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Ostküste 2010 Teil 1   

Donnerstag 15.07.2010

 

Heute beginnt unsere zweite USA-Reise. Michael hatte befuerchtet, dass Sylvia nicht so schnell vom USA-Virus befallen wird und eigentlich erst im naechsten oder uebernaechsten Jahr mit einem zweiten USA-Urlaub zu rechnen waere – aber das war ein Irrtum.

 

Einen kleinen Kompromiss haben wir dann doch schliessen muessen: Michael waere gerne in den Suedwesten geflogen, Sylvia wollte aber unbedingt ihre Schwester besuchen. So haben wir uns darauf geeinigt, 2010 die Ostkueste und im Jahr darauf den Suedwesten zu bereisen.

 

Es ist sieben Uhr morgens, als wir Richtung Flughafen Muenchen aufbrechen. Eigentlich haben wir genug Zeit eingeplant, um rechtzeig am Airport zu sein. Als wir auf der Autobahn jedoch ueber eine Stunde im Stau stehen, werden wir dann doch langsam etwas nervoes.

 

Gegen zehn Uhr sind wir dann endlich bei unseren Freunden in Freising, die uns von da aus zum Flughafen bringen. Der Check In klappt problemlos, unsere Bordkarten hatten wir am Abend vorher bereits ausgedruckt. Unsere Maschine ist ein vollbesetzter Airbus A319 von British Airways. Der Start verzoegert sich etwas, es geht uns eine halbe Stunde verloren.

 

 

Da die Zeit bis zu unserem Anschlussflug knapp bemessen ist, hetzen wir am Londoner Flughafen durch das Terminal und schaffen es gerade so rechtzeitig, zur geplanten Abflugzeit am Gate zu sein. Doch der Start verzoegert sich auch hier – eine Stunde verschiebt sich unser Start nach hinten.

 

 

Der Flug ueber den Atlantik mit der Boeing 767 verlaeuft problemlos, wir machen etwas Zeit gut und erreichen unser Ziel Washington D.C. mit 30 Minuten Verspaetung. Die Einreiseformalitaeten sind schnell erledigt, keine Wartezeiten bei der Immigration. Das freut uns!

 

Sylvias Schwester Caroline und ihre Tochter Melissa erwarten uns schon und begruessen uns herzlich. Vom Airport aus fahren wir nach Woodbridge mit einem kleinen Zwischenstopp bei Shoppers, wo wir uns mit erstem Proviant eindecken. Das Zuhause von Caroline und Familie ist ein schoenes Reiheneckhaus in einer ruhigen und typisch amerikanischen Wohnsiedlung. Wir beziehen das Gaestezimmer im Halbkeller mit einer kleinen Terrasse auf der Rueckseite.

 

 

Es ist bereits halb neun Uhr abends, als wir bei Caroline zuhause ankommen und von ihrem Mann Andre begruesst werden. Die Steaks liegen schon auf dem Grill und so sitzen wir bis nach elf Uhr zusammen und geniessen das tolle BBQ.

 

 

Gefahrene km: 50

 

Freitag 16.07.2010

 

Um sieben Uhr stehen wir auf und fruehstuecken gemeinsam mit Caroline, Andree und Melissa. Wir lassen uns Zeit und starten den heutigen Ausflug erst gegen neun.

 

Etwa hundert Kilometer suedlich von Woodbridge liegt der Vergnuegungspark Kings Dominion (Diashow) – unser erstes Ziel fuer diesen Urlaub. Es ist der Lieblingspark von Melissa und den will sie uns heute zeigen.

 

 

Der Park ist in erster Linie etwas fuer alle Freunde von Achterbahnen. Und die haben es wirklich in sich. Wir starten mit dem Dominator, der Spitzengeschwindigkeiten von 105 km/h erreicht und einen Looping von 41 Metern Hoehe hat – derzeit der hoechste weltweit.

 

 

Der Knueller aber ist der zweite Rollercoaster, den wir in Angriff nehmen: Der Intimidator 305.

 

 

Er hat erst im April eroeffnet und 25 Millionen Dollar gekostet. Nachdem man auf knapp 95 Meter Hoehe gezogen wurde, stuerzt man ein 91 Meter langes und 85° steiles Gefaelle hinunter und erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h. Die G-Kraefte in der ersten Kurve nach diesem Absturz sind so gross, dass den meisten Mitfahrern voruebergehend die Lichter ausgehen – es wird einem vollkommen schwarz vor Augen! Voellig irre.

 

 

 

Aber das ist genau das richtige fuer uns – deswegen fahren wir diesen Wahnsinn gleich dreimal. Danach entspannen wir bei der Fahrt White Water Canyon und Ricochet, bevor wir und wieder richtigen Coastern widmen.

 

 

Der Flight of Fear ist eine Dunkel-Achterbahn, die es in sich hat. Und Volcano – The Blast Coaster katapultiert uns mit 113 km/h aus der Spitze eines Vulkans. Wahnsinn.

 

 

Wir bleiben bis am Nachmittag im Kings Dominion und machen uns dann auf den Rueckweg in Richtung Woodbridge, halten aber in den Potomac Mills zum Shoppen. Bei Sylvia Schwester zuhause lassen wir den Abend dann gemeinsam ausklingen.

 

Gefahrene km: 220

 

Samstag, 17.07.2010

 

Fuer den heutigen Tag haben wir einen ersten Besuch von Washington D.C. (Diashow) geplant. Nach einem gemuetlichen Fruehstueck starten wir gegen halb zehn die Fahrt ueber die Interstate 95 ins 45 km entfernte Washington D.C. Die Interstate 95 wird uns den ganzen Urlaub begleiten, denn sie fuehrt auf einer Laenge von 3.100 km durch 15 Bundesstaaten, von Florida bis Maine.

 

Unsere Fahrt fuehrt am Pentagon und dem beruehmten Arlington Nationalfriedhof vorbei, allerdings halten wir dort nicht an.

 

 

Wir wollen zum Monumental Walk. Caroline findet einen richtig guten Parkplatz nahe des Jefferson Memorials. Ab jetzt geht es fuer uns zu Fuss weiter.

 

 

Zuerst besichtigen wir das Jefferson Memorial mit seiner 6,5 Meter hohen und 4,5 Tonnen schweren Bronzestatue.

 

 

Von hier hat man schon einen tollen Blick auf das Washington Monument – unser naechstes Ziel.

 

 

Der weisse Marmor-Obelisk ist 169,3 Meter hoch und hat eine Grundflaeche von 16,8 mal 16,8 Meter. Von seiner Grundsteinlegung am 04.07.1848 bis zur Fertigstellung am 06.12.1884 vergingen mehr als 36 Jahre. Fuenf Jahre lang war er das hoechste Bauwerk der Erde, dann wurde er vom Eifelturm abgeloest.

 

 

Der Obelisk steht auf einem Huegel in gerader Linie zwischen US Capitol und dem Lincoln Memorial, die man von hier aus prima sehen kann. Unser Weg fuehrt uns jetzt am World War II Memorial vorbei zum zum Reflection Pool. Die Parkanlage wird Washington Mall genannt.

 

 

 

Das Lincoln Memorial ist ein beeindruckendes Bauwerk mit 36 Saeulen, die die 36 Staaten der USA zur Amtszeit von Abraham Lincoln symbolisieren. Erst spaeter wurden die Namen von 12 weiteren Staaten um das Dach herum eingemeisselt, noch spaeter dann zwei weitere Tafeln am Boden fuer die neuen und letzten Staaten Hawaii und Alaska.

 

 

 

Gegenueber des Hard Rock Cafe’s Washington D.C., das wir als naechstes besuchen, liegt auch das Ford’s Theatre. Hier wurde am Abend des Karfreitags, 14.04.1865 Abraham Lincoln von einem fanatischen Sympathisanten der Suedstaaten angeschossen und so schwer verletzt, dass er am folgenden Tag seinen schweren Kopfverletzungen erlegen ist.

 

 

Es ist doch ganz schoen spaet geworden. Eigentlich wollten wir noch zum US Capitol, doch diesen Besuch verschieben wir auf einen anderen Tag. Im Vorbeifahren machen wir ein paar Fotos, dann geht es wieder zurueck nach Woodbridge.

 

 

Ein kurzer Stop bei Best Buy und in den Potomac Mills muss aber noch drin sein, allerdings halten wir uns heute nicht allzu lange auf. Morgen wird ein anstrengender Tag! Deswegen geht es heute auch etwas frueher als gewoehnlich ins Bett.

 

Gefahrene km: 130

 

Sonntag, 18.07.2010

 

Sechs Uhr morgens, der Wecker klingelt. Caroline und Melissa haben verschlafen, denn als wir in der Kueche auftauchen, ist alles noch ruhig. Aber Sylvia kennt kein Pardon und weckt die beiden. Nach einem kurzen Fruehstueck fahren wir zu Safeways und decken uns mit Proviant und Eiswuerfeln ein, dann geht’s los in Richtung Sueden. Da Caroline nichts dagegen hat, uebernimmt Michael jetzt das Steuer.

 

 

Nach zwei Tankstops und zwei Brotzeitpausen erreichen wir abends um 7.00 Uhr nach mehr als 1.000 km den Ort Brunswick, wo wir im erst ein Jahr alten Baymont Inn & Suites einchecken. Auf der wenig spektakulaeren Fahrt ueber die Interstate 95 haben wir vier Bundesstaaten komplett durchquert: Virginia, North Carolina, South Carolina und Georgia.

 

 

 

Zum Abendessen gehen wir heute zum Pizza Hut, danach relaxen wir noch ein wenig am Pool unseres Motels.

 

 

Die Fahrt war weniger anstrengend als gedacht, allerdings manchmal etwas langweilig. Gut, dass wir morgen nicht mehr ganz so weit fahren muessen!

 

Gefahrene km: 1005

 

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