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National ParksReisebericht 2011

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Der Zion National Park hat sich immer mehr zu einem unserer absoluten Lieblingsparks entwickelt. Wir haben schon oft gehoert, dass sich die europaeischen Besucher einfach keine Zeit nehmen, den Park ein wenig naeher zu erkunden.

 

Man kommt in der Regel vom Bryce Canyon National Park und ist auf dem Rueckweg nach Las Vegas, sodass man den Zion mehr oder weniger im durchfahren erkundet. Oben rein, die Passstrasse runter, unten wieder raus - das wars. So aehnlich war es uebrigens bei uns anfaenglich auch. Doch nimmt man sich ein wenig mehr Zeit, wird man den Park lieben.

 

ABER: in den letzten Jahren hat sich das Besucheraufkommen drastisch erhoeht. In den Ferien und besonders in Wochen mit Feiertagen hat man kaum eine Chance, ins Zion Valley zu kommen. Teilweise mehrere Stunden Wartenzeit bei den Shuttlebussen und Menschenmassen in den Narrows sind im Sommer leider keine Seltenheit mehr. Eigentlich verstaendlich, denn landschaftlich gibt's nicht viel, das schoener ist als der Zion National Park.

 

 

Allgemeines

Bus Stopps Zion Valley Passtrasse Kolob Canyons Kolob Terrace Map

Slideshows

 

 

Allgemeines:  

 

Daten:

 

US-National Park seit 1919

Flaeche: 579 km²

Besucher/Jahr: ca. 3,2 Mio

 

Hoehe zwischen 1128 und 2660 Metern ueber NN

 

Es gibt mehr als 240 km Wanderwege im Park, auch

werden von Rangern gefuehrte Wanderungen angeboten.

 

 

 

 

 

 

Allgemeines:

 

Der Zion National Park befindet sich im Suedwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. 1909 wurde das Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt, seit 1919 besitzt es den Status eines National Parks.

 

Der Park wurde 1937 um den Kolob Canyon erweitert.

   

Zion ist ein altes hebraeisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind.

 

Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wueste. Durch seine besondere geografische

Lage existiert im Park eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensraeumen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren.

 

(Blick vom East Rim Trail ins Tal)

 

 

Bus Stopps  

 

Das Zion Valley ist landschaftlich ein absoluter Traum. Jeder, der nur die Passstrasse faehrt, muss sich im klaren darueber sein, die schoenste Ecke des Zion National Parks verpasst zu haben.

 

Von Mitte Maerz bis Ende Oktober ist das Tal nur fuer die Bewohner der Lodge mit dem Pkw zu erreichen, alle anderen muessen den Shuttle-Bus nehmen. Dies scheint viele Besucher abzuschrecken - voellig unnoetigerweise.

 

Die Busse starten vom Visitor Center am Parkeingang bei Springdale und bringen die Besucher zu mehreren Haltestellen innerhalb des Parks. Die Wartezeiten variieren je Saison von sehr kurz bis sehr lange. Im Park startet das erste Shuttle bereits um sechs Uhr morgens.

 

An den Wochenenden im Sommer koennen die vielen Parkplaetze am Visitor Center durchaus alle belegt sein.

 

Man braucht Geduld, bis man einen freien Platz ergattert. Es kann durchaus sinnvoll sein, gleich von Springdale aus den Bus zu nehmen.

 

Die Busse der Springdale Line fahren in relativ kurzen Abstaenden zum Visitor Center, dort muss man dann in die Busse der Zion Canyon Line umsteigen.

 

Insgesamt neun Haltestellen werden angefahren, und die wollen wir jetzt kurz vorstellen. Die Trails im Valley sehen wir uns dann unter dem Punkt Zion Valley etwas genauer an, zwei der drei Trails, die am Visitor Center beginnen, wollen wir aber hier gleich erwaehnen.

 

 

1. Visitor Center

 

    Das Visitor Center liegt kurz nach dem Parkeingang nahe Springdale

    noch ausserhalb des Zion Valley. Der grosse Parkplatz ist zur Haupt-

    saison schnell ueberfuellt, denn hier starten die Busse in das Zion

    Valley und da wollen die meisten Besucher auch hin

 

    Vor den Bussen bilden sich dann endlos lange Schlangen, und auch

    wenn die Busse in relativ kurzen Abstaenden abfahren, braucht man

    of einiges an Geduld.

 

    Allerdings starten auch von hier drei Trails, sodass man sich die Zeit

    anstatt zu warten auch mit Wandern vertreiben kann.

 

    • Der Pa'rus Trail fuehrt am Virgin River entlang und endet an der

       Haltestelle Canyon Junction. Fuer den leichten Trail braucht man

       gut eine Stunde, die gesamte Strecke ist befestigt.

 

    • Deutlich spektakulaerer ist der ebenfalls hier startende 2,7 Meilen

       lange (Roundtrip) Watchman Trail, der am Ende eine fantastische

       Aussicht bietet. (Reisebericht 2017)

 

    • Den Archeology Trail sind wir bisher noch nicht gelaufen.

 

2. Museum

 

    Das Museum haben wir nicht besucht.

 

(die folgenden Haltestellen sind unter dem Punkt Zion Valley beschrieben)

 

 

3. Canyon Junction

 

(Warteschlange an der Bushaltestelle beim Visitor Center)

4. Court of the Patriarchs

 

5. Zion Lodge

 

6. The Grotto

 

7. Weeping Rock

 

8. Big Bend

 

9. Temple of Sinawava

 

(Ausblick vom Watchman Trail)

 

 

Zion Valley  

 

Das Zion Valley ist landschaftlich ein absoluter Traum. Umrahmt von bunten Felsen und sattem Gruen entlang des Virgin River bietet es farbliche Kontraste, die man in dieser Form wohl sonst nirgendwo so leicht mehr findet.

 

Wie etwas weiter oben bereits erwaehnt, ist das Tal von Mitte Maerz bis Ende Oktober nur fuer die Bewohner der Lodge mit dem Pkw zu erreichen, alle anderen muessen den Shuttle-Bus nehmen.

 

Im Valley gibt es sieben Haltestellen, die wir hier samt Trails mal etwas genauer vorstellen wollen:

 

 •   3. Canyon Junction

 •   4. Court of the Patriarchs

 •   5. Zion Lodge

 •   6. The Grotto

 •   7. Weeping Rock

 •   8. Big Bend

 •   9. Temple of Sinawava

(Zion Valley)

 

(Canyon Junction)

Canyon Junction (Haltestelle Nr. 3):       (Reisebericht 2017)

 

Die erste Haltestelle im Zion Valley direkt an der Abzweigung der Passstrasse hat zwei nennenswerte Punkte: einmal direkt an der Strasse einen wundervollen kleinen "Wasserfall" - naja, vielleicht eher eine Art Wassertreppe.

 

Hier kann man an heissen Tagen wunderbar eine kleine Pause einlegen und sich herrlich im Wasser abkuehlen. Nach einer langen Wanderung durch die Hitze ist dieser Punkt fast schon ein kleines Paradies und in der Regel nicht sehr ueberlaufen.

 

 • Pa'rus Trail

 

    Der Pa'rus Trail fuehrt am Virgin River entlang zurueck zum Visitor

    Center. Fuer den leichten Trail braucht man gut eine Stunde, die

    gesamte Strecke ist befestigt und damit einer der wenigen Trails

    im Park, der auch rollstuhltauglich und damit behindertengerecht

    ist. Allerdings bietet er so gut wie keinen Schatten. Deswegen

    darf man auf keinen Fall den Sonnnenschutz vergessen.

 

 

Court of the Patriarchs (Haltestelle Nr. 4):       (Reisebericht 2017)

 

An der zweiten Haltestelle im Zion Valley mit dem klangvollen Namen Court of the Patriarchs gibt es nur einen Trail, der den gleichen Namen traegt wie die Haltestelle.

 

Der ultra-kurze Trail von etwa 200 Metern Laenge fuehrt zu einem kleinen Aussichtspunkt mit Blick auf die drei Patriarchen Abraham, Isaac und Jacob. Nett, aber sicher kein Muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(die drei Patriarchen Abraham, Isaac und Jacob)

 

(Emerald Pools Trail)

Zion Lodge (Haltestelle Nr. 5):       (Reisebericht 2017)

 

Der Name ist in diesem Fall Programm, denn hier liegt die Zion Lodge. Neben der Lodge gibt es hier natuerlich auch ein Restaurant mit ganz gutem Essen und - auch wichtig - Rest Rooms. Von hier starten drei Trails:

 

• The Grotto Trail (fuehrt zur naechsten Haltestelle The Grotto)

 

• Sand Bench Trail (fuehrt nach Sueden Richtung Canyon Junction)

 

    Beide Trails sind wir noch nicht gelaufen.

 

• Emerald Pools Trails

 

    Die Emerald Pools haben wir und natuerlich schon angesehen,

    gestartet sind wir allerdings von "The Grotto" aus.

 

    Der Rueckweg von den Emerald Pools zur Zion Lodge ist eine

    relativ leichte Wanderung fast immer bergab, auf der man  

    teilweise noch einmal einen tollen Blick auf Angels Landing hat.

 

The Grotto (Haltestelle Nr. 6):   (Reisebericht 2015)  (Reisebericht 2017)

 

An dieser Haltestelle im Zion Valley beginnen drei Trails, von denen einer zu den absoluten Highlights eines Besuchs im Zion Valley zaehlt.

 

• The Grotto Trail (fuehrt zur vorigen Haltestelle Zion Lodge zurueck)

 

• Kayenta Trail (2017)

 

    Der Kayenta Trail fuehrt ebenfalls wieder in suedliche Richtung wie

    der Grotto Trail. Er bleibt jedoch nicht im Tal, sondern fuehrt leicht

    ansteigend den Berg hinauf und verbindet die Haltestelle The Grotto

    mit den Emerald Pools.

 

• Angels Landing via West Rim Trail (2015)

 

    Angels Landing ist der wohl meistbestiegene Berg im Zion Valley.

    Die Aussicht von oben auf das Tal ist atemberaubend. Allerdings

    ist der 4,3 Kilometer lange Trail (oneway) dorthin sehr anstrengend

    und fuer Menschen mit Hoehenangst absolut nicht geeignet.

 

(Angles Landing Trail - Blick ins Zion Valley)

    Fuer die Wanderung sollte man wenigstens halbwegs fit sein, denn

    der Trail geht steil bergauf und ueberwindet dabei 450 Hoehenmeter.

    Zu Beginn geht es noch ein kleines Stueck am Virgin River entlang,

    bevor man sich dann in Serpentinen den Berg hinauf kaempfen muss.

 

    Bis zum Scout Lookout Point schaffen es auch Menschen mit

    Hoehenangst, ab dann wird es jedoch kritisch. Der letzte Kilometer

    hat es in sich, jetzt geht es richtig steil bergauf - immer am Abgrund

    entlang.

 

    Spaetestens bei der Ueberquerung des Grates, wo die Felswand links

    und rechts mehr als 1000 Fuss senkrecht abfaellt, ist Schluss mit

    lustig. Der nur etwa 70-80 cm breite Fels ist nicht gesichert, nur

    eine Kette - die nicht einmal vollstaendig durchgeht - schuetzt den

    Wanderer vor dem Sturz in die Tiefe.

 

    So wundert es auch nicht, dass in den letzten Jahren einige Besucher

    hier in die Tiefe gestuerzt sind. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich

    also Scout Lookout Point als Ziel setzen.

 

    Auch bis zu diesem Punkt ist die anstrengende Wanderung absolut

    lohnenswert.

 

 

(Angles Landing Trail - am Abgrund)

    Fuer den insgesamt etwa sechs Kilometer langen Roundtrip sollte man

 

    je nach Fitness etwa drei bis vier Stunden veranschlagen, fuer den kompletten Hike bis zum Gipfel wenigstens fuenf Stunden.

 

    Wir sind im Jahr 2015 sogar noch ein ganzes Stueck weiter hinauf, an der engsten Stelle auf dem Grat mussten wir dann jedoch wegen Sylvias

    Hoehenangst kapitulieren. Wir haben es also nicht ganz nach oben geschafft, den Hike aber trotzdem in vollen Zuegen genossen und wuerden

    das so auch jederzeit wieder machen.

   

(Angles Landing Trail)

(Angles Landing Trail - Walters Wiggles)

 

(Observation Point - Blick ins Zion Valley und Angels Landing)

Weeping Rock (Haltestelle Nr. 7):       (Reisebericht 2017)

 

Auch an dieser Haltestelle, der siebten im Zion Valley, starten

drei Trails. Gut der erste ist in diesem Fall nur ein ganz kurzer Spaziergang:

 

• Weeping Rock Trail

   

    Dieser Trail ist nur etwa 300 Meter lang (oneway) und fuehrt zum

    namensgebenden Weeping Rock, dem weinenden Felsen. Ein

    tolles Fotomotiv und sehr schoen anzusehen.

 

• Observation Point via East Rim (Mesa) Trail

 

    Der Trail auf den Observation Point ist etwa vier Meilen lang und

    sehr anstrengend. Wer allerdings Freude an atemberaubend

    schoener Landschaft hat, sollte diesen Hike unbedingt mal

    gelaufen sein.

 

    Die Aussicht von oben auf das Zion Valley und Angels Landing ist

    grandios, das muss man einfach mal gesehen haben.

   

    Der Trail selbst sollte uebrigens auch fuer Menschen mit

    Hoehenangst machbar sein, denn er ist breit genug, um immer

    genuegend Abstand zum Abgrund halten zu koennen.

 

    Voraussetzung ist jedoch eine wirklich gute Fitness, denn es geht

    ueber fast die komplette Strecke mehr oder weniger steil den Berg

    hinauf. Insgesamt sind 655 Hoehenmeter zu ueberwinden.

 

    Wem der Aufstieg ueber den East Rim Trail zu anstrengend ist,

    der kann auch ueber einen anderen, deutlich weniger schwierigen

    Weg zum Observation Point gelangen. Diesen Weg sind wir bisher

    jedoch nicht gelaufen, denn er ist landschaftlich bei weitem nicht

    so eindrucksvoll wie der East Rim Trail.

 

• Hidden Canyon Trail

 

    Bei unserem Besuch 2017 war dieser Trail wegen Ausbesserungs-

    arbeiten leider komplett gesperrt.

 

    Besonders auf diesen Hike hatten wir uns sehr gefreut, sodass

    es sehr wahrscheinlich ist, dass wir diese Wanderung irgendwann

    noch nachholen werden!

(East Rim Trail)

 

 

Big Bend (Haltestelle Nr. 8):   

 

An dieser Haltestelle im Zion Valley sind keine offiziellen Trails

verzeichnet. Es gibt hier wohl nur einen View Point, den wir uns

allerdings noch nicht angesehen haben.

 

 

 

 

 

Tempel of Sinawava (Haltestelle Nr. 9):       (Reisebericht 2015)

 

Der letzte Halt der Shuttle Busse im Zion Valley ist der Temple of

Sinawava. Von hier aus geht es nur noch zu Fuss weiter, denn hier

endet auch die Strasse im Tal. Hier gibt es auch nur noch einen letzten

Trail, den man laufen kann, naemlich den

 

• Riverside Walk

 

    Der Riverside Walk fueht immer entlang des Virgin River. Nach einer

    Meile ist Schluss, der Trail endet direkt am Fluss. Nun kommt man

    nur noch nassen Fusses weiter.

(Riverside Walk)

   

• The Narrows

   

    Die Zion Narrows sind gerade im Sommer klasse. Das kuehle Wasser

    ist bei Temperaturen jenseits der 30°C-Marke wirklich angenehm.

    Man kann den Virgin River stundenlang flussaufwaerts stapfen,

    allerdings sollte man auf Sonnenschutz achten und ausreichend zu

    trinken dabei haben.

 

    Bei WalMart bekommt man fuer ein paar Dollar Wasserschuhe,

    alternativ kann man auch seine alten Turnschuhe zweckentfremden.

 

    Die Steine im Fluss sind sehr rutschig, man sollte also vorsichtig sein.

    Sonst nimmt man unfreiwillig ein Bad und die Kameraausruestung ist

    hin. Ein Wanderstock kann hier durchaus hilfreich sein.

 

 

 

Wer den Spaziergang im Virgin River scheut, sollte an der letzten

Haltestelle im Zion Valley zumindest den Riverside Walk bis zum Ende

gelaufen sein. Ein richtig netter Spaziergang mit schattigen Passagen

und nicht sehr anstrengend.

 

(The Narrows)

 

 

Passstrasse (Zion - Mount Carmel Highway) 

 

Die Passstrasse im Zion National Park, die den Ostteil des Parks mit dem Zion Valley und Springdale verbindet, ist landschaftlich wie so viele Ecken im Park ein absoluter Traum.

 

Von der East Entrance Station bis zur Kreuzung mit der Strasse ins Zion Valley sind es knapp zehn Meilen, auf der die Scenic Route den Berg hinunter fuehrt.

 

Alleine schon die unzaehlichen Kuven und Serpentinen durch die traumhaft schoene Berglandschaft mit den tollen Ausblicken ins Tal sind eine Fahrt auf dem sogenannten Zion - Mount Carmel Highway wert.

 

Es gibt jedoch auch hier zahlreiche Trails, die zu einem laengeren Aufenthalt einladen. Leider - wie so oft bei uns - hatten wir bisher nie die Zeit, uns allzu lange in dieser Ecke des Zion National Parks aufzuhalten.

 

Aber wenigstens einen Trail, den wir fuer besonders lohnenswert hielten, haben wir uns schon angesehen. Von den anderen Trails hier werden wir hoffentlich auch irgendwann mal erzaehlen koennen, denn ein paar davon wuerden wir schon noch gerne laufen.

 

 

(Zion Passstrasse - Zion - Mount Carmel Highway)

   

• Canyon Overlook Trail

   

    Kommt man von Springdale, muss man den Zion - Mount Carmel

    Highway bis zum 1930 erbauten Tunnel hinauffahren. Von der

    Kreuzung mit der Strasse ins Zion Valley sind es knapp viereinhalb

    Meilen, dann erreicht unmittelbar nach dem Tunnel den Parkplatz

    fuer den Canyon Overlook Trail.

 

    Der Trail selbst ist schon richtig toll, nach einem kurzen Anstieg zu

    Beginn fuehrt er auf einer Laenge von einer halben Meile ueber kleine

    Bruecken bzw. Stege und entlang von Schluchten bis zum gewaltigen

    Zion Arch.

 

    Genau oberhalb dieses maechtigen Bogens liegt dann der View Point,

    auf dem man einen fantastischen Ausblick ins darunterliegende Tal

    und den Zion - Mount Carmel Highway hat.

 

    Ein wenig aufpassen muss man ganz vorne dann vielleicht schon,

    denn etwas abseits des gut gesicherten View Points gibt es

    keine Absicherungen oder Zaeune mehr. Aber die hat man an

    anderen Highlights im Zion National Park ja sowieso nicht.

 

(Canyon Overlook Trail)

   

(Canyon Overlook View Point)

 

 

Kolob Canyons  

 

Faehrt man die Interstate 15 von St. George nach Norden, dann erreicht man nach etwa 50 Kilometern einen anderen Zugang zum Zion National Park - Kolob Canyons. Die Strasse in den Park ist nur etwas mehr als acht Kilometer lang und endet an einem kleinen Parkplatz mit Aussichtspunkt.

 

Auch hier ist Landschaft beeindruckend, es fehlte uns aber die Zeit fuer die zahlreichen Wanderungen, die von hier aus gemacht werden koennen.

 

Allerdings reizen uns die Hikes im Hauptteil des National Parks, insbesondere im Zion Valley, wesentlich mehr, sodass wir es vermutlich bei diesem einen Besuch in Kolob Canyons belassen werden. Zumindest fuer die naechsten Jahre.

 

Wer allerdings mal hier in der Naehe ist, nur wenige Kilometer weiter noerdlich befindet sich der kleine Ort Kanarraville. Und der ist wirklich einen Besuch wert, denn dort kann man einen atemberaubend schoenen Hike machen, der noch dazu nicht allzu anstrengend ist.

 

Nur Angst vor nassen Fuessen darf man nicht haben. Naeheres dazu findet ihr in unserem Reisebericht! *klick*

 

 

 

Kolob Terrace

 

Verlaesst man den Zion National Park bei Springdale und faehrt in Richtung La Verkin und Hurricane nach Westen, dann erreicht man nach etwa dreizehn Meilen den kleinen Ort Virgin.

 

Am Ortseingang zweigt rechts die Kolob Terrace Road ab, der man nun fuer etwa sechseinhalb Meilen folgen muss. Nun hat man einen weiteren Zugang zum Zion National Park erreicht, der den Namen Kolob Terrace traegt.

 

Die Landschaft entlang der Strasse ist sehenswert, reicht jedoch nicht ganz an die grandiosen Berge des Zion Valley oder Kolob Canyons heran.

 

Allerdings beginnen hier ebenfalls zahlreiche Hikes, alles voran der beruehmte Hike zur Subway. Dafuer braucht man jedoch ein Permit und wir hatten bei der Lotterie bisher leider kein Glueck.

 

So blieb es fuer uns bisher bei einer einzigen kurzen Fahrt in diesen Teil des Zion National Parks. Allerdings werden wir auch weiterhin versuchen, ein Permit zu ergattern, um irgendwann doch noch die Subway zu sehen.

 

 

 

 

Es gibt natuerlich noch zahlreiche weitere Wanderung im Zion National Park.

 

Von diesen werden wir dann erzaehlen, sobald wir sie gemacht haben.

 

Denn wir haben noch so einiges vor im Zion - hoffen wir mal, dass es

irgendwann auch klappen wird.

 

 

Map:

 

 

 

 

Slideshows:

 

 

Zion Angels Landing 2015

Zion Canyon Overlook 2017

Zion Emerald Pools 2017

Zion Kolob Canyons 2015

Zion Kolob Terrace 2017

Zion Narrows 2015

Zion Observation Point 2017

Zion Pa'rus Trail 2017

Zion Passstrasse 2011

Zion Passstrasse 2015

Zion Passstrasse 2017

Zion Watchman Trail 2017

 
 

         (Angels Landing)

   
     

 

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