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  Tex-Mex 2016 - Teil 5                                              (Tag 14)   (Tag 15)   (Tag 16)   (Tag 17)

 
Samstag, 18.06.2016 (Tag 14) – Pool-Bat-Frust
 

Der Wecker klingelt, wir muessen raus aus den Federn. Wo ich doch noch sooo gut geschlafen hab! Naja, macht nix, dann stehen wir eben auf. Wir haben heute nochmal volles Programm, ab morgen wird es dann etwas ruhiger. Noch schnell ein paar Souvenir-Fotos vor dem Welcome-Sign von Fredericksburg gemacht, dann aber geht es los nach Luckenbach.

 

 

Der Ort ist nur wenige Meilen entfernt und weltberuehmt, denn der Song von Waylon Jennings – Luckenbach Texas, später auch mal von Willie Nelson oder Kid Rock gesungen, handelt genau von diesem Ort.

 

Das Besondere daran: er hat nur drei Einwohner! Und ist unglaublich urig. Jedes Wochenende finden hier Konzerte statt, hierher pilgern Biker, Musiker und jede Menge sonstiger Touristen. Dieser Ort ist Kult – und das zu Recht. Wir finden es hier auch klasse und bedauern, dass wir so schnell wieder weg muessen. Auch heute Abend gaebe es hier Livemusik und sicher wie immer ein rappelvolles Haus.

 

 
 
 
 
Diese und viele weitere Fotos aus Luckenbach in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Wir fahren wieder zurueck auf den Hwy 290 und halten an einem grossen Feld mit verschiedenen Hallen etwas ausserhalb von Fredericksburg. Immer mehr Autos finden sich hier um 10.15 Uhr ein, denn seit einer viertel Stunde haben die Fredericksburg Trade Days geoeffnet. Sie finden jeden dritten Freitag und Samstag im Monat statt und wir wollen uns das mal ansehen.

 

 
 

Allerdings ist es Zufall, denn von den Trade Days wussten wir bis gestern nichts. Abends hatten wir ueberlegt, ob wir das heute irgendwie unterbringen. Ja, es geht - aber dafuer muessen wir leider einen anderen Punkt heute streichen.

 

Wir nehmen uns eine gute Stunde Zeit, schlendern ueber den Platz und die Hallen und bestaunen, was hier alles so angeboten wird. Neben allerlei Geruempel und Schrott gibt es jede Menge Kunstwerke und tolle Schnaeppchen zu kaufen. Uns gefaellt aber hauptsaechlich die Atmosphaere hier. Es ist irgendwie eine Mischung aus Flohmarkt und Messe.

 

 
 
 
Diese und viele weitere Fotos von den Fredericksburg Trade Days in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Auf der Weiterfahrt halten wir an einer Obstfarm an und kaufen ganz frische Pfirsiche. Sylvia ist begeistert, denn die schmecken ihr so richtig klasse.

 

 
 

Kurz vor halb eins erreichen wir den fuer mich wichtigsten Punkt des heutigen Tages – den Hamilton Pool. Nachdem wir bereits vor Jahren Fotos von diesem tollen Naturwunder gesehen hatten, haben wir uns das fuer eine eventuelle Texasrunde vorgemerkt. Als feststand, dass wir tatsaechlich hierher kommen wuerden, haben wir im Internet einiges an Infos zusammengesucht und den Pool in unsere Reise eingebaut.

 

 

Warum erzaehl ich das so ausfuehrlich? Weil wir den Hamilton Pool nicht besuchen konnten. Bereits bei der Einfahrt stehen grosse Schilder, dass Einlass nur mit Reservierung moeglich ist. Unglaeubig halten wir direkt an der Einfahrt und fragen den Parkranger, ob das tatsaechlich so ist. Ja, leider darf er uns ohne Reservierung nicht durchlassen.

 

Gibt’s doch nicht. Wir erklaeren ihm, dass wir aus Deutschland sind und vermutlich niiiee wieder hierher kommen wuerden. Hilft nichts! Auch dass wir vor einem halben Jahr bei der Recherche nichts von einer Reservierung finden konnten erzaehlen wir ihm. Das ist richtig, meint er, denn dieses System wurde erst vor einigen Wochen eingefuehrt, nachdem die Staus auf den Strassen rund um den Hamilton Pool immer laenger wurden. Es spielt aber auch keine Rolle, denn egal ob wir es nun wissen konnten oder nicht, es gibt keine Ausnahmen. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was ihn dazu bewegen koennte, uns ohne Reservierung in den Park zu lassen.

 

Wut und Verzweiflung machen sich breit. So ein sturer….. Grrrr…. Hilft alles nichts, wir muessen die Zufahrt freimachen, denn hinter uns kommen die naechsten Fahrzeuge. Das Schlimmste daran ist, dass eine Reservierung in den naechsten zehn Tagen nicht moeglich ist, denn alle Plaetze sind bereits vergeben. Wir waeren ja noch ein paar Tage in der Naehe, aber auch da geht gar nichts.

 

Wir halten ein paar Meilen weiter nochmals kurz an, denn ich muss mich erstmal wieder einkriegen. Eine STINKWUT hab ich. Aber es hilft nix, wir werden den Hamilton Pool wohl erst in ein paar Jahren sehen. Also beruhig dich Michl – irgendwann wird das schon klappen.

 

Nachdem Sylvia mich ein wenig beruhigen konnte, fahren wir gegen halb zwei weiter und halten an einer Nebenstrasse, ueber die das Wasser eines kleinen Flusses gerade im wahrsten Sinne des Wortes in Stroemen fliesst.

 
 
 
 
 
 
O.K., das hat Spass gemacht. Jetzt geht's mir wieder besser und ich bin bereit fuer neue Ziele... Dann starten wir mal das Ersatzprogramm, dass wir ja heute zufaelliger Weise haben. Fuer die Trade Days gestrichen, jetzt fuer den Hamilton Pool wieder aufgenommen - den Pedernales Falls State Park. Und der ist ein echtes Juwel.
 
 

Neben den Wasserfaellen, die wirklich wunderschoen anzusehen sind, gibt es auch einen Badebereich, der bei diesen Temperaturen rege genutzt wird. Mehr als zwei Stunden schlendern wir an den Falls entlang, klettern ueber Steine, waten durchs Wasser und geniessen diesen tollen Ort.

 

 
 
 
 
 
 

Wenn unsere Badesachen griffbereit waeren, haetten wir auch gebadet. So aber belassen wir es beim Fotografieren, dann nehmen wir die letzte Etappe des Tages in Angriff und fahren nach Austin.

 

 
 
Diese und viele weitere Fotos von den Pedernales Falls in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

USA 2016 Map 09StepMapUSA 2016 Map 09

 

In Austin angekommen finden wir ein vernuenftiges Days Inn und checken schnell ein, dann geht es nach Downtown Austin und dort zum Texas State Capitol. Wir sind ueberrascht, denn obwohl es bereits Samstagabend viertel vor sechs ist, koennen wir das Capitol noch besichtigen. Es ist bis sieben Uhr geoeffnet. Prima! In seiner Form erinnert es deutlich mehr an das US-Capitol als des Capitol von New Mexico in Santa Fe. Es ist auch wesentlich groesser! Beeindruckend.

 

 
 
 
 
 

Naechster Halt ist die Congress Ave, genauer gesagt die Bruecke ueber den Colorado River. Da wir jedoch Hunger haben, schlendern wir erst einmal die Second Street entlang und suchen ein Restaurant. Ein Google-Event mit zwei Buehnen und Livemusik blockiert die gesamte Strasse. Alle Restaurants sind voll, sodass wir uns nur Pommes to go goennen und ein wenig der Musik lauschen.

 

 
 
 

 

 

Nach einem Stopp bei Starbucks geht es dann endlich auf die Congress Bridge. Hier moechte ich sehr gerne einmal Wikipedia zitieren:

 

„Die groesste Attraktion in Austin ist ein Naturschauspiel, das sich fast jeden Abend in den Sommermonaten an der Congress Bridge abspielt: Etwa 1,5 Mio Fledermaeuse starten urploetzlich bei Sonnenuntergang aus dem Inneren der Bruecke zur gemeinsamen Insektenjagd und verdunkeln den Himmel. Die Kolonie ist die groesste urbane Fledermauspopulation der Welt, tausende Zuschauer geniessen den Anblick.“

 

Zu beachten ist in diesem Zitat vor allem das Woertchen „fast“ im ersten Satz! Denn offensichtlich passiert das nicht jeden Abend – warum auch immer. Lange Rede – kurzer Sinn: Passiert ist... NICHTS! NOTHING! NADA! Mehr als zwei Stunden haben wir gewartet, bis es stockfinster war.

 
 
 
 
 

Gegen halb zehn dann haben wir – als eine der letzten Besucher – aufgegeben und sind frustriert zurueck in unser Motel gefahren. Tja – so ist das eben. Manchmal hat man einfach Pech. Wir hatten schon bessere Tage… Erst nach Mitternacht schlafen wir erschoepft ein.

 

 
Diese und viele weitere Fotos aus Austin in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.

 

Hotel/Motel:

Days Inn Austin

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

O.K.

 

 

Temperatur

37°C

Gefahrene km:

259

 

 
Sonntag, 19.06.2016 (Tag 15) – Shoppingwahn
 

Der Wecker klingelt heute viel zu frueh. Sieben Uhr ist nach dem gestrigen Tag einfach fies. Doch es hilft nichts, jetzt sind wir schon wach, dann stehen wir auch auf. Fruehstueck, dann fahren wir nach Sueden in Richtung San Antonio.

 

Unser Ziel heute sind die Outlets Tanger und Premium, die beide direkt nebeneinander an der Interstate 35 in San Marcos liegen. Sie eroeffnen erst um 10.00 Uhr, so haben wir vorher noch Zeit fuer einen kurzen Stopp bei Walmart.

 

 
 

Unsere bisherigen Einkaufsversuche waren alles andere als erfolgreich, heute aber nutzen wir den Vatertag in Amerika voll aus. Es gibt sagenhafte Angebote und bis wir uns in beiden Outlets durch die fuer uns wichtigen Geschaefte durchgekaempft haben, vergehen mehr als sieben Stunden…

 

Erst um halb sieben Uhr erreichen wir unser Hotel in San Antonio. Downtown und direkt neben dem beruehmten Alamo liegt das Crockett Hotel. Wir haben ein unglaubliches Angebot ergattert, weswegen wir die naechsten drei Naechte auch vorgebucht hatten. Und wir sind mehr als zufrieden. Die Lage ist genial und die Zimmer sind sogar etwas groesser als erwartet.

 

 
 
 
 

Nachdem wir unsere Einkaeufe sortiert haben, spazieren wir zum etwa drei Blocks entfernten Hard Rock Cafe und essen zu Abend. Direkt am Riverwalk gelegen kann man hier entweder klimatisiert innen oder in toller Atmosphaere draussen sitzen. Wir entscheiden uns natuerlich fuer letzteres.

 

Da heute niemand mehr fahren muss, goennen wir uns beide einen leckeren Cocktail und laufen danach wieder zurueck zum Hotel. Fuer weitere Sehenswuerdigkeiten sind wir heute einfach zu erschoepft…

 

 
 
   
   
   

 

Hotel/Motel:

The Crockett Hotel San Antonio

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

TOP

 

 

Temperatur

37°C

Gefahrene km:

137

 

 
Montag, 20.06.2016 (Tag 16) – Beautiful San Antonio
 

Nach dem wir ausgiebig und sehr sehr gut gefruehstueckt haben, kaufen wir erst einmal Bustickets. Als Combo mit einem Bootsticket gilt es sogar zwei Tage. Hop on hop off – wir koennten also an mehreren Punkten die naechsten zwei Tage ein- und aussteigen. Prima.

 

 
 

Die erste Fahrt um neun Uhr ist noch relativ leer, wir sitzen oben auf dem Doppeldeckerbus und geniessen die Aussicht und die Sonne. Die Fahrt dauert eine Stunde und ist ausgesprochen lehrreich. Wir erfahren einiges ueber San Antonio und seine Geschichte.

 

 
 
 
 

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel besuchen wir das Alamo direkt nebenan. Die Audiotour wird sogar in Deutsch angeboten und ist wirklich interessant. Etwa zwei Stunden ausserhalb gibt es auch noch eine Filmkulisse vom Alamo, die wir aus Zeitgruenden allerdings nicht ansehen konnten. Aber wer will schon eine Kulisse sehen, wenn er das Original haben kann. Das Fotografieren im Alamo selbst ist leider verboten. Schade, aber wir respektieren das und verzichten ausnahmsweise...

 

 
 
 

Nach dem Alamo geht’s eine Etage tiefer. Der River Walk ist quasi auf Kellerniveau und das Wahrzeichen von Downtown San Antonio schlechthin. Und es ist klasse hier. Der River Walk hat es uns wirklich angetan, hier werden wir heute und morgen bestimmt sehr viel Zeit verbringen.

 

Ueberall gibt es in Downtown Zugaenge zum River Walk, an jeder Ecke fuehren Stufen hinunter. San Antonio hat im Gegensatz zu den anderen Grossstaedten in Texas ein echtes Downtown. Und obwohl diese Stadt riesig ist, hat man irgendwie nicht das Gefuehl, in einer Grossstadt zu sein.

 

 
 
 

Kurz vor halb eins besteigen wir eines der Sightseeing-Boote und fahren ueber den San Antonio River. Tatsaechlich ist ein Grossteil des River Walk ein natuerlicher Fluss, nur ein Teil wurde kuenstlich geschaffen.

 

Auch auf der dreiviertel Stunde Bootsrundfahrt auf dem San Antonio River bzw. dem kleinen Teil, der kuenstlich erschaffen wurde, erfaehrt man sehr sehr viel ueber San Antonio. Und die Aussicht aus der Bootsperspektive gefaellt uns sowieso.

 

 
 
 
 
Diese und viele weitere Fotos von der Bus- und der Bootsfahrt in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

 

 

Nach der Tour laufen wir zum Tower oft the Americas. Der nach dem Stratosphere Tower in Las Vegas zweithoechste Turm dieser Art in den Staaten bietet eine tolle Aussicht auf Downtown und den gesamten Grossraum San Antonio.

 

 
 
 

 

 

Dann treten wir erst einmal den Rueckzug zum Hotel an. Es ist wie jeden Tag richtig heiss und wir brauchen eine kurze Abfrischung. Durch die River Walk Mall und das IMAX direkt neben unserem Hotel sind wir sofort wieder zurueck auf unserem Zimmer.

 

 

Die Lage ist wirklich genial… Allerdings haben wir etwas Zeit gebraucht, um uns zu orientieren. Doch mit Map geht das schon. Wir haben mal versucht, die Umgebung mit den fuer uns interessanten Punkten in eine kleine Karte einzuarbeiten...

 

USA 2016 Map 10 San AntonioStepMapUSA 2016 Map 10 San Antonio

 

Nachdem wir ein paar Runden im Pool gedreht haben, laufen wir ein paar Blocks zu Segway Nation. Wir fragen nach, ob fuer die einstuendige Tour um fuenf noch Plaetze frei sind, denn vorgebucht haben wir nicht. Naja – ausnahmsweise nimmt sie uns noch mit, meint unser Guide. Eine sehr sehr nette junge Dame indianischer Abstammung uebrigens vom Stamm der Ute in Utah…

 

Wir sind die einzigen, die nun mit ihr durch San Antonio fahren. Ausnahmsweise… Spaessle g’macht! Die Einweisung auf dem Segway dauert nicht sonderlich lange, dann starten wir auch schon. Es ist unsere erste Segway Tour und wir sind ueberrascht, wie schnell man mit diesem Teil klarkommt. Nach ein paar Minuten hat man es schon drauf und duest ohne gross nachzudenken drauflos.

 

 
 

Nach dem Ende unserer Tour gibt uns unser Tourguide noch eine Karte. Darauf steht: kuenftig jede Segway Tour bei Segway Nation fuer 35 Dollar, egal wie lang die Tour ist. Wow – das ist mal eine Ansage. Die zweieinhalb Stunden Touren hier kosten normalerweise 70 Dollar, an anderen Orten in den USA sogar 100 Dollar.

 

Wir ueberlegen kurz… eigentlich war morgen ja was anderes geplant. Aber Segway’s machen so viel Spass… was solls. Wir buchen die grosse Tour fuer morgen frueh um neun und laufen dann wieder hinunter zum River Walk. Wir haben maechtig Hunger bekommen und staerken uns – wie immer im Hard Rock Cafe.

 

 
 

Den Rest des Abends verbringen wir am River Walk und schiessen unzaehlige Fotos. Hier ein  paar Eindruecke...

 
 
 
 
 
 
Diese und viele weitere Fotos vom River Walk in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 
Erst gegen zehn Uhr laufen wir ueber das Alamo wieder zurueck zum Hotel. Man muss beim Fotografieren direkt etwas aufpassen, sonst hat man die Leuchtschrift unseres Hotels im Bild...
 
 

 

Hotel/Motel:

The Crockett Hotel San Antonio

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

TOP

 

 

Temperatur

37°C

Gefahrene km:

0

 

 
Dienstag, 21.06.2016 (Tag 17) – Segday, Lasernight & Music
 

Bei unserem ersten Entwurf fuer die Reise war letzten Sonntag eigentlich der Wasserpark Schlitterbahn eingeplant. Der Park hat die letzten 12 Jahre in Folge den Titel als weltbester Wasserpark geholt – haben wir im Internet gelesen. Fuer heute war dann Shopping angedacht.

 

Da wir aber einen Parkbesuch am Sonntag fuer eine eher schlechte Idee gehalten haben und am Fathers Day in den Outlets sicher tolle Angebote zu erwarten sein wuerden, haben wir diese beiden Tage einfach umgedreht. Ob wir nun von San Antonio bis San Marcos oder bis New Braunfels fahren muessen, ist dann auch schon egal.

 

Doch wie gestern schon erwaehnt, haben wir die Planung umgeschmissen. Um neun Uhr stehen wir wieder bei Segway Nation und starten mit vier weiteren Teilnehmern eine Tour durch San Antonio. Sie dauert schliesslich mehr als drei Stunden und ist wieder sehr interessant und vor allem ein Riesenspass.

 

 
 

Wir erfahren so viel, dass es unmoeglich ist, sich alles zu merken. Drei Stunden sind ganz schoen anstrengend, wenn man es nicht gewohnt ist. Die Sonne brennt sowieso schon wieder erbarmungslos vom Himmel, wir haben in diesem Jahr wieder perfektes Wetter. Zumindest nach unserem Geschmack…

 

 
 
Diese und viele weitere Fotos von den beiden Segway-Touren in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

 

 

Einer der wenigen Stopps unserer Tour ist an der San Fernando Cathedral. Hier sind die sterblichen Ueberreste der Helden von Texas, also der Helden von der Schlacht ums Alamo begraben. Auch dazu gibt es eine laengere Geschichte mit Papstbesuch und Umbettung zu erzaehlen, aber wir wollen ja niemanden langweilen. Und wozu gibt’s schliesslich den Wiki Peter…

 

 
 
 

Ein weiterer Stopp war in La Villita, einem Kuenstlerviertel in Downtown San Antonio. Hier findet Dienstag immer ein Musikfestival statt. Nachdem die Segway-Tour gegen viertel nach zwoelf zu Ende ist, laufen wir erst einmal hierher und hoeren den Musikern zu. Leider ist nur sehr sehr wenig Publikum hier, doch wir bleiben trotzdem erstmal und setzen uns zur Erholung ein wenig hin.

 

 
 
 
 

Dann geht’s wieder zurueck zum Crockett Hotel und ab in den Pool. Allerdings bleiben wir nicht allzu lange, denn der Hunger treibt uns heute schon etwas frueher als gestern ins Hard Rock Cafe. Danach laufen wir wieder ueber den River Walk nach LaVillita und geniessen bei einer Flasche Budweiser die Musik.

 

Jeder Kuenstler kann sich in eine Liste eintragen und hat dann so etwa zwischen 20 und 30 Minuten Buehnenzeit.

Und das kann scheinbar wirklich jeder machen, denn so mancher Auftritt ist - sagen wir es mal vorsichtig - durchaus verbesserungswuerdig.

Es gibt aber durchaus auch einige, die waren richtig richtig gut...

 

 
 
 
 
 
Ein Song ist bei uns haengen geblieben, obwohl es so ganz und gar nicht unser Musikgeschmack ist. Aber irgendwie passte er einfach zur Atmosphaere und deswegen ist er uns wohl im Ohr geblieben... Hier ein kleiner Auszug!
 

 

 
Wie bunt und verrueckt die verschiedenen Bands teilweise waren, laesst sich nur schwer beschreiben. Wir haben mal ein kleines Medley zusammengestellt, das von furchtbar bis klasse reicht. Die Musik am Schluss des Videos gefaellt uns uebrigens am Besten...
 

 

 
Diese und viele weitere Fotos aus La Villita und dem Musik-Festival in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Um neun Uhr sind wir zurueck an der San Fernando Cathedral. Hier findet momentan dreimal am Abend eine Lasershow statt, wie wir sie noch nicht gesehen haben. Die Fassade der Kathedrale wird quasi als Leinwand verwendet, die Show wurde ganz speziell fuer die Wand der Cathedral gemacht und ist atemberaubend. Unglaublich. So etwas haben wir auch noch nicht gesehen. Wir sitzen die ganze Show wie gebannt wir der Cathedral und hoeren der Musik zu. Wenn wir sagen, wir sind begeistert, ist das fast noch untertrieben!

 

 
 
 
 
Nochmal... da haengt KEINE Leinwand irgendwo runter, die Lasershow wird direkt an die Wand der Cathedral projeziert! Die Show dauerte insgesamt knapp 25 Minuten, aus denen wir ein knapp 10 Minuten langes Video geschnitten haben. Allerdings war Youtube wieder etwas uebergenau und hat uns gezwungen, die letzten beiden Minuten stumm zu schalten. Das uebliche Problem in Deutschland... Aber besser so als gar kein Video. Viel Spass beim Ansehen!
 

 

 

Unser letzter Abend in San Antonio endet nochmals im Hard Rock Cafe, wo wir uns einen letzten Cocktail am River Walk goennen und dann kurz vor elf Uhr zurueck ins Hotel laufen.

 
 

San Antonio hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Obwohl immer wieder auch Armut zu sehen ist und man haeufiger mal von einem Obdachlosen um einen Dollar angehauen wird, hatten wir nie ein Gefuehl von Unsicherheit oder gar Angst. Downtown scheint auch Nachts sogar fuer Touristen mit Kameraausruestung sehr sicher zu sein.

 

Uns hat es so gut gefallen, dass wir den Wasserpark haben ausfallen lassen und unser Auto zwei Tage nicht benutzten. Und wir sind sicher, dass wir irgendwann mal wieder hierher kommen. Denn San Antonio ist definitiv mehr als nur eine Reise wert…

 

Viele weitere Fotos aus San Antonio in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.

 

Hotel/Motel:

The Crockett Hotel San Antonio

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

TOP

 

 

Temperatur

37°C

Gefahrene km:

0

 

 

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