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  Red Rock Tour 2017 - Teil 1                                             (Vorwort)   (Tag 1)   (Tag 2)   (Tag 3

 

Autoren: Sylvia & Michael

Erzaehler: Michael

 

Vorwort:

Wer haette das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Denn bei unserer ersten gemeinsamen Reise in die Staaten im Jahr 2009 hat sich Sylvia’s Begeisterung noch in Grenzen gehalten. Erst als wir im darauf folgenden Jahr Sylvia’s Schwester in Washington D.C. besuchten, merkte ich, wie sie so ganz langsam vom USA-Virus befallen wurde. Jetzt planen wir unsere zehnte gemeinsame Reise – ein Jubilaeum. Wahnsinn – wo ist nur die Zeit geblieben. 

 

 

Es ist Anfang Oktober 2016, als wir die ersten Plaene fuer unsere Jubilaeumsreise schmieden. Wie im letzten Reisebericht schon mehr oder weniger angekuendigt, sollte es in diesem Jahr wieder nach Las Vegas gehen, denn diese verrueckte Stadt haben wir 2016 wirklich vermisst.

 

Deutlich frueher als die letzten Jahre wurden Sylvia’s und mein Urlaub genehmigt, sodass wir bereits im November auf die Suche nach Schnaeppchen gehen konnten. Guenstige Fluege nach Las Vegas waren mit Click & Mix relativ schnell gefunden und gebucht, der Mietwagen hat uns aber dann ein wenig zappeln lassen. Nach einem guten Angebot Anfang November – noch etwas zu frueh zum buchen – war erst einmal kein Schnaeppchen mehr zu finden. Erst Ende November konnten wir dann zuschlagen.

 

Da wir nach der doch sehr langen Tex-Mex-Runde 2016 in diesem Jahr deutlich weniger Meilen fahren wollten und ein- oder zwei Fixpunkte auf jeden Fall feststanden, war eine Reiseroute relativ schnell gefunden.

 

Allerdings war es in diesem Jahr wieder erforderlich, alle Motels vorzubuchen. Wir muessen in relativ kleinen Oertchen oder nahe von bekannten Sehenwuerdigkeiten uebernachten – und da ist es erfahrungsgemaess immer sehr voll.

 

Ausserdem brauchen wir in diesem Jahr an manchen Orten gleich zwei Zimmer. Unsere Freunde Johnny und Karin, mit denen wir uns im Jahr 2015 bereits in den Staaten getroffen hatten, sind auch in diesem Jahr wieder zeitgleich mit uns unterwegs.

 

 

Allerdings nicht ganz zufaellig, denn wir haben einige Tage der Reise gemeinsam geplant. Etwa eine Woche werden wir gemeinsam verbringen, bevor sich unsere Wege dann trennen.

 

Unsere Jubilaeumsreise hat auf jeden Fall neben einigem Bekannten auch wieder viel Neues zu bieten. Auch ein- oder zwei ganz besondere Highlights sind geplant. Allerdings werden wir unserer Sammlung von Bundesstaaten, National Parks oder Hard Rock Cafe’s keine neuen hinzufuegen koennen. Aber irgendwann war das ja zu erwarten.

 

Einen Monat vor Reisebeginn haengt dann auch wieder unser kleiner Abstreich-Kalender. Manche Rituale muss man einfach beibehalten – da sind wir eigen…

 

 

Die Zeit bis zum Abflug kommt uns dieses Mal sowieso deutlich laenger vor als die Jahre zuvor. Obwohl unsere Sunshine Week erst letztes Jahr im September war, liegt die letzte USA-Reise eine gefuehlte Ewigkeit zurueck. Aber irgendwann waren die Tage bis zur Abreise dann endlich einstellig und von da an ging es dann richtig schnell.

 

 

In den letzten Wochen wurden unsere Flugzeiten gleich mehrfach verschoben, allerdings keine dramatischen Aenderungen. Bei US-Fluglinien scheint das wesentlich haeufiger vorzukommen als bei europaeischen. Mit BA hatten wir das jedenfalls bisher nie. Aber gut – die haben dafuer andere Probleme…

 

Der Dollarkurs hat sich etwa sechs Wochen vor Abflug dann endlich auch wenigstens ein klein wenig erholt, sodass wir zu einem akzeptablen Kurs unsere Barreserven wieder auffuellen koennen. Das lange Warten hat sich also gelohnt.

 

Wie die letzten Jahre auch kaufen wir relativ wenige US-Dollar, dieses Mal $300,00. So kommen wir zusammen mit den Bargeld-Resten aus dem letzten Jahr – so etwa $60,00 – sicher wieder sehr gut aus.

 

 

Noch immer bedauern wir, dass seit 2016 in Deutschland keine American Express Traveller Cheques mehr verkauft werden. Der Wechselkurs bei den Traveller Cheques war deutlich besser als beim Bargeld, sodass man trotz anfallender Gebuehren ein paar Dollar mehr erhalten hat. Ausserdem waren die Cheques bei Verlust versichert. Naja – da wir kein riesiges Barvermoegen mitschleppen, haelt sich unser Aerger in Grenzen. Genauso wie das Risiko. Naechstes Jahr werden wir mal keine Devisen ueber die Reisebank bestellen, sondern in den Staaten am ATM-Automaten Geld abheben. Mal sehen, wie das dann klappt...

 

Drei Wochen vor Abflug haben wir dann unser Garmin mal wieder angestoepselt, um nach Karten-Updates zu suchen. Letztes Jahr hatte das irgendwie nicht funktioniert, beim Update-Versuch kam immer die Meldung: zu wenig Speicherplatz auf der Micro-SD-Karte. Die Speicherkarte war natuerlich gross genug, geklappt hat es dennoch nicht.

 

 

In diesem Jahr war das Updaten kein Problem. Angesteckt, runtergeladen und alles installiert – fertig. So soll es sein. Scheinbar hatte das Update letztes Jahr irgendeinen Bug. Unser kleiner Helfer hat uns bisher immer gute Dienste geleistet und wird das jetzt mit den aktuellen 2017er Karten auch dieses Jahr sicher wieder tun. Es ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen und wir denken immer wieder mal darueber nach, es durch ein neueres zu ersetzen, aber das eilt ja nicht.

 

Wie jedes Jahr haben wir dann in den letzten Wochen vor dem Urlaub ab und an mal die Wettervorhersage fuer unsere Reiseziele angesehen und waren dann doch etwas ueberrascht, wie kuschelig warm es zur Zeit ist. Unsere bisheriger Rekord-Tag mit 47,8°C koennte in diesem Jahr durchaus wackeln, wenn man sich die Temperaturen in Las Vegas eine knappe Woche vor unserer Ankunft so ansieht.

 

 

Wenige Tage vor unserem Abflug ist es dann doch noch passiert: uns sind unsere heissgeliebten Cinnamon Altoids ausgegangen… Ja wie gibt’s denn sowas? Entweder haben wir einfach zu viel davon gefuttert oder unsere Vorraete waren zu klein… Naja – da muessen wir jetzt durch!

 

 

Unser Schwerpunkt liegt in diesem Jahr genau da, wo die vielen roten Steine sind. Es gibt zwar schon einige Reiseberichte im Web, die so aehnlich heissen, jedoch nicht bei uns. Bei Reise 10 passt dieser Titel aber auch wirklich zu gut, um ihn zu ignorieren. Ausserdem ist uns einfach nichts Besseres eingefallen...

 

 

 

Und deshalb jetzt viel Spass beim Lesen unserer

„RED ROCK TOUR 2017“!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

StepMapUSA 2017 USA 2017

 

 

Sonntag, 25.06.2017 (Tag 1) – Klappe die Zehnte!

Der Wecker klingelt, ich schaue verschlafen auf die Uhr. 6.45 Uhr – na gut, dann eben raus aus den Federn. Wir konnten sowieso relativ lange schlafen, denn unser Flug startet erst gegen Mittag.

 

Wir fruehstuecken erst eine Kleinigkeit, dann Koffer ins Auto und los geht’s in Richtung Muenchen. Es ist kurz nach halb acht und stark bewoelkt. Es soll heute Gewitter geben, aber wir hoffen trotzdem auf einen halbwegs ruhigen Start spaeter.

 

Wie immer bringen uns unsere Freunde aus Freising zum Flughafen, wie immer sind wir eigentlich viel zu frueh dran. Der Online Check-In gestern hat problemlos geklappt, sodass wir ja eigentlich nur noch unsere Koffer aufgeben muessten. Aber wir moegens lieber stressfrei und wollen auch noch gemuetlich etwas essen. Ausserdem sind wir dieses Mal ja nicht alleine…

 

Als wir am Schalter von American Airlines ankommen, warten unsere Freunde Johnny und Karin schon auf uns. In diesem Jahr fliegen wir ausnahmsweise mal nicht alleine, die beiden sitzen im Flieger sogar direkt neben uns. Allerdings werden sich unsere Wege nach der Landung erst einmal wieder trennen. Zumindest kurzfristig….

 

Die Wartezeit am Schalter ist relativ kurz, sodass wir unsere Koffer schnell los sind und weiter zu den Sicherheitskontrollen koennen. Im Vergleich zu den letzten Jahren hat sich augenscheinlich erstmal nichts veraendert, wir koennen keine Verschaerfungen feststellen.

 

Dieses Jahr geht alles sehr schnell, wir haben also genuegend Zeit fuer ein zweites spaetes Fruehstueck… oder ein erstes fruehes Mittagessen. Das panierte Haehnchenschnitzel mit Country-Potatoes lacht mich so sehr an, dass ich nicht wiederstehen kann. Sylvia isst – wie fast immer – ein leckeres Panini mit Putenschinken, Johnny und Karin ebenfalls.

 

  

 

Die Zeit vergeht schnell bis zum Abflug, das Boarding um 11.50 Uhr startet puenktlich. Leider haben wir in diesem Jahr keinen Fensterplatz ergattert, wir sind in Reihe 26 in der Mitte untergekommen. Aber Johnny sitzt ja am Fenster – da duerfen wir sicher mal raussehen.

 

  

 

Unser American Airlines Flug 717 startet halbwegs puenklich gegen viertel vor zwoelf. Der Airbus A330 scheint fast voll besetzt zu sein, nur wenige einzelne Plaetze sind leer geblieben. Wir werden etwas mehr als neun Stunden brauchen, bis wir in Philadelphia landen werden.

 

  

 

Das Flugzeug selbst scheint noch nicht allzu alt zu sein. Jeder Sitzplatz hat einen USB-Anschluss, sodass wir unsere Smartphones prima mit Saft versorgen koennen. Ausserdem goennen wir uns dieses Mal wieder WIFI, wenn es schon angeboten wird. Die Kosten sind mit 19 Dollar im ueblichen Rahmen bei Transatlantik-Fluegen und wir sind ueberrascht, wie flott die Verbindung sogar ist. Das haben wir schon ganz anders erlebt.

 

Auch das Filmprogramm ist nicht schlecht und – vor allem fuer Sylvia wichtig – es sind sehr viele Filme in deutscher Sprache verfuegbar. Mal sehen, was wir uns spaeter dann ansehen werden. Zuvor arbeite ich aber schon etwas an unserem Reisebericht. Die Flugroute an die Ostkueste verlaeuft erwartungsgemaess relativ weit suedlich. Von Island oder gar Groenland werden wir also nichts sehen. Aber gut, vielleicht das naechste Mal wieder.

 

  

 

Bald nach dem Start gibt es auch schon Essen. Fuer mich schon fast etwas zu frueh, denn ich hatte ja am Flughafen reichlich. Trotzdem lasse ich es mir schmecken. Wir waren richtig verbluefft, denn die obligatorische Frage: „Chicken or Pasta“ blieb heute aus. Stattdessen werden wir nach Beef or Pasta gefragt…

 

Wir waehlen beide die Pasta und freuen uns, dass sie wirklich ueberraschend gut schmeckt. Sogar die Coke-Dosen sind uebliche 0,33 Liter – bei BA bekommen wir immer nur die Mini-Dosen.

 

Der Flug bisher verlaeuft relativ ruhig, wir sind auf knapp 11.600 Meter und sind mit gemaechlichen 760 km/h unterwegs. Wie immer ist es draussen knackig kalt – minus 56°C sind aber ganz normal.

 

Die Freude ueber die vielen Filme in deutscher Sprache wird durch den wirklich miserablen Touchscreen doch arg getruebt. Es scheint fast unmoeglich, eine Eingabe auf Anhieb hinzubekommen. Manchmal muessen wir dutzende Male druecken, ehe ueberhaupt was passiert. Irgendwann schaffen wir es, wenigstens einen Film zum Laufen zu bekommen.

 

Nach etwas mehr als sechs Stunden Flug ist unser Gesamteindruck dennoch positiv. Nach dem Essen gab es ein sehr gutes Vanilleeis, etwas spaeter was zum Knabbern. Sylvia ist noch immer im Wifi und chattet mit der Familie, ich sichere die ersten Fotos und tippe gerade diese Zeilen. Noch gute drei Stunden bis Philadelphia…

 

  

 

Wir landen schliesslich mit ein wenig Verspaetung um viertel nach vier. Etwas Verwirrung gibt es dann bei der Immigration. Die Beschilderung und die Hinweise des Personals sind duerftig, Automaten gibt es nicht. So muessen wir relativ lange in der Schlange warten, bis wir endlich an der Reihe sind.

 

  

 

Unsere Koffer sind gluecklicherweise schon da, Zoll und das erneute Aufgeben des Gepaecks gehen zuegig. Allerdings muessen wir nun wieder durch die Security – und diese Schlange ist riesig. Nach einer gefuehlten Ewigkeit haben wir dann aber auch das hinter uns gebracht, allerdings hat das Boarding fuer unseren Anschlussflug bereits begonnen.

 

  

 

Final Call fuer unseren Flug – aber wir sehen das Gate schon vor uns. Gemeinsam mit Johnny und Karin bringen wir die letzten Meter noch hinter uns – geschafft. Aber knapp war es dieses Mal schon ein wenig.

 

  

 

Der Start in Richtung Las Vegas sollte nun eigentlich um kurz nach sechs Uhr sein – leider verzoegert sich das Ganze. Stau auf der Startbahn… Es dauert fast eine halbe Stunde laenger, aber dann heben wir endlich ab.

 

  

 

Unser Flugzeug ist ein Airbus A 321, auch dieser scheint fast komplett ausgebucht zu sein. Wenigstens haben wir jetzt einen Fensterplatz. Im Laufe des Fluges kaempfen wir beide mehrfach gegen den Schlaf. Ohne Entertainment-Angebote und ohne Internet faellt uns das durchhalten doppelt schwer. Die knapp fuenf Stunden Flug bis Las Vegas sind wesentlich anstrengender als der Transatlantikflug.

 

  

 

Schlafen wollen wir keinesfalls, auch wenn es in Deutschland mittlerweile wieder Morgen ist. Wir bilden uns ein, den Jetlag schneller und besser wegzustecken, wenn wir durchhalten, ohne vorher zu schlafen. Naja – auch wenn der Wille eisern ist – das eine oder andere Mal fallen uns dann doch die Augen kurz zu.

 

Schliesslich landen wir halbwegs puenktlich um kurz nach halb neun in Las Vegas. Zoll und Immigration haben wir ja schon hinter uns, deswegen geht der Rest nun relativ flott. Auch die Koffer lassen nicht allzu lange auf sich warten, sodass wir den Airport relativ schnell verlassen koennen.

 

  

 

Wie fuer uns bestellt wartet bereits ein Shuttle-Bus der Mietwagen-Firmen, um uns zum Rental Car Center zu bringen. Jetzt ist es an der Zeit sich von Johnny und Karin zu verabschieden. Ihr Weg geht in Richtung Schalter bzw. Automaten, wir begeben uns direkt zu den Fahrzeugen von Alamo.

 

Dank Skip the counter muessen wir nirgendwo warten, man fuehrt uns sofort zu den Standard SUVs. Allerdings ist die Choiceline sehr duerftig – ganze 3 SUVs stehen bereit. Wir hatten uns eigentlich auf einen Grand Cherokee gefreut, wir haben leider nur die Wahl zwischen Ford Edge und Dodge Journey. Auf Nachfrage erklaert man uns, dass wir – wenn wir eine Stunde Zeit haetten, die Chance auf ein anderes Auto haetten. Da es aber doch schon fast 10.00 Uhr abends ist, nehmen wir kurzerhand den Ford Edge – mit Florida-Kennzeichen.

 

  

 

Beim Hinausfahren geht erstmal nichts mehr: der Mexicaner am Schalter versucht uns mit gebrochenem Englisch klar zu machen, dass er uns so nicht fahren lassen kann. Unsere Nummernschilder laufen am 30.06.2017 ab, da muessen wir dann wieder da sein. Klar – kein Problem, wir sind da ja nur 500 Meilen entfernt.

 

Nach telefonischer Ruecksprache bei einer Chefin meint er, wir duerfen los. Die Schlange hinter uns ist schon ewig lang, also fahre ich beiseite und laufe zu besagter Dame, um zu fragen, ob wir so tatsaechlich fahren duerfen.

 

  

 

Sie meint, alles kein Problem. Bei einer Kontrolle wuerde die Polizei ja sehen, dass es ein Mietwagen ist und abgelaufene Kennzeichen werden bei Alamo automatisch verlaengert. Aha – na, da sind wir jetzt aber beruhigt. Die Dame meinte, wir koennen ja gerne ein anderes Fahrzeug nehmen, wenn uns das zu unsicher ist. Anderes Fahrzeug bedeutet, Dodge Journey. Nein, wir bleiben beim Edge. Wird schon stimmen, was sie uns erzaehlt. Wenn nicht, wird man uns hoffentlich nicht gleich einsperren.

 

Erster Stop: Walmart. Wir kaufen die noetigsten Toilettenartikel, Getraenke, Kuehlbox usw., dann geht’s zu unserem ersten Hotel.

 

  

 
Das Fortune liegt etwas abseits vom Schuss, ist schon ziemlich alt, dafuer aber sehr guenstig. Da wir ja nur wenige Stunden hier sein werden, sind wir halbwegs zufrieden.
 

  

 
Schnell noch eine Kleinigkeit gegessen, Duschen und dann endlich ab ins Bett. Wir sind sowas von k.o., der Schlafentzug macht sich jetzt richtig bemerkbar. Es ist schon 0.15 Uhr, in Deutschland also bereits vormittags 9.15 Uhr. Was fuer ein endlos langer Tag…
 
 

Hotel/Motel:

Fortune Hotel & Suites Las Vegas

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Geht so

 

 

Temperatur

37,8 °C

Gefahrene km:

23

 

 

Montag, 26.06.2017 (Tag 2) – Burros im Backofen

Um 5.50 Uhr ist die Nacht vorbei. Gut, das geht so halbwegs. Etwas laenger schlafen waere sicher besser gewesen, aber so sollte der Jetlag auch gut zu verdauen sein. Wir packen unsere sieben Sachen zusammen, machen noch ein paar Fotos vom Zimmer und unserem Mietwagen, dann checken wir aus. Fruehstueck gibt es erst ab sieben, also verzichten wir kurzerhand und duesen los.

 

So wie der gestrige Tag endete, beginnt der Neue: mit einem Stop bei Walmart. Im dortigen McDonalds wird schnell ein Kaffee getrunken und eine Kleinigkeit gegessen, dann erledigen wir die letzten Besorgungen – vor allem das, was wir gestern nicht mehr bekommen haben.

 

  

 

  

 

Jetzt heisst es, Bye Bye Las Vegas, denn wir starten unsere Tour gleich am ersten Tag und verbringen erst die letzten Tage hier.

 

 

  

 

Der erste Halt liegt allerdings nicht weit ausserhalb der Glitzermetropole, nur etwas suedlicher und direkt an der Interstate 15, mitten im Ivanpah Valley. Um halb neun erreichen wir Seven Magic Mountains, ein Kunstobjekt des Schweizer Kuenstlers Ugo Rondinone, das hier 2016 aufgebaut wurde und fuer insgesamt zwei Jahre zu bewundern sein wird.

 

  

 

  

 

Wir haben in den letzten Monaten viele Fotos davon gesehen und daraufhin beschlossen, dass wir diese Steine unbedingt selbst ansehen muessen. Eigentlich richtig schade, wenn dieses Kunstobjekt naechstes Jahr wieder abgebaut werden soll – denn uns gefaellt es richtig gut.

 

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow zu den Seven Magic Mountains mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden! Nach vielen vielen Fotos geht es dann ein kleines Stueck weiter.

 

In Primm will Sylvia die Outlet unsicher machen und ein paar Schnaeppchen abgreifen, allerdings sind wir etwa eine halbe Stunde zu frueh angekommen.

 

  

 

Die Outlet oeffnet erst um 10.00 Uhr ihre Pforten, so haben wir noch etwas Zeit fuer ein Souvenir-Foto, das uns bisher noch gefehlt hat. Primm liegt direkt an der Grenze zu Kalifornien, sodass wir nun endlich ein paar gute Aufnahmen des Welcome-Signs machen koennen.

 

  

 

Gut von hier zu sehen ist auch das Ivanpah Electric Generating System gleich nebenan. Dieses riesige Sonnenwaermekraftwerk hat eine Nennleistung von 392 Megawatt und war 2014 das weltgroesste Sonnenwaermekraftwerk. Kostenpunkt: mehr als zwei Milliarden Dollar.

 

  

 

Dann aber ist es endlich 10.00 Uhr und wir koennen einkaufen gehen. Die Primm Outlets sind eine sehr kleine, aber deswegen noch lange keine schlechte Outlet. Viele fuer uns wichtige Geschaefte sind hier vor Ort und einige Angebote sind wirklich in Ordnung. Passt.

 

  

 

  

 

Einige Schnaeppchen und zweieinhalb Stunden spaeter verlassen wir Primm und fahren ueber den Joshua Tree Highway nach Searchlight. Ein ganz kurzer Stop bei McDonalds muss sein, denn Sylvia will unbedingt ein kleines Eis haben. Kein Problem…

 

  

 

  

 

Etwa elf Meilen nach Searchlight kommt eine winzige Siedlung namens Kal Nev Ari. Das ist mein Stichpunkt fuer das naechste Highlight des Tages: nur gut zwei Meilen spaeter zweigt links eine Gravel Road ab, die ich unbedingt sehen muss.

 

  

 

Die Christmas Tree Pass Road ist die ersten Meilen sehr breit und bestens praepariert, sodass wir schnell vorankommen. Erst in den Bergen, den Newberry Mountains, wird die Piste sandiger, steiniger und vor allem viel kurviger. Dennoch ist diese Back Road gut zu befahren und vermutlich sogar mit einem normalen Pkw zu schaffen. Empfehlen wuerden wir das allerdings dennoch nicht, denn ein oder zwei Stellen sind etwas holprig.

 

  

 

An der Strasse entlang sind immer wieder geschmueckte Baeumchen oder Kakteen zu finden, was in der Hitze der Wueste wirklich total surreal wirkt. Wir halten an verschiedenen Stellen an, laufen auch mal ein paar Meter und beobachten dabei jede Menge Hasen und Streifenhoernchen. Die Aussicht hier in den Bergen ist uebrigens grandios. Wir sind wirklich begeistert und freuen uns, dass die Zeit fuer diesen Abstecher heute gereicht hat. Denn sicher waren wir uns bei der Planung naemlich nicht.

 

  

 

  

 

  

 

 

Mittlerweile hat Sylvia das erste Mal das Steuer uebernommen, die zweite Haelfte der gut 16 Meilen langen Dirt Road faehrt nun sie. Um kurz vor drei Uhr erreichen wir nach ca. 90 Minuten Wildnis wieder festen Boden. Wir waren die einzigen, die heute auf der Christmas Tree Pass Road unterwegs waren. Auch vorher ist es in diesem doch sehr duenn besiedelten Wuestengebiet sehr einsam, aber die Dirt Road war nochmal eine Steigerung.

 

Eine kleine Slideshow zur Christmas Tree Pass Road mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden. Auch ein paar bewegte Bilder zu dieser tollen Backroad koennen wir anbieten:

 

 

 

Nur einige Meilen entfernt liegt Laughlin, der letzte Ort in Nevada und direkt an der Grenze zu Arizona. Hier gibt es nur einige Casinos, dann folgt der Colorado River und auf der anderen Uferseite – dann schon in Arizona – liegt Bullhead City. Die Stadt ist deutlich groesser, als wir erwartet haetten und hat so ziemlich alles an Geschaeften, was man braucht. Neben vielen Motels gibt es auch ueberall Jetski Rentals und beim ueberqueren des Colorados haben wir einige davon auf dem Fluss umherflitzen sehen.

 

  

 

  

 

Das wuerde uns in dieser Hitze jetzt sicher auch Spass machen. Apropos Hitze – gerade eben ist unser persoenlicher Hitzerekord gefallen! In Bullhead City steht das Thermometer bei 119°F, das sind unglaubliche 48,3°C. Wahnsinn… Da wir uns hier aber sowieso nicht aufhalten wollen, stoert uns die Hitze erstmal nicht weiter.

 

  

 

Von Bullhead City aus fahren wir nach Oatman. Diese alte Goldgraeberstadt an der Route 66 ist beruehmt, denn hier leben wilde Burros. Diese Wildesel sind die Nachkommen der ehemaligen Lastenesel zu Goldgraeberzeiten. Nachdem sie damals nicht mehr gebraucht wurden, haben sie ihre Besitzer einfach freigelassen.

 

  

 

  

 

  

 

Wir schlendern eine gute Stunde durch den urigen Ort, fuettern die Burros und machen viele viele Fotos. Hier betraegt die Temperatur uebrigens nur 108°F – also etwa 42°C. Der Grund dafuer ist, dass Oatman etwas hoeher liegt als Bullhead City. Gegen halb fuenf muessen wir dann wieder los. Es faellt uns zwar schwer, uns von den Eseln zu trennen, aber es hilft nix.

 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow zu Oatman mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden!

 

Jetzt uebernehme ich wieder das Steuer und fahre die historische Route 66 den Berg hinauf bis zum Sitgreaves Pass. Diese Strasse ist wieder mal der beste Beweis dafuer, dass auch der Weg das Ziel sein kann. Hier windet sich eine traumhaft schoene Route 66 in Serpentinen den Berg hinauf und dann wieder hinunter. Wirklich richtig klasse.

 

  

 

  

 

Wir stoppen an der Cool Springs Station, die allerdings leider schon geschlossen hat.

 

  

 

  

 

Durch die alten Schrottautos hier fuehlt man sich fast ein wenig in die Vergangenheit versetzt. Wie der Laden wohl innen aussieht? Schade, das schon zu ist... Also geht es kurz darauf weiter in Richtung Kingman - es hilft ja nichts. Eine gewaltige Windhose wirbelt extrem viel Sand auf und bewegt sich erst parallel zur Strasse, dann langsam auf uns zu.

 

  

 

  

 

So schnell, wie sie entstanden ist, genauso schnell hat sich die Windhose dann aber auch wieder aufgeloest. Schon irre sowas…

 

Kurz vor 6.00 Uhr abends sitzen wir dann in Kingman bei Pizza Hut und teilen uns eine riesige Pizza. Das Restaurant scheint ausgesprochen neu zu sein, es ist gut besucht und die Pizza schmeckt super.

 

USA 2017 02StepMapUSA 2017 02

 

Nach einem ersten Tankstopp checken wir gegen 7.00 Uhr im Ramada Inn ein. Das Motel sieht von aussen klasse aus, wir sind richtig ueberrascht.
 

  

 

  

 

Auch unser Zimmer ist in Ordnung, wir sind sehr zufrieden. Dann geht’s zur Abkuehlung erst einmal in den Pool. Eigentlich wollten wir uns noch ein wenig von Kingman ansehen, aber wir sind zu k.o. Morgen geht es dann nebenan ins Canyon 66 zum fruehstuecken, mal sehen, wie es dort ist. Ich tippe noch schnell ein paar Zeilen Reisebericht, dann fallen wir muede in unser Bett. Der erste echte Reisetag heute war so richtig nach unserem Geschmack…

 

  

 

  

 

 

Hotel/Motel:

Ramanda Inn Kingman

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

gut

 

 

Temperatur

48,3 °C

Gefahrene km:

303

 

 

Dienstag, 27.06.2017 (Tag 3) – Get your Kicks on Route 66

Halb sechs – wir sind wach. Der Jetlag hat uns noch voll im Griff. Wir packen unsere Koffer und fahren erstmal an die naechste Tanke, um Eis zu holen. Die Eismaschine in unserem Hotel ist defekt, also bleibt uns nichts anderes uebrig.

 

Danach checken wir aus und gehen ins Canyon 66 Restaurant nebenan zum Fruehstuecken. Eigentlich erwarten wir relativ wenig fuer unser Voucher, aber die Scrambled Eggs mit Kartoffelraspeln und Toast sind eigentlich recht gut und vor allem ausreichend.

 

  

 

Wir verlassen Kingman und fahren auf der historischen Route 66 in Richtung Hackberry. Zuvor halten wir an Mike’s Route 66 Outpost & Saloon, der so frueh allerdings noch geschlossen hat. Hier gibt es so einige nette Fotospots wie zum Beispiel das alte Ranchero Motel in Antares, die wirklich viel Zeit kosten koennen, wenn man nicht aufpasst.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Nur wenige Meilen spaeter folgt Hackberry und hier muessen wir unbedingt zum Hackberry General Store, um nachzuholen, was wir das letzte Mal verpasst haben. Wir uns das entgehen konnte, ist uns bis heute immer noch nicht klar.

 

Mittlerweile sind die Fotos vom Hackberry General Store mit der davor geparkten Corvette weltberuehmt, frueher war dieser Fotospot eher ein Geheimtipp. Auf einer Tischunterlage (2. Foto) und anderen Souveniren im Store ist dieses Motiv ueberall zu finden.

 

  

 

Als wir den Parkplatz erreichen, sind wir erst einmal ernuechtert. Keine Corvette weit und breit, der Laden ist geschlossen. Klasse… Aber der Laden oeffnet um acht Uhr – also in 10 Minuten. Nun keimt Hoffnung in uns auf, dass der Besitzer des Ladens seine Corvette mitbringt, wenn er sein Geschaefft aufsperrt.

 

  

 

 

  

 

Bis zur Oeffnung des Geschaefts vertreiben wir uns die Zeit mit einem kleinen Rundgang auf dem Gelaende. Jede Menge alte Fahrzeuge stehen hier rum und die Hauskatze begruesst uns wie alte Bekannte.

 

  

 

  

 

  

 

Um kurz vor acht dann haelt ein Fahrzeug und ein Mitarbeiter sperrt den Shop auf. Allerdings faehrt er keine Corvette. Der nette aeltere Herr erzaehlt uns, dass der Besitzer mittlerweile in Ruhestand gegangen ist und seine 125.000 Dollar-Corvette vor etwas mehr als einem Jahr seinem aeltesten Sohn vermacht hat. Der juengere Bruder hat irgendein anderes wertvolles Auto bekommen. Die Brueder haben aber kein Interesse daran, die Fahrzeuge wieder hier zu parken. Somit sind die beruehmten Fotos des Hackberry General Stores mit der davor geparkten Corvette wohl Geschichte.

 

  

 

  

 

Der nette aeltere Herr, dem man seine 74 Jahre wirklich nicht ansieht, erzaehlt uns, dass in Zukunft schon wieder ein Oldtimer vor dem Geschaeft parken soll, aber eben keine so teuere Corvette. Wirklich sehr schade, aber so ist es eben. Der Shop ist im uebrigen wirklich sehr schoen. Ein Besuch lohnt sich allemal, auch ohne Oldtimer vor der Tuere!

 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow zu Hackberry mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden!

 

Wir fahren weiter die alte Route 66 entlang, die hier ist bei weitem nicht so spektakulaer ist wie gestern das Stueck von Oatman nach Kingman. Dafuer ist Seligman fuer Route 66 Fans ein echtes Highlight. Wir haben hier zwar bereits 2014 einige Fotos gemacht, nehmen uns aber trotzdem viel Zeit und geniessen den Flair dieses kleinen Nests.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Natuerlich duerfen auch die obligatorischen Fotos mit dem Route 66 Sign auf der Strasse nicht fehlen. Der ganze Ort ist eine einzige, grosse Route 66-Gedenkstaette mit zahlreichen Souvenirlaeden und Cafes. Von einem Ladenbesitzer erfahren wir, dass hauptsaechlich europaeische Touristen hier halten, einkaufen und essen gehen. Die meisten Amerikaner koennten mit dem ganzen Route 66-Hype angeblich gar nicht sooo viel anfangen, ausser vielleicht die zahlreichen Biker mit ihren Harley's. Eigentlich kaum vorstellbar...

 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow zu Seligman mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden!

 

Schliesslich verlassen wir die Route 66 und fahren ueber die Interstate 40 weiter nach Williams. Auch hier sind wir schon 2014 gewesen, aber auch hier nehmen wir uns dieses Mal etwas mehr Zeit, um den Ort etwas genauer zu erkunden.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Kroenender Abschluss ist der Besuch des Goldie‘s Route 66 Diners am Ortsausgang von Williams. Wir setzen uns an die Bar und fuehlen uns irgendwie in der Zeit zurueckversetzt. Das Diner hat wirklich den Flair der sechziger Jahre und wir fuehlen uns richtig wohl hier. Wir trinken etwas und essen eine Kleinigkeit, allzu lange aufhalten koennen wir uns aber nicht.

 

  

 

  

 

  

 
Auf dem Rueckweg zum Auto besuchen wir noch kurz Wild West Junction direkt an der Hauptstrasse durch Williams. Alles nett gemacht mit zahlreichen netten Fotospots, trotzdem wird es nun Zeit fuer uns, Williams endgueltig den Ruecken zu kehren und weiterzufahren.
 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow zu Williams mit diesen und weiteren Bildern ist hier zu finden!

 

Von nun an bleibt die Fahrt fuer den Rest des Tages ohne weitere Highlights, ausser vielleicht der stellenweise wirklich tollen Landschaft entlang der Strecke. Wir wollen so bald wie moeglich Page erreichen, denn dort treffen wir uns wieder mit Johnny und Karin.

 

  

 

  

 

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Page – einer unserer Lieblingsorte! Die kleine Stadt am Rande des Lake Powell hat mit diesem Stausee, dem Horseshoe Bend oder dem Antelope Canyon einiges zu bieten, viele andere Sehenswuerdigkeiten koennen von hier aus ebenfalls relativ leicht erreicht werden.

(Foto aus 2014)

 

Aus diesem Grund ist Page schon laenger ein relativ teures Pflaster geworden, an manchen Tagen wird der kleine Ort von Touristen regelrecht ueberrannt.

 

Ueberall entlang des Hwy 89 entstehen momentan so einige neue Motels, um die steigenden Besucherzahlen unterzubringen. Wie man diese Menschenmassen dann aber vernuenftig z.B. durch den Antelope Canyon schleusen moechte, ist uns noch ein Raetsel. Teilweise muss man jetzt schon mehrere Stunden auf eine Fuehrung warten - und das bei 40°C im Schatten.

 

Page selbst waere wohl aufgrund der zahlreichen Sehenswuerdigkeiten sehr gerne „The hub of the Grand Circle“, also der Mittelpunkt des Grossen Kreises, so wie es auf diesem Bild zu sehen ist.

 

 
Allerdings ist nach der gaengigen Definition ist der Grand Circle deutlich groesser und reicht im Osten bis nach Alamosa, Santa Fe und Albuquerque. Dadurch verschiebt sich auch der Mittelpunkt, der dann irgendwo zwischen Bluff und Kayenta liegen duerfte.
 

 

Mittelpunkt hin oder her – uns ist das sowieso egal. Uns gefaellt es hier einfach sehr gut und deswegen hat es uns jetzt bereits zum dritten Mal hierher verschlagen. Page wurde uebrigens erst im Jahr 1957 gegruendet und ist eine der juengsten Staedte der USA.

 

Als im Jahr 1956 mit dem Bau des Glen Canyon Staudammes begonnen wurde, mussten natuerlich auch die Arbeiter irgendwo untergebracht werden. Also kaufte man ein 62 km² grosses Stueck Land von den Navajo-Indianern und errichtete darauf zunaechst ein Camp. Bereits nach einem Jahr wurde aus diesem Bauarbeiter-Camp dann der Ort Page geboren, benannt nach dem damaligen Leiter des Bureau of Reclamation John C. Page. Aber das nur nebenbei…

 

Wir erreichen das Quality Inn Page – unser Hotel heute – bereits kurz nach drei Uhr nachmittags, checken schnell ein und fahren dann weiter zum Starbucks, der in der Ortsmitte von Page im Safeways zu finden ist. Johnny und Karin haben wir bereits Bescheid gegeben, dass wir angekommen sind und bis wir unseren Strawberry Frappucino ausgehaendigt bekommen, sind die beiden auch schon da.

 

  

 

Gemeinsam fahren wir jetzt noch zum Walmart, erledigen einige Einkaeufe und gehen spaeter noch zum Abendessen. Zum Ausklang des Abends setzen wir uns dann gemuetlich vor unser Zimmer, denn wir haben eine kleine Terrasse mit Stuehlen.

 

Da wir morgen sehr frueh aus den Federn muessen, wird der Abend heute allerdings schon relativ schnell beendet.

 

  

 

  

 

  

 

Hotel/Motel:

Quality Inn Page

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Passt

 

 

Temperatur

40°C

Gefahrene km:

484

 

 

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