wall ist mit 700 Metern die hoechste Klippe in Colorado. Beeindruckend, wenn man unmittelbar an den Viewpoints in den Abgrund blickt.

 

  

 

  

 

Um 14.00 Uhr verlassen wir den Rim und fahren die East Portal Road in die Schlucht hinunter. Die Strasse hat 16% Gefaelle und fuehrt in Serpentinen bis zum Gunnison River.

 

  

 

Wir schalten wieder mal manuell und lassen den Motor bremsen, denn bei diesem Gefaelle wollen wir die Bremsen nicht ueberstrapazieren. Es ist echt ganz schoen steil. Unten angekommen machen wir erst einmal Pause und essen eine Kleinigkeit.

 

  

 

Es ist malerisch schoen hier, allerdings endet die Strasse bereits kurz nach dem Erreichen des Tals am Crystal Dam. Schade. Eine Slideshow zum Black Canyon of the Gunnison National Park ist hier zu finden.

 

  

 

  

 

Gegen halb vier verlassen wir das Tal und eine knappe halbe Stunde spaeter den National Park und fahren wieder zurueck zur US 50. Es geht immer hoeher hinauf, dann wieder hinunter und ploetzlich taucht vor uns ein grosser Stausee auf.

 

  

 

Das Blue Mesa Reservoir staut den Gunnison River auf eine Laenge von 32 km, wir sehen einige Campingplaetze nahe des Sees und einige Boote auf dem Wasser. Die mit dem See entstandene Curecanti National Recreation Area wird von Campern offensichtlich sehr gut angenommen.

 

  

 

Die Temperatur hier auf 2.300 Metern ist noch immer angenehm warm, als wir jedoch die kontinentale Wasserscheide auf dem Monarch Mountain ueberqueren, wird es deutlich kaelter. Kein Wunder, denn wir sind auf 3.450 Metern Hoehe.

 

  

 

Kurz vor sieben Uhr abends sind wir an unserem heutigen Ziel angekommen: Salida. Unser Hotel, das Holiday Inn Express liegt direkt an der US 50 und ist prima. Die Zimmer sind schoen und vor allem warm. Was fuer ein Kontrast zu gestern, als die Klimaanlage noch Schwerstarbeit leisten musste.

StepMapUSA 2014 03  USA 2014 03
 

Zufaelle gibt es manchmal: an der Tanke steht ein Amerikaner, der unser Nummernschild von Kalifornien sieht und nach dem Wetter dort fragt. Keine Ahnung, sage ich, ist ein Mietwagen aus Las Vegas und wir sind aus Deutschland. Cool meint er, er war in den 70ger Jahren mal in Deutschland stationiert! Eine kleine Stadt in Bayern – Amberg heisst sie… ob ich die kenne? Ja, was soll ich sagen, klar kenne ich die, schliesslich wohnen wir dort. Er kriegt sich gar nicht mehr ein, genauso wie wir. Nach einem Souvenirfoto von uns und Handshake faehrt er voellig aus dem Haeuschen davon…

 

Ein kurzer Stop bei Walmart und Pizza Hut, dann ist wieder ein Tag vorbei. Irgendwie vergeht das alles viel zu schnell…

 

Hotel/Motel:

Holiday Inn Express Salida

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Prima

 

 

Temperatur

30°C

Gefahrene km:

536

 

 

Mittwoch, 02.07.2014 (Tag 7) – Hoch hinaus…

 

Nach einem eher maessigen Fruehstueck starten wir gegen acht Uhr unsere heutige Tour. Salida hat einen richtig netten Ortskern, den wir gestern gar nicht gesehen haben. Wir wollten den Ort schon als Kaff abstempeln, doch da haetten wir ihm Unrecht getan. Richtig nett eigentlich.

 

Eine halbe Stunde spaeter stoppen wir in Buena Vista bei der Brown Dog Coffee Company fuer einen ausgezeichneten Cappu. Schon eine feine Sache – Dank Starbucks und McCafe ist der Kaffee in all seinen Variationen in den USA „salonfaehig“ geworden. Zumindest bekommt man mittlerweile fast ueberall wirklich guten Cappuccino. Das war vor einigen Jahren noch nicht der Fall.

 

  

 

Eine weitere Stunde spaeter sind wir in Leadville angekommen. Diese 5.000 Seelen-Stadt gilt auch heute noch als die hoechstgelegene Ortschaft, die den Status „Stadt“ traegt. In der historischen Altstadt sind einige nette Gebaeude, doch lange halten wir uns nicht auf.

 

  

 

  

 

Unser Ziel ist der kleine Skiort Silverthorne. Dort sind zwar kleine, aber super schoene Outlets, und wir wollen zum ersten Mal ein wenig shoppen. Die Outlet ist dreigeteilt, da sie vom Arkansas River und der Interstate 70 geteilt wird. So hat jeder Bereich eine Farbe, was die Orientierung erleichtert. Ueber drei Stunden sind wir beim Shoppen, dann aber wartet unser naechstes Ziel auf uns.

 

  

 

In Idaho Springs verlassen wir die Interstate und fahren ueber die Squaw Pass Road auf den Mount Evans Scenic Byway. Diese Strasse ist die hoechste geteerte Strasse der USA. Viele Autohersteller testen hier offenbar ihre neuen Fahrzeuge, denn wir sehen eine ganze Reihe von Erlkoenigen die steile Passtrasse hinauffahren. Unser National Park Pass gilt auch hier, sodass wir uns die zehn Dollar Gebuehr fuehr die Strasse sparen koennen.

 

  

 

  

 

An manchen Stellen sind noch meterhohe Schneeverwehungen, die Temperatur ist empfindlich kalt geworden. Knappe 6°C sind es noch, als wir am Ende der Strasse am Gipfel angekommen sind. Trotzdem sind wir begeistert.

 

  

 

Diese Landschaft ist der Hammer, die Passtrasse war klasse und wir sehen Groundhogs (Murmeltiere), Mountain Goats (Schneeziege oder Bergziege) und Bighorn Sheeps (Dickhornschafe).

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Allerdings ist die Luft richtig duenn geworden, denn wir sind nun auf Sage und Schreibe 4.307 Metern ueber dem Meeresspiegel. Der Druck auf den Ohren ist noch ertraeglich, aber das Atmen faellt uns richtig schwer. Leichtes Schwindelgefuehl setzt ein. Kein Wunder auf dieser Hoehe.

 

  

 

Langsam treten wir den Rueckweg an. Eine Slideshow zum Mount Evans Scenic Byway ist hier zu finden. Am Echo Lake wollen wir eigentlich wieder links abbiegen, doch das Navi lotst uns nach rechts. So fahren wir nicht wieder ueber die Interstate, sondern weiter ueber die wunderschoene Squaw Pass Road in Richtung Denver.

 

  

 

  

 

Um halb sieben Abends erreichen wir unser Hotel: das Baymont Inn & Suites Lakewood. Da wir noch Zeit haben, nutzen wir den Abend und duesen noch schnell ins 15 Minuten entfernte Hard Rock Cafe Denver zum Abendessen. So bekommen wir gleich einen ersten Eindruck von Downtown Denver. Gegen neun sind wir dann wieder zurueck im Hotel.

 

  

 

  

 

Hotel/Motel:

Baymont Inn & Suites Lakewood

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Klasse

 

 

Temperatur

28°C

Gefahrene km:

373

 

 

Donnerstag, 03.07.2014 (Tag 8) – Wo sind die Baeren?

 

Nach einem sehr guten Fruehstueck brechen wir heute gegen viertel vor acht auf in Richtung Norden. Dieser Tag passt von der Route irgendwie nicht so ganz in unsere Runde hinein, aber da wir am Independence Day unbedingt in Denver sein wollen, machen wir heute quasi einen Tagesausflug in den Rocky Mountain National Park.

 

Unterwegs haben wir in der kleinen Ortschaft Lyons schon das erste Problem: zeitweise Vollsperrung der Strasse wegen Bauarbeiten. Wartezeit an der ersten Baustelle 15 min, an der zweiten Baustelle dann 30 min. Wir beschliessen, einen anderen Weg zu nehmen, der zwar etwas weiter, aber trotzdem schneller ist. Der St. Vrain Drive (CO 7) fuehrt durch eine malerisch schoene Schlucht und ist der Lohn fuer den Umweg.

 

  

 

In Estes Park angekommen aergert uns dann das Tanken. Shell will keine Kreditkarten von uns akzeptieren, ein Kassierer ist keiner da. Die zweite Tanke ist komplett defekt. Toll. Die Suche nach einer dritten dauert etwas, aber dann klappt alles. Auf diese Weise sehen wir einiges von Estes Park, eine wirklich schoene kleine Stadt in den Rockys.

 

Am Fall River Visitor Center halten wir kurz an, bevor wir in den National Park hinein fahren. Das erste Ziel ist die Old Fall River Road, die normalerweise nur im Sommer fuer zwei bis drei Monate geoeffnet ist. Doch in diesem Jahr ist sie immer noch gesperrt. Wir lesen irgendwas von flood damage und muessen traurig wieder umkehren. Unsere sonst so gute Laune ist erst einmal dahin. Den Grund fuer die Sperrung sehen kurz darauf auf der Passtrasse.

 

  

 

Um Sylvia wieder etwas aufzuheitern, tauschen wir die Plaetze und sie uebernimmt das Steuer. Die Fahrt fuehrt uns ueber Serpentinen die Trail Ridge Road hinauf, an einigen Stellen sehen wir Wapitis und viele viele Murmeltiere. Unsere Laune bessert sich wieder – gut so.

 

  

 

  

 

 

  

 

  

 

Wir fahren die Strasse bis zum Milner Pass, wo die kontinentale Wasserscheide verlaeuft. Alles, was hier oestlich abfliesst, landet irgendwann im Atlantik, was westlich ablaeuft, tritt den weiten Weg bis zum Pazifik an.

 

  

 

  

 

  

 

Da wir noch zum Bear Lake wollen, beschliessen wir, hier umzukehren. Wieder halten wir auf dem Weg dorthin an einigen Aussichtspunkten, um 14.15 Uhr haben wir dann aber endlich den Bear Lake erreicht. Ueberall sind Warnhinweise zu finden, wie man sich bei einer Begegnung mit Schwarzbaeren verhalten soll.

 

  

 

Baeren!!!! Mit den Rocky Mountains verbinden wir in Europa dank alten Fersehserien wie „Der Mann in den Bergen“ sicher auch Baeren. Viele Baeren! Und wo koennten sie anders sein als im Rocky Mountain National Park, dachten wir. Bestimmt wuerden wir hier eine gute Chance haben, Baeren zu sehen.

 

  

 

Wir fragen den naechsten Parkranger, wie viele Schwarzbaeren denn hier im National Park leben. Die Antwort erstaunt uns doch nicht nur ein bisschen: 25! In Worten: Fuenfundzwanzig! Bei der Groesse des Parks ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen zu sehen, gleich null. Toll. War wohl nix. Wir sind erstmal ziemlich enttaeuscht. Der Ranger erzaehlt uns noch, dass die hier lebenden Baeren zwar Schwarzbaeren sind, ihr Fell jedoch zimtbraun ist. Warum, weiss er auch nicht. Seit 30 Jahren arbeitet er nun schon hier und hat immerhin zweimal einen Baeren gesehen – so von weitem. Aha… das finden wir ja ganz… aehem… klasse. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend, wir sind ja auf dieser Reise noch laenger in den Rocky’s…

 

  

 

Wir laufen noch ein wenig um den See herum, dann machen wir uns auf den Heimweg. Ploetzlich sehen wir Rauch aufsteigen. Ein kleines Feuer ist an einem der gegenueberliegenden Haenge ausgebrochen. Kurz darauf ist bereits ein Hubschrauber in der Luft und kontrolliert den Brand. Schnell reagiert. Da sich das Feuer wohl nicht weiter auszubreiten scheint, landet der Hubschrauber in einem nahegelegenen Tal – und wir fahren weiter.

 

Slideshow und viele Infos zum Rocky Mountain NP

 

  

 

  

 

Nach einem weiteren kurzen Stop im Visitor Center wollen wir gerade wieder in unser Mietauto einsteigen, als es zu troepfeln beginnt. Blitz und Donner hatten wir bereits seit einer halbe Stunde, aber es war noch trocken. Leider kommt zunaechst kein Regen, sondern Hagel.

 

  

 

Ach was Hagel… wir werden mit Eisbomben beworfen! Gerade noch so schlagen wir die Tueren zu unserem Auto zu, als das Spektakel losgeht. Riesige Eisbatzen landen auf unserer Scheibe und dem ganzen Wagen. Gluecklicherweise sind sie relativ weich, sodass sie beim Aufprall sofort in kleine Stuecke zerbroeseln, aber der Laerm ist trotzdem beaengstigend. Hoffentlich hat unser Mietwagen keinen Schaden erlitten. Wenigstens einen Baeren sehen wir noch...

 

  

 

Auf dem Weg zurueck zum Hotel fahren wir der Gewitterfront davon. Es wechselt zwischen Starkregen, leichtem Hagel und Niesel. Nach der Haelfte der Strecke haben wir einen Vorsprung vor den Wolken und koennen unser nun wieder trockenes Auto begutachten. Gott sei Dank kein Schaden – zumindest sehen wir keinen. Prima.

 

 

Gegen sieben Uhr abends sind wir dann wieder im Hard Rock Cafe Denver zum Essen, anschliessend bummeln wir durch Downtown Denver.

 

  

 

Es ist halb neun und hat immer noch ueber 30°C. So gefaellt uns das! Die Innenstadt ist wirklich schoen, am Vorabend des Independence Day ist die Hoelle los. Alles voller Menschen, die Cafes sind voll und Strassenmusiker und auch einige Obachlose spielen ueberall Klavier.

 

  

 

  

 

Am State Capitol angekommen ist dann unsere SD-Karte voll. Toll… keine Fotos. Naja – wenigstens von etwas entfernt haben wir ja ein paar aufgenommen. Erst nach halb elf sind wir dann zurueck auf unserem Hotel. Eine Slideshow zu Denver ist hier zu finden.

 

  

 

StepMap USA 2014 04USA 2014 04  
 

Hotel/Motel:

Baymont Inn & Suites Lakewood

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Klasse

 

 

Temperatur

33°C

Gefahrene km:

417

 

 

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