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Zion National Park - Info's

und unsere Slideshows

Reisebericht 20152015 Fotos
 

 

Der Zion National Park entwickelt sich immer mehr zu einem unserer absoluten Lieblingsparks. Wir haben schon oft gehoert, dass sich die Besucher einfach keine Zeit nehmen, den Park ein wenig naeher zu erkunden. Man kommt in der Regel vom Bryce Canyon National Park und ist auf dem Rueckweg nach Las Vegas, sodass man den Zion mehr oder weniger im durchfahren erkundet. Oben rein, die Passstrasse runter, unten wieder raus - das wars. So aehnlich war es uebrigens bei uns anfaenglich auch. Doch nimmt man sich ein wenig mehr Zeit, wird man den Park lieben.

 

Das Zion Valley ist landschaftlich ein absoluter Traum. Jeder, der nur die Passstrasse faehrt, muss sich im klaren darueber sein, die schoenste Ecke des Zion National Parks verpasst zu haben.

 

Von Mitte Maerz bis Ende Oktober ist das Tal nur fuer die Bewohner der Lodge mit dem Pkw zu erreichen, alle anderen muessen den Shuttle-Bus nehmen. Dies scheint viele Besucher abzuschrecken - voellig unnoetigerweise.

 

 

Der Bus startet vom Visitor Center am Parkeingang bei Springdale. Von dort aus verkehren weitere Shuttle-Busse, die von mehreren Haltepunkten im Ort die Besucher zum Visitor Center bringen. Die Wartezeiten sind in der Regel kurz, im Park startet das erste Shuttle bereits um sechs Uhr morgens.

 

An den Wochenenden im Sommer koennen die zahlreichen Parkplaetze am Visitor Center durchaus alle belegt sein, man braucht Geduld, bis man einen freien Platz ergattert. Es kann also durchaus sinnvoll sein, gleich von Springdale aus den Bus zu nehmen.

 

Hat man es dann ins Zion Valley geschafft, hat man die Qual der Wahl: neun Haltestellen im Tal werden angefahren, der letzte Halt ist der Temple of Sinawava. Von hier aus geht es nur noch zu Fuss weiter, doch nach einer Meile endet auch der Riverside Walk entlang des Virgin River. Nun kommt man dann nur noch nassen Fusses weiter.

 

 

   

Die Zion Narrows sind gerade im Sommer klasse. Das kuehle Wasser ist bei Temperaturen jenseits der 30°C-Marke wirklich angenehm. Man kann den Virgin River stundenlang flussaufwaerts stapfen, allerdings sollte man auf Sonnenschutz achten und ausreichend zu trinken dabei haben. Bei WalMart bekommt man fuer ein paar Dollar Wasserschuhe, alternativ kann man auch seine alten Turnschuhe zweckentfremden.

 

Die Steine im Fluss sind sehr rutschig, man sollte also vorsichtig sein. Sonst nimmt man unfreiwillig ein Bad und die Kamera-ausruestung ist hin. Ein Wanderstock kann hier durchaus hilfreich sein.

 

Wer den Spaziergang im Virgin River scheut, sollte zumindest den Riverside Walk bis zum Ende gelaufen sein. Ein richtig netter Spaziergang mit schattigen Passagen und nicht sehr anstrengend.

 

Weit mehr Strapazen bereitet der Aufstieg nach Angels Landing.

 

 

Hierfuer sollte man wenigstens halbwegs fit sein, denn der 4,3 km lange Weg geht steil bergauf und ueberwindet dabei 450 Hoehenmeter. Der Trail startet von der Haltestelle The Grotto und fuehrt zunaechst ein kleines Stueck am Virgin River entlang, bevor es dann in Serpentinen nach oben geht.

 

Bis zum Scout Lookout Point schaffen es auch Menschen mit Hoehenangst, ab dann wird es jedoch kritisch. Der letzte Kilometer hat es in sich, es geht steil bergauf - immer am Abgrund entlang. Spaetestens bei der Ueberquerung des Grates, wo die Felswand links und rechts mehr als 1000 Fuss senkrecht abfaellt, ist Schluss mit lustig. Der nur etwa 70-80 cm breite Fels ist nicht gesichert, nur eine Kette - die nicht einmal vollstaendig durchgeht - schuetzt den Wanderer vor dem Sturz in die Tiefe.

 

So wundert es auch nicht, dass in den letzten Jahren einige Besucher hier in die Tiefe gestuerzt sind. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich also Scout Lookout Point als Ziel setzen.

 

 

Auch bis zu diesem Punkt ist die anstrengende Wanderung absolut lohnenswert. Fuer den insgesamt etwa sechs Kilometer langen Roundtrip sollte man je nach Fitness etwa drei bis vier Stunden veranschlagen, fuer den kompletten Hike bis zum Gipfel wenigstens fuenf Stunden.

 

Es gibt zahlreiche weitere Wanderung im Zion. Von diesen werden wir erzaehlen, sobald wir sie gemacht haben. Denn wir haben noch so einiges vor im Zion - hoffen wir mal, dass es irgendwann mal klappen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faehrt man die Interstate 15 von St. George nach Norden, dann erreicht man nach etwa 50 Kilometern einen anderen Zugang zum Zion National Park - Kolob Canyons. Die Strasse in den Park ist nur etwas mehr als acht Kilometer lang und endet an einem kleinen Parkplatz mit Aussichtspunkt.

 

Auch hier ist Landschaft beeindruckend, es fehlte uns aber die Zeit fuer die zahlreichen Wanderungen, die von hier aus gemacht werden koennen. Allerdings reizen uns die Hikes im Hauptteil des National Parks wesentlich mehr, sodass wir es vermutlich bei diesem einen Besuch in Kolob Canyons belassen werden. Zumindest fuer die naechsten Jahre.

 

Wer allerdings mal hier in der Naehe ist, nur wenige Kilometer weiter noerdlich befindet sich der kleine Ort Kanarraville. Und der ist wirklich einen Besuch wert. Naeheres dazu findet ihr in unserem Reisebericht! *klick*

 

   

 

 

 

 

Allgemeines:

 

US-National Park seit 1919

Flaeche: 579 kmē

Besucher/Jahr: ca. 3,2 Mio

 

Hoehe zwischen 1128 und 2660 Metern ueber NN

 

Es gibt mehr als 240 km Wanderwege im Park, auch werden von Rangern gefuehrte Wanderungen angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Info's:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Der Zion National Park befindet sich im Suedwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. 1909 wurde das Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt, seit

1919 besitzt es den Status eines National Parks.

 

Der Park wurde 1937 um den Kolob Canyon erweitert. Zion ist ein altes hebraeisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum, welches oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine

schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind.

 

Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wueste. Durch seine besondere geografische

Lage existiert im Park eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensraeumen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren.

 

 

Und nun viel Spass beim Ansehen unserer Slideshows!

 

 

 

Slideshows Zion National Park:

 

Zion Angels Landing 2015

Zion Canyon Overlook 2017

Zion Emerald Pools 2017

Zion Kolob Canyons 2015

Zion Kolob Terrace 2017

Zion Narrows 2015

Zion Observation Point 2017

Zion Pa'rus Trail 2017

Zion Passstrasse 2011

Zion Passstrasse 2015

Zion Passstrasse 2017

Zion Watchman Trail 2017

 

 

 

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