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Lake Powell - Infos, Tipps

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Allgemeines:

 

Der Lake Powell befindet sich ca. 350 Kilometer nordoestlich von Las Vegas nahe der kleinen Stadt Page.

 

Der weitaus groesste Teil des Stausees liegt in Utah, ein sehr kleiner Teil in Arizona.

 

Mit der Fertigstellung des Glen-Canyon-Staudamms wurde der Glen Canyon ab dem 13. Maerz 1963 vom Colorado ueberflutet und bis zum 22. Juni 1980 zum Lake Powell aufgestaut.

 

 

 

 

 

 

 

Heute ist der See nach dem Lake Mead der zweitgroesste Stausee der Vereinigten Staaten. Bei maximaler Stauhoehe hat er eine Laenge von rund 300 km und bedeckt eine Flaeche von 653 km². Er erreicht eine maximale Breite von 40 km und ist an der tiefsten Stelle am Damm ueber 170 Meter tief.

 

Mit rund 33,3 Mrd. m³ Wasser ueberflutet der Lake Powell 96 Canyons, wodurch er eine enorm lange Kuestelinie erreicht. Diese Kuestenlinie ist mit 3.153 km (1.960 Meilen) laenger als die gesamte Westkueste der USA.

 

Gespeist wird der Lake Powell hauptsaechlich aus vier Fluessen: dem Colorado River, dem Escalante River, dem San Juan River und dem Dirty Devil River.

 

Neben der Wahweap Marina gibt es noch die ebenfalls nahe Page gelegene Antelope Point Marina sowie die Dangling Rope Marina, die Bullfrog Marina und die Halls Crossing Marina.

 

     
     
     

Tipps und Infos:

 

   

Wer den Lake Powell besucht, macht das in der Regel von Page aus. Warum? Weil Page der einzige Ort am Lake Powell ist. So unglaublich das bei der Groesse des Lake Powell klingen mag, aber es gibt tatsaechlich nur diese eine Stadt, die sich als Ausgangspunkt zum Besuch des Sees eignet.

 

Allerdings kommen die meisten europaeischen Besucher nicht wegen des Lake Powells nach Page, sondern wegen der zahlreichen anderen Sehenswuerdigkeiten rund um diese Stadt. Von hier aus ist es – selbst fuer europaeische Verhaeltnisse – ein Katzensprung zum Horseshoe Bend oder dem Upper und Lower Antelope Canyon. Weitere Sehenswuerdigkeiten rund um den See in der Glen Canyon National Recreation Area oder dem Grand Staircase-Escalante National Monument sind als Tagesausfluege prima erreichbar.

 

 

   

 

So steht der Stausee ein wenig im Schatten der anderen Highlight und viele europaeische Touristen fahren nach einer Nacht in Page einfach daran vorbei, ohne sich naeher mit ihm zu befassen. Eigentlich sehr schade, denn der Lake Powell verdient unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit.

 

Wie oben unter Allgemeines schon beschrieben, ist der Lake Powell riesig. Bei einem eintaegigen Besuch kann man somit nur einen sehr sehr kleinen Teil des Stausees ansehen. Ausgangspunkt hierfuer ist normalerweise eine der beiden Marinas in der Naehe von Page, der Wahweap oder der Antelope Marina.

 

Von hier starten unter anderem auch Ausflugsboote, die einem zumindest ein Stueckchen des Sees zeigen. Kuerzere Touren zum Navajo oder Antelope Canyon geben einen Vorgeschmack darauf, wie schoen die unzaehligen anderen Canyons sein muessen.

 

   

Andere Ausfluege bringen die Besucher auch zum groessten Steinbogen der Welt – der Rainbow Bridge. Das National Monument liegt gut 50 Meilen entfernt von der Wahweap Marina, was natuerlich bedeutet, dass man hierfuer etwas mehr Zeit mitbringen muss.

 

Allerdings muss man, um den Lake Powell zu erkunden, nicht zwingend einen Trip mit einem der Ausflugsboote machen. Die naehere Umgebung rund um die Marina laesst sich auch mit einem Kajak, Kanu oder anderem Paddelboot erkunden, die hier gemietet werden koennen. Allerdings muss einem klar sein, dass man damit nicht sehr weit kommt.

 

Etwas weiter geht es da schon mit dem Jetski, vor allem macht das sehr viel mehr Spass als mit einem Paddelboot. Doch auch damit wird man wohl eher in der Naehe der Marina bleiben, fuer weitere Ausfluege ist der Jetski einfach nicht komfortabel genug.

 

 

   

 

Richtig interessant wird es erst, wenn man ein Powerboat mietet. Diese Boote haben 150 PS oder mehr und sind damit sogar fuer einen Ausflug zur Rainbow Bridge geeignet. Gemietet werden koennen diese Boote halbtags, ganztags oder auch mehrere Tage. Die Rainbow Bridge erreicht man aber nur, wenn man das Powerboat einen vollen Tag mietet.

 

Doch auch bei einem halben Tag kann man schon einiges ansehen, besonders empfiehlt sich auch hier der Navajo und der Antelope Canyon, denn diese beiden Schluchten werden, je weiter man hineinfaehrt, immer enger und schoener. Ein grandioses Erlebnis! Versprochen!

 

Man sollte auch auf jeden Fall Badesachen einpacken, denn es gibt ueberall am Lake Powell wundervolle Sandstraende, die zum Baden einladen. Einer davon ist beispielsweise im Navajo Canyon, man kann hier also wunderbar Sightseeing und Badespass verbinden. 

 

   

Apropos Spass: das Fahren mit einem Powerboat durch die teilweise engen Schluchten des Lake Powell macht einfach unglaublich viel Spass, allein deswegen sollte man so etwas einmal gemacht haben.

 

Wer sich jetzt fragt, ob wir einen Bootsfuehrerschein besitzen, weil wir ein Powerboat gemietet haben, dem koennen wir sagen: nein, haben wir nicht. Wir sind auch keine Schwarzfahrer, denn in den USA braucht man fuer diese Boote keinen Bootsfuehrerschein. Zumindest hier nicht…

 

Einzige Voraussetzung ist ein gueltiger Pkw-Fuehrerschein und eine Kreditkarte – dann steht dem Bootsausflug nichts mehr im Wege. Alles, was man wissen muss, wird bei Uebernahme des Bootes von einem Instructor erklaert, angefangen von der Bedienung bis zum richtigen Verhalten auf dem See oder der Bedeutung aller Bojen.

 

 

   

 

 

Wir haben hier schon mehrfach Ausfluege mit dem Powerboat unternommen, bisher hatten wir nie irgendwelche Probleme - naja, fast nie. 2011 waren wir vielleicht ein wenig zu mutig, aber das war unsere eigene Schuld.

 

Die Boote sind relativ einfach zu bedienen und die notwendigen Regeln hier auf dem See hat man schnell begriffen. Gefaehrliche Stellen sind mit Bojen markiert, die Gefahr auf Grund zu laufen, ist damit auch sehr gering.

 

Reiseberichte zu unseren Ausfluegen sind hier und hier zu finden! 

Zu den Powerbooten kann man sich uebrigens sogar Wasserski, Wakeboards oder andere Water Toys mieten und damit noch mehr Spass haben.

 

Fuer Vergnuegungssuechtige und Wassersportler ist das sicher ein weiterer Punkt, der so einen Ausflug noch lohnenswerter macht. Uns reichte bisher immer das Boot alleine...

 

   

Und noch etwas kann man auf dem Lake Powell mieten: ein Houseboat! Man koennte sogar sagen, der Lake Powell ist das Eldorado fuer Hausboote schlechthin in den USA.

 

Es gibt sie in verschiedenen Klassen und Groessen, alle sind vollstaendig ausgestattet fuer mehrtaegige Reisen auf dem See. Schlafzimmer, Bad, Kueche mit Kuehlschrank und Herd, Grill und so weiter und so weiter… alles da!

 

Mit einem Hausboot kann man nun auch in Bereiche des Sees vorstossen, die man sonst wohl nie zu Gesicht bekommt. Mieten kann man sie nicht nur an der Wahweap Marina, sondern auch an der Antelope Marina oder der Bullfrog Marina im Nordosten des Lake Powell. Und auch fuer Hausboote reicht ein normaler Pkw-Fuehrerschein aus.

 

 

 

 
     

 

   

Wer sich so einen Ausflug jetzt nicht so wirklich vorstellen kann, der findet hier einen ausfuehrlichen Bericht zu unserer fuenftaegigen Hausboot-Tour mit allen Infos und vielen vielen Tipps.

 

Natuerlich kann man den Lake Powell auch nur zum Baden besuchen. Es gibt hier sogar einen Strand, den man mit dem Auto befahren darf. Der Stausee eignet sich also durchaus auch fuer einen Badetag, wenn man das moechte.

 

 

 

 

 

Und wer jetzt mit dem Lake Powell Virus infiziert ist:

 

Willkommen im Club.

 

 

 

 

   

 

   

 

   

Lake Powell Uebersichtskarte:

   

 

 

 

 
 
 

Slideshows Lake Powell:

 

- Houseboat-Tour 2017
- Powerboot-Tour 2011
- Powerboot-Tour 2015
- Rainbow Bridge National Monument 2017
- Reflection Canyon Lake Powell 2017
- West Canyon Lake Powell 2017
 
 

 

 

 

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