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  Tex-Mex 2016 - Teil 2                                                                   (Tag 5)   (Tag 6)   (Tag 7)

 
Donnerstag, 09.06.2016 (Tag 5) – Is this the way to Amarillo?
 

Nach einem schnellen Fruehstueck sind wir bereits kurz nach sieben on the road again. Ueber Turkey und Quitaque erreichen wir gegen 8.15 Uhr unser heutiges Ziel.

 

 
 

Gleich nach dem Eingang des Caprock Canyons State Park kommt ein nettes kleines Visitor Center, wo man uns einen Trail am Ende der Strasse durch den Park empfiehlt. Hoert sich gut an…

 

 

Wir fahren los und treffen bereits kurze Zeit spaeter auf Bisons! Hier gibt es die einzigen wild lebenden Bisons in ganz Texas. Wir haben Glueck, sie sind nahe an der Strasse und lassen sich durch uns ueberhaupt nicht stoeren. Auch Praeriehunde gibt es eine ganze Menge hier, wir kommen mit dem Fotografieren kaum nach.

 

 
 

 

 
 

Zu unserer Ueberraschung ist die Landschaft hier im Park wirklich toll. Fast koennte man meinen, wir waeren im Suedwesten unterwegs. In den letzten Tagen haben wir Texas von seiner eher langweiligen und flachen Seite kennengelernt, zwar etwas gruener als erwartet, aber eben ziemlich flach. Der Caprock Canyons State Park ueberrascht mit Bergen aus rotem Fels und tollen Wanderwegen.

 

 
 

Wir spazieren den Upper Canyon Loop Trail entlang, immer mit einem Auge am Boden. Denn hier gibt es Klapperschlangen, und bei dem Wetter koennten wir durchaus einer begegnen, meinte eine Mitarbeiterin im Visitor Center. Sie hat sich wohl getaeuscht, denn leider haben wir keine gesehen oder gehoert.

 

 
 
 
Diese und viele weitere Fotos aus dem Caprock Canyons State Park in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Gegen 11.15 Uhr verlassen wir den Park und fahren weiter zum Palo Duro Canyon State Park. Er ist der zweitgroesste Canyon der USA – natuerlich nach dem Grand Canyon. Auch hier halten wir zunaechst am Visitor Center und machen gegen halb eins erst einmal Mittagspause. Wir haben Caesar Salad und Schinken-Kaese-Sandwiches dabei, sodass wir den Nachmittag ueber nicht hungern muessen.

 

 

Dann aber geht es in den Canyon hinunter. Die Strasse ist eigentlich ein Rundweg, der jedoch aufgrund einer Baustelle an einer Stelle gesperrt ist. Man muss also wieder umdrehen. Gut, macht auch nix, es ist nur ein kleines Stueck am Ende, dass uns fehlt.

 

Der Palo Duro Canyon ist durchaus sehenswert. Wir halten an einigen Stellen an und spazieren immer wieder die Trails entlang oder klettern ueber die Felsen. Dieser Tag ist ein wirklich gutes Beispiel, wie die Erwartungshaltung an eine Sehenswuerdigkeit die Begeisterung beeinflusst…

 

Waehrend wir beim Caprock Canyons hauptsaechlich wegen der Bisons und weniger wegen der Landschaft gespannt waren, hat uns der Palo Duro Canyon natuerlich hauptsaechlich landschaftlich interessiert. Als wir uns auf der Fahrt nach Amarillo dann unterhalten haben, mussten wir beide zugeben, dass uns Caprock Canyons besser gefallen hat, obwohl Palo Duro vermutlich beeindruckender ist. Aber wir haben wohl einfach mehr von ihm erwartet.

 

 
 
 
Diese und viele weitere Fotos aus dem Palo Duro Canyon State Park in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Wir machen noch einen kurzen Abstecher zur Elkins Ranch am Parkeingang, von wo aus Jeep-Touren in den Canyon angeboten werden. Doch dafuer haben wir heute leider keine Zeit mehr. Denn ein kleines Stueck muessen wir noch fahren.

 

 

Um halb fuenf erreichen wir schliesslich unser heutiges Ziel: Amarillo. Da die Karte zur heutigen Etappe auf der vorigen Seite steht, zeigen wir sie hier noch einmal:

StepMapUSA 2016 Map 04USA 2016 Map 04

 

Wir checken im Best Western Amarillo ein und holen das nach, was eigentlich gestern geplant war: ein wenig Zeit am Pool zu verbringen. Das Best Western zeigt sich mit neuem Logo und wirklich schoenen Zimmern.

 
   
 

Um sieben Uhr steht dann ein Shuttle-Bus vor dem Hotel und bringt uns zu einem der wohl beruehmtesten Steakhaeuser der Welt: der Big Texan Steak Ranch. Der Shuttle Service ist tatsaechlich kostenlos, ein Angebot, dass wir in diesem Fall gerne nutzen.

 

 
 

Im Big Texan ist alles riesig – vor allem aber das Steak. Und das gibt es gratis – wenn man es innerhalb einer Stunde auch komplett mit Beilagen aufessen kann. Einfach ist das nicht, denn bei etwa zwei Kilogramm Fleisch muessen selbst hartgesottene Vielfresser klein beigeben. Aber immer wieder gibt es Menschen, die das schaffen. Zugegebenermassen haben die allermeisten deutlich mehr als 100 Kilo auf den Rippen und das noetige Fassungsvermoegen im Magen, um solche Mengen zu verdauen. Gesund kann das aber in keinem Fall mehr sein.

 

 
 

Wer uebrigens aufgibt, muss natuerlich den vollen Preis dafuer zahlen – und da ist man mit Tax und Tip bei ca. 100 Dollar. Als wir ankommen, versucht sich gerade ein relativ schlanker junger Mann am Monster-Steak und muss nach einer knappen halben Stunde bereits kapitulieren. Die Kellnerin erzaehlt uns, dass an manchen Tagen bis zu sechs Personen gleichzeitig auf der improvisierten Buehne sitzen und um die Wette essen. Na dann Mahlzeit!

 

 

Wir begnuegen uns mit normalen Mengen und setzen uns im Anschluss daran noch an die Bar. Das Big Texan ist zweifellos ein Erlebnis, dass auf einer Texas-Reise nicht fehlen darf. Allerdings schmecken uns die Steaks im Outback besser.

 

Hier noch ein paar Eindruecke aus dem Big Texan...

 

   
   
   
   
 

...dann machen wir uns gegen halb zehn Uhr auf den Rueckweg zum Hotel. Dieses Mal werden wir mit einer Limousine gefahren und der Fahrer hat ganz schoen zu kaempfen. Denn es hat heftig zu regnen begonnen, ein schweres Gewitter zieht ueber uns hinweg. Die halbe Nacht blitzt und donnert es und es schuettet wie aus Eimern.

 

Macht nix, morgen soll es wieder ein schoener und heisser Tag werden. So fallen wir pappsatt und muede in unser Bett.

 

Hotel/Motel:

Best Western Amarillo

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Sehr gut

 

 

Temperatur

37 °C

Gefahrene km:

338

 

 
Freitag, 10.06.2016 (Tag 6) – Half way to L.A. – okay?
 

Um halb sieben ist Sylvia wach – wie fast jeden Morgen. Nach einem guten Fruehstueck packen wir unsere Koffer und starten Richtung Westen. Allerdings mit einer Planaenderung: wir wollten nach Alamosa fahren, um einen guten Ausgangspunkt fuer den morgigen Tag zu haben.

 

Da wir wissen, dass es an manchen Orten am Wochenende mit den Zimmern problematisch sein kann, bitten wir an der Rezeption unseres Hotels, mal in Alamosa nach einem Best Western zu suchen und nach einem Zimmer zu fragen. Unsere Eingebung hat uns nicht getaeuscht: in und um Alamosa ist kein Zimmer mehr zu bekommen. Gut – dann planen wir eben um – wir sind ja spontan…

 
 
Unser erster Stopp heute nach dem volltanken ist die beruehmte Cadillac Ranch am westlichen Stadtrand von Amarillo.
 

 
 

Es ist halb neun und neben einigen Touristen hat sich auch ein Fernsehsender zu einem Bericht hierher begeben. Das Team und die Reporterin filmen mehrere Einstellungen und wiederholen immer wieder dieselben einstudierten Sprueche.

 

 
 
 

Die im Boden eingebuddelten Autos veraendern sich staendig. Das Bespruehen mit Farbe ist hier durchaus gestattet und sogar erwuenscht. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und machen auch mit. Spruehdosen liegen mehr als genug herum…

 

 
 

Im Anschluss halten wir noch am Souvenirshop an, der um neun Uhr gerade oeffnet. Gutes Timing!

 

 
 
Diese und viele weitere Fotos von der Cadillac Ranch in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Dann aber muessen wir weiter, immer auf der Interstate 40 Richtung Westen. Direkt neben der Interstate verlaeuft die historische Route 66. Etwa 77 km westlich von Amarillo in Adrian gibt es einen ganz besonderen Punkt zu dieser Strasse: Halbzeit oder Midpoint…

 

An dieser Stelle ist es sowohl nach Chicago als auch nach Los Angeles exakt gleich weit: 1.139 Meilen. Das Midpoint Cafe nutzt diesen Umstand und ist zu einer Pilgerstaette fuer alle Route 66 Fans geworden. Und wir muessen zugeben – es hat wirklich Charme. Wir setzen uns auf einen Kaffee bzw. eine Cola hinein und machen jede Menge Fotos.

 

 
 
 
 
Diese und viele weitere Fotos vom Midpoint der Route 66 in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Etwa 23 Meilen spaeter ueberqueren wir die Grenze nach New Mexico und verlassen Texas damit fuer ein paar Tage. Es geht weiter, immer die Interstate 40 entlang, bis nach Santa Fe. Kurz vor Erreichen der Stadt wird es richtig schwarz um uns herum und wir sehen ziemlich heftige Regenschauer in der Ferne. Irgendwie treiben wir sie vor uns her, denn nass werden wir heute nicht...

 

 

Gegen halb drei checken wir in unserem Hotel, dem LaQuinta Inn Santa Fe, ein. Dann geht es gleich weiter nach Downtown Santa Fe.

 

 

Unser erstes Ziel ist das New Mexico State Capitol. Santa Fe ist die aelteste Hauptstadt der USA, das State Capitol ist aber juenger. Der runde Bau erinnert gar nicht an ein State Capitol, aber es muessen ja nicht alle Capitols wie das US-Capitol aussehen…

 

 

Im Santa Fe Visitor Center gleich ums Eck hat man uns gesagt, dass das State Capitol auch fuer Besucher geoeffnet ist. Das nutzen wir natuerlich aus, um uns mal innen etwas umzusehen. Auf vier Etagen sind jede Menge Bueros untergebracht, im obersten Stockwerk ist dann auch das Buero des Governors. In diesem Fall ist das uebrigens momentan eine Frau: Susana Martinez.

 

 

 

Kurz darauf stehen wir dann tatsaechlich vor ihrem Buero, einer Art Sekretariat mit einer kleinen Ausstellung. Schon witzig, wenn man die Gaenge so entlang schlendert. Ueberall geschaeftiges Treiben, die Bueros sind offen und man kann den Angestellten beim Arbeiten zusehen.

 

 

Dann aber verlassen wir das State Capitol und stehen kurz darauf in der aeltesten Kirche der USA: der 1610 erbauten San Miguel Church.

 

 

Unmittelbar daneben ist auch das aelteste Haus der USA, das etwa um 1646 erbaut wurde. Sowohl das Haus als auch die Kirche koennen besichtigt werden, allerdings ist der Zugang jeweils nur durch den Souvenir-Shop moeglich. Es gibt hier uebrigens boese Zungen, die behaupten, dass die aeltesten Haeuser nicht hier in Santa Fe, sondern in St. Augustine in Florida stehen wuerden… Warum Einheimische Touris wie uns solche Geschichten erzaehlen – keine Ahnung. Und ob’s stimmt haben wir uebrigens auch nicht recherchiert… Sei’s drum.

 

 

Auf unserem Weg zum Plaza laufen wir an der Loretto Chapel...

 

 

...und der Cathedral Basilica of St. Francis of Assisi vorbei.

 

 

Ueberall sind kleine Kneipen, Cafe’s und Geschaefte. Eine tolle Atmosphaere hier in Santa Fe. Gefaellt uns wirklich gut. Gerade werden Zelte fuer das heute beginnende Arts & Crafts Festival aufgebaut. Dafuer sind wir etwas zu frueh dran, bleiben wollen wir aber auch nicht.

 

 
 
Diese und viele weitere Fotos aus Santa Fe in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Da wir mittlerweile ganz schoen Hunger haben, treten wir den Rueckzug an. Wir fahren wieder Richtung unseres Hotels, denn auf dem Weg in die Stadt haben wir ein Restaurant gesehen, in dem wir seit sechs Jahren nicht mehr waren. Olive Garden.

 

 

Nachdem wir uns mit Nudeln und Salat gestaerkt haben, bummeln wir noch durch Kohls, allerdings bleibt es beim Schauen. Auch anschliessend in den Geschaeften neben unserem Hotel sehen wir uns nur etwas um ohne grossartig zuzuschlagen. Naja, macht nix, schauen ist auch mal schoen.

 

In New Mexico haben wir eine Stunde Zeitverschiebung zu Texas, deswegen sind wir heute dann mal etwas frueher im Bett. Das passt uns ganz gut, denn um sechs wollen wir morgen wieder raus aus den Federn.

 

USA 2016 Map 05StepMapUSA 2016 Map 05

 

Hotel/Motel:

LaQuinta Inn Santa Fe

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Prima

 

 

Temperatur

35°C

Gefahrene km:

536

 

 

Samstag, 11.06.2016 (Tag 7) – Sandkasten, wir kommen

 

Da wir gestern umdisponieren mussten, weil in Alamosa und Umgebung alles ausgebucht war, haben wir kurzerhand beschlossen, den Great Sand Dunes National Park von Santa Fe aus zu besuchen. Einfache Fahrstrecke von unserem Hotel bis zum Visitor Center sind etwa 290 km. Na was solls, da haben wir schon schlimmeres gemacht.

 

Um sechs Uhr stehen wir auf, fruehstuecken schnell und starten dann kurz nach sieben nach Norden. Die US 285, die nach Alamosa fuehrt, ist leider keine zweispurige Interstate, sodass wir nur langsam vorankommen. Immer wieder Ortschaften, die Hoechstgeschwindigkeiten, die wir fahren duerfen, variieren zwischen 35 und 60 Meilen pro Stunde.

 

Aber wir haben ja Zeit, der Tag ist lang und ein Hotel muessen wir heute Abend auch nicht suchen. Also sind wir ganz relaxt und tuckern gemuetlich Richtung Colorado. Kurz vor der Grenze zu Colorado durchqueren wir das Rio Grande Del Norte National Monument. Die Landschaft auf diesem Hochplateau ist wenig aufregend, es gibt nur wenig zu sehen. Erst im Jahr 2013 wurde das Gebiet von Barack Obama zum National Monument erklaert.

 

 

An der Grenze halten wir fuer unsere ueblichen Fotos an den Welcome-Signs. Muecken – hunderte! Nix wie weg, schnell Fotos geknipst und ab. Aber es ist schon zu spaet, ich bin voellig zerstochen. Auch Sylvia hat einiges abbekommen. Das National Monument scheint also die Muecken zu schuetzen… das wenn wir gewusst haetten!

 
 

Ziemlich genau um elf Uhr erreichen wir dann den Great Sand Dunes National Park. Am Parkeingang hat sich eine lange Schlange mit Fahrzeugen gebildet, allerdings ist die Wartezeit ueberraschend kurz. Prima, so gefaellt uns das.

 

 

Wir kaufen wie immer den America the beautiful annual pass, der erstaunlicherweise noch immer 80 Dollar kostet. Wir hatten im Netz gelesen, dass der Preis mittlerweile bei 100 Dollar liegt. Komisch… Aber natuerlich haetten wir eines unserer Lieblings-Souvenirs auch fuer 100 Dollar gekauft.

 

 
 

Am Visitor Center lassen wir uns kurz beraten, ob es sich lohnt, zum unteren Parkplatz zu fahren oder nicht, denn der Andrang heute ist schon gewaltig. Wir beschliessen, den einen Kilometer zu Fuss zu gehen und das Auto hier stehen zu lassen. Eine gute Entscheidung, denn unten ist alles voll.

 

 

Am Medano Creek dann sehen wir, wo die ganzen Besucher abgeblieben sind. Ueberall stehen Pavillons, kleine Zelte oder nur Klappstuehle und die Besucher planschen zu hunderten in den lauwarmen Fluten. Es ist eine irre Location hier. Das Wasser ist nur wenige Millimeter bis Zentimeter tief, der Boden ist reiner Sand. Wie an einem wundervollen Strand…

 

 
 

Im Hintergrund jedoch ist Wueste! Sandduenen, soweit das Auge reicht! Die High Dune ist fast 230 Meter hoch, der Aufstieg kann eine Tortur sein. Denn im Sand zu laufen, ist ganz schoen anstrengend. Zumal der Sand furchtbar heiss ist und ich in meinen Sandalen wie auf gluehenden Kohlen laufe. Die Aussentemperaturen liegen bei 28°C, eigentlich in einem fuer uns schon fast kuehlen Bereich. Aber die Sonne ist kraeftig, die Sonnenbrandgefahr hoch. Denn wir sind auf mehr als 2.500 Meter ueber Meeresspiegel, auf dem Gipfel der hohen Duenen also auf ueber 2.700 Meter.

 

 
 
 

 

 

Der Kontrast zwischen Fluss, Sandduenen und den schneebedeckten Bergen im Hintergrund begeistert uns. Wir laufen eine ganze Zeit ueber die Duenen, verzichten allerdings auf einen Aufstieg bis zum Gipfel. Uns genuegt die Aussicht von etwas weiter unten genauso…

 

 
Diese und viele weitere Fotos vom Great Sand Dunes National Park in einem etwas groesseren Format findet ihr in unserer kleinen Slideshow.
 

Gegen halb zwei verlassen wir den National Park wieder und fahren ein paar Meilen zurueck zu den Zapata Falls. Vom Highway zweigt eine 3,5 Meilen lange Gravelroad ab und fuehrt in Serpentinen den Berg hinauf.

 

 
Am oberen Parkplatz angekommen muessen wir noch einen kurzen Hike hinter uns bringen, bevor wie den Wasserfall erreichen. Der Weg kommt uns laenger vor als die ausgezeichnete Viertelmeile, aber das kann bergauf taeuschen.
 
 

Um zum Wasserfall zu kommen, kaempfen wir uns teils an den Felsen entlang, teils barfuss im Wasser bis zum Eingang des kleinen Slotcanyons. Dort gibt Sylvia auf, ihre Fuesse sind vom eiskalten Wasser schon ganz blau… Ich beisse die Zaehne zusammen und kraxle in den Canyon. Die Gischt haelt sich in Grenzen, fotografieren ist aber schwierig.

 

 
 
 

Der Ausflug hat sich gelohnt, die Zapata Falls sollte man unbedingt mitnehmen, wenn man in der Gegend ist. Auch wenn viele mit einem normalen PKW die Gravelroad gefahren sind, wuerden wir jedoch einen SUV empfehlen.

 

Kurz darauf halten wir in Alamosa bei Safeway, denn dort gibt es einen Starbucks. Sylvia braucht ihre Dosis Koffein, und ich bin einem leckeren Cappu auch nicht abgeneigt. Dann aber treten wir die Rueckreise an. Kurz vor vier verlassen wir Alamosa und erschrecken gleich nach dem Ortsende kraeftig, als hinter uns auf einmal ein State Trooper mit Blaulicht auftaucht. Ich fahre rechts ran und kucke, was passiert… Gut, er hat uns nicht gemeint und rast an uns vorbei.

 

 

Fast die gesamte Fahrt nach Alamosa ist Sylvia gefahren, den Rueckweg haben wir uns dann geteilt. Erst ich, dann Sylvia. Die Landschaft ist nicht unbedingt spektakulaer, aber auch nicht ganz so langweilig wie teilweise in Texas. Durch die Arbeitsteilung kam uns die Fahrerei gar nicht mal so schlimm vor, trotzdem sind wir froh, als wir uns wieder Santa Fe naehern.

 

Einige Meilen vor Santa Fe haben wir bereits am Morgen einen interessanten Hoodoo gesehen, den wir unbedingt noch etwas aus der Naehe ansehen wollen. Fuer einen kurzen Stopp haben wir ja noch Zeit. Vor ein paar Meilen wurde es richtig schwarz und es hat zu troepfeln begonnen, mehr aber auch nicht. Das Gewitter geht dann doch woanders nieder.

 

 
 

Abendessen gibt es heute… im Outback Steakhouse. Zeit wurde es ja, jetzt sind wir schon eine Woche hier und haben unser Stamm-Steakhouse noch nicht besucht…

Kurz nach 19.00 Uhr sitzen wir vor der Karte und bestellen dann – wie immer das gleiche…

 
 

Gegen neun dann sind wir wieder im Motel und beschliessen den Abend bei einem leckeren eisgekuehlten Corona! Prost

 

Hotel/Motel:

LaQuinta Inn Santa Fe

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Prima

 

 

Temperatur

30°C

Gefahrene km:

602

 

 

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