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Sunshine WeekTeil 1Teil 2

  Sunshine Week 2016                                                    (Tag 4)  (Tag 5)  (Tag 6)  (Tag 7)  (Tag 8)

 
Dienstag, 13.09.2016 (Tag 4) – Mosquito-Terror
 

Um halb acht sitzen wir wieder beim „Fruehstueck“, und siehe da – Charline und Salvo sind auch hier! Wir setzen uns an einen Tisch und unterhalten uns noch ein wenig ueber unsere aktuelle Reise. Bevor wir abreisen, ueberspielen wir noch schnell das GoPro-Video auf unser Netbook, dann brauchen wir es nicht ueber Dropbox downloaden.

 

Dann aber heisst es Abschied nehmen von Charline und Salvo und ebenso von Key West! Trotz des eher maessigen Fruehstuecks waren wir mit dem Blue Marlin sehr zufrieden und werden bestimmt hier wieder mal uebernachten. Denn die Lage ist schon super und die Zimmer waren fuer diesen Preis wirklich prima.

 

  

 

  

 

Kurz nach der Seven Miles Bridge halten wir auf Pigeon Key fuer ein paar Fotos, um halb elf sind wir wieder an Annes Beach fuer einen schnellen Bade-Stopp! Mehr Zeit zum Baden ist erst fuer spaeter auf dieser Reise eingeplant, deswegen fahren wir auch bald wieder weiter.

 

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Bei unserem Starbucks goennen wir uns eine kleine Pause – der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier – dann geht es zurueck aufs Festland.

 

  

 

Ein weiterer geplanter Stopp muss ausfallen: Robert is naemlich leider not here… Der Obstladen hat wegen Renovierungsarbeiten bis in den November hinein geschlossen! Schade, denn der Stand ist weltberuehmt. Obst, Gemuese, Milchshakes und Smothies in allen Variationen haetten uns jetzt schon mal interessiert. Bisher sind wir immer nur daran vorbeigefahren.

 

Viertel vor ein Uhr stehen wir am Eingang des Everglades National Parks nahe Florida City. Wir haben den America the beautiful annual Pass von unserer Juni-Reise dabei, sodass wir nicht zusaetzlich zahlen muessen.

 

  

 

Der bekannteste und beste Ort fuer Tierbeobachtungen auf dem Weg nach Flamingo ist wohl der Anhinga Trail gleich zu Beginn der Strasse. Doch der ist wegen Bauarbeiten fuer Besucher geschlossen! Schoener Mist… Dieser Tag scheint uns nicht zu moegen - Robert ist weg und der Anhinga ist eine laermende Baustelle. Gut, dass wir schon oefter am Anhinga waren und ihn ja eigentlich kennen. Trotzdem - ich will Alligatoren sehen.

 

  

 

Wir fahren bis nach Flamingo durch und halten am Hafenbecken. Denn dort wohnt ja unser Krokodil, das wir 2009 und 2012 hier gesehen haben. Zunaechst sehen wir nichts, kein Kroko weit und breit. Man erzaehlt uns, dass sich gerade Manatees im Hafen rumtreiben, doch auch von denen ist leider nichts zu sehen.

 

Als wir schon fast wieder am Fahren sind, sehe ich dann doch noch ein Krokodil im Hafenbecken schwimmen. Allerdings nicht das Haus- und Hof-Kroko von Flamingo, sondern ein kleineres Exemplar. Trotzdem freuen wir uns sehr ueber die Begegnung.

 

  

 

Wer uebrigens in Flamingo tanken muss, sollte sich vorher nach dem Preis erkundigen. Die Gallone kostet hier ueber fuenf Dollar, mehr als das Doppelte des aktuell ueblichen Preises in Florida. Dagegen sind sogar die Tanken auf den Keys noch guenstig… und dort ist es schon teuer. Aber wenigstens gibt es hier ueberhaupt eine Tankstelle fuer Notfaelle!

 

Wir verlassen Flamingo und halten als erstes am Christian Point Trail. Ein schwerer Fehler! Der Trail fuehrt durch das Unterholz und ist total ueberflutet. Ein einziger Sumpf und Morast! Bedeutet: Mosquitos! Hunderte! Ach was – Tausende! Trotz Off-Spray sind wir innerhalb von Sekunden voellig zerstochen. Es sind einfach zu viele dieser Plagegeister hier. Verstaendlicherweise gibt es von dieser Situation keine Fotos...

 

Ein Ranger haelt an und warnt uns eindringlich davor, den Trail zu laufen. Ja, das glauben wir gerne. Er meint, die einzige Chance, die Viecher aus dem Auto zu bekommen, ist, bei voller Fahrt die Tueren zu oeffnen. Nach einigen Sekunden zieht der Sog sie hinaus. Gar nicht so einfach, bei 45 mp/h die Tuere zu oeffnen, aber es hilft und die meisten Mosquitos, die wir mit ins Auto geschleppt haben, sind wieder draussen. Der Rest wird erschlagen – erbarmungslos…

 

Wir sehen ein wenig aus wie ein Streusselkuchen bei Gewitter, lassen uns aber trotzdem nicht davon abhalten, auch an den naechsten Punkten auszusteigen und nach Alligatoren Ausschau zu halten. Doch weder am West Lake, noch an Nine Mile Pond, Mahogany Hammok, Pa-Hay-okee Overlook, Pinelands oder Long Pine Key sehen wir irgendetwas ausser Mosquitos.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Ich bin frustriert. Michael meint, dann fahren wir eben nochmal zum Anhinga-Trail. Vielleicht sind jetzt die laermenden Baufahrzeuge weg, dann koennte sich vielleicht doch ein Alligator dorthin verirrt haben. Aber natuerlich wissen wir beide, dass dort an der Baustelle weit und breit keine Alligatoren sind.

 

Trotzdem fahren wir noch einmal hin und versuchen uns am Gumbo Limbo Trail, der allerdings wie erwartet vor Mosquitos wimmelt. Also brechen wir ab und verlassen den Park. Es hilft nichts, heute werden wir keine Alligatoren mehr sehen. Aber morgen haben wir noch eine Chance. Eigentlich die viel bessere…

 

In Florida City biegen wir auf den Hwy 997, die Krome Avenue, ab und fahren bis zur Kreuzung mit der US 41 – dem Tamiami Trail. Genau an dieser Kreuzung ist das Miccosukee Resort & Casino, unser Quartier fuer eine Nacht.

 

  

 

  

 

Die Zimmer sind klasse, das Buffet fuer 12,50 Dollar pro Person ist ebenfalls in Ordnung. Nur ein Fruehstueck war nicht dabei, aber auch hier gibt es morgen ein Buffet fuer 10 Dollar pro Nase – das passt.

 

  

 

Beim Check In wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass Hotelgaeste, die das erste Mal hier sind, einen Spiel-Gutschein fuers Casino erhalten, wenn sie sich die Players Club Karte ausstellen lassen. Wert: 30 Dollar pro Person. Bedingung: Nur an einem Automaten spielbar, dieser ist aber frei waehlbar.

 

Warum nicht – kostet ja nix, denken wir uns und lassen uns beide die Karten ausstellen. Mit jeweils 30 Dollar Guthaben setzen wir uns an einen Automaten, der uns sympathisch erscheint und legen los. Als die dreissig Dollar auf der Karte verspielt sind, steht auf dem Gewinn-Display des Automaten bei uns jeweils 45 Dollar Gewinn! Ja, doch, das passt. Wir sind zufrieden und lassen uns auszahlen! Vielen Dank, damit war die Uebernachtung hier for free!

 

Nach dem Duschen gibt’s noch ein eisgekuehltes Corona, dann aber heisst es schlafen gehen. Sonst landen wir vielleicht doch nochmal im Casino…

 

Hotel/Motel:

Miccosukee Resort & Casino Miami

Fruehstueck:

Nein

free WiFi:

Ja

Bewertung:

TOP

 

 

Temperatur

33°C

Gefahrene km:

422

 

 
Mittwoch, 14.09.2016 (Tag 5) – Loop Road Adventure
 

Heute gibt es mal ein richtiges Fruehstuecksbuffet! Fuer 20 Dollar nicht ganz billig, aber nach unserem gestrigen Gewinn zu verschmerzen! Das Essen ist in Ordnung, sodass wir uns richtig satt auf den Weg zu unserem ersten Ziel heute machen koennen.

 

Die Loop Road haben wir bereits 2012 besucht und sehr viele Alligatoren gesehen. Deswegen wollte ich da unbedingt wieder hin. Allerdings wollten wir dieses Mal nicht den kompletten Loop fahren – den kennen wir ja bereits – uns genuegt der geschotterte Teil.

 

Das erste Stueck des Tamiami Trails vom Casino weg war das letzte Mal, als wir hier waren, eine riesige Baustelle. Die Strasse wurde nach oben auf Brueckenpfeiler verlegt, um dem Wasser fuer die Everglades einen besseren Durchfluss zu ermoeglichen. Jetzt ist die Baustelle weitestgehend fertig – zumindest in diese Richtung.

 

Neben dem Tamiami Trail laeuft ein Kanal, der gerne auch von Alligatoren besiedelt wird. Wie bereits 2012 sehen wir auch dieses Mal einige dieser faszinierenden Tiere dort schwimmen, allerdings eben nur aus der Entfernung.

 

Wir fahren an der ersten Einfahrt der Loop Road, die vom Tamiami Trail abzweigt, vorbei und starten die „Runde“ von der Monroe Station aus (eine genaue Beschreibung, wie man zur Loop Road kommt, findet ihr in unserem Reisebericht von 2012 oder dem Foto-Special „Back Roads“).

 

Bereits kurz nach dem Beginn der Schotterstrasse, die wir genau um 9.00 Uhr morgens erreichen, muss Michael einer Schlange ausweichen, die mitten auf dem Weg liegt. Wir steigen aus und naehern uns vorsichtig dem faszinierenden Reptil. Wir schaetzen die Schlange auf einen knappen Meter Laenge und vermuten zunaechst, dass es sich um eine Python handeln koennte. Da wir aber nicht ganz sicher sind – wir sind ja keine Schlangenexperten – und die Schlange sich auch eher ungewoehnlich verhaelt, bleiben wir auf Abstand.

 

 

In Angriffsposition bleibt sie voellig regungslos liegen und macht keinerlei Anstalten, die Flucht zu ergreifen. Aus sicherer Entfernung machen wir unsere Fotos und sind im Nachhinein froh, dass wir nicht mutiger waren. Denn einige Tage spaeter stellte sich bei der Internet-Recherche heraus, dass es sich wohl um eine hochgiftige Wassermokassinotter gehandelt haben duerfte (vielen Dank an dieser Stelle auch an Kristin!)

 

  

 

Nachdem wir genug Fotos geschossen haben, fahren wir weiter. Eine andere, deutlich duennere, laengere Schlange ueberquert vor uns die Loop Road, leider zu schnell fuer Fotos. Doch nur wenige Meter weiter sehen wir etwas am Strassenrand liegen – und genau deswegen sind wir hier.

 

  

 

Der gut zwei Meter lange Alligator liegt im Schatten und doest vor sich hin. Wir hatten in den letzten Jahren schon viele Alligator-Begegnungen und bilden uns ein, halbwegs zu wissen, wie nah wir uns herantrauen koennen, ohne in Gefahr zu sein. Genau auf Warnsignale des Alligators achtend und immer in sicherer Fluchtposition wagen wir uns an dieses tolle Tier naeher heran. Er fuehlt sich offenbar nicht von uns gestoert und bleibt ganz ruhig auf seinem Platz liegen, behaelt uns dabei aber immer im Auge. Brav, wir machen es ja genauso…

 

  

 

  

 

  

 

Unzaehlige Fotos spaeter haben wir genug und gehen zurueck zum Auto. Als wenn unser Freund nur fuer uns gewartet haette, verlaesst er jetzt auch in aller Seelenruhe seinen Platz und verdrueckt sich langsam in den Sumpf. Wir drehen nochmal um fuer einige weitere Bilder und ein kurzes Video, dann ist der Alligator verschwunden. Fast etwas wehmuetig sehe ich ihm hinterher. Wer weiss, ob wir heute noch weitere Alligatoren sehen werden.

 

  

 

Es ist Spaetsommer und Regenzeit, das bedeutet, die Everglades fuehren sehr viel Wasser. Das Rueckzugsgebiet fuer die Tiere ist riesig und da die Temperaturen hoch sind, kommen sie auch normalerweise nicht auf die Strasse zum Sonnen. Dieses Verhalten sieht man eher in den Wintermonaten.

 

 

 

Wie bereits vor vier Jahren halten wir wieder an verschiedenen Stellen, die wir fuer ideale Alligatorplaetze halten, an und beobachten ganz genau das Wasser der Everglades. Und an einer Stelle haben wir Glueck. Ein richtig grosser, mehr als drei Meter langer Alligator, kommt sofort aus dem Unterholz auf uns zugeschwommen, als wir unser Auto verlassen.

 

  

 

Seine Drohlaute sind maechtig furchteinfloessend. Wer die Geraeusche der Dinos aus Jurassic Park kennt, der weiss nun auch, wie Alligatoren klingen, wenn sie sauer sind. Wir bleiben auf der kleinen Bruecke stehen, die etwa einen dreiviertel Meter hoeher als die Wasseroberflaeche ist. Der Alligator schwimmt bis zu Bruecke heran und bleibt direkt unter uns liegen.

 

Ist ja gut mein Freund – das ist dein Tuempel. Wir wollen gar nicht hinein. Als wir uns zum Fotografieren ein paar Schritte nach links oder rechts bewegen, folgt uns der Alligator auf Schritt und Tritt. O.K., jetzt sind wir gewarnt, denn auf beiden Seiten der Bruecke kann er ohne Probleme auf die Loop Road kriechen.

 

  

 

Als Michael beim Fotografieren mit den Fuessen das hohe Gras bewegt, passiert dann auch genau das, was wir vermuteten. Der Alligator wagt sich aus dem Wasser. Wir weichen zurueck zu unserem Auto, die Tueren stehen trotz der vielen Mosquitos jetzt offen. Ein Schritt und wir waeren in Sicherheit, falls Mr. Grantig beschliessen sollte, uns auch auf der Strasse weiter zu bedrohen.

 

  

 

  

 

Aber offensichtlich wollte er uns nur seine ganze Pracht auch ausserhalb des Wassers zeigen, denn er bleibt liegen, ohne auf die Strasse zu kommen. Als wollte er seinen Tuempel bewachen. Nachdem wir einige Fotos geschossen haben, setzen wir uns wieder ins Auto, um weiterzufahren. Da gleitet auch unser Freund wieder langsam zurueck in seinen Tuempel. Was fuer ein Erlebnis!

 

Da er nun wieder im Wasser ist und wir uns wieder sicherer fuehlen, steigen wir wieder aus, um weitere Fotos zu machen. Und wieder kommt er aus dem Wasser, direkt auf uns zu. O.K., du magst es offensichtlich nicht besonders, fotografiert zu werden. Wir sind die Eindringlinge, es ist dein Tuempel. Verstanden – wir machen uns dann mal vom Acker...

 

 

 

An einigen weiteren Stellen der Loop Road halten wir auch wieder auf den kleinen Bruecken ueber den Wasserstellen an, um nach Alligatoren Ausschau zu halten. Wir sehen noch einige kleinere Exemplare, die sich alle wesentlich weniger angriffslustig verhalten als Mr. Grantig. Sie schwimmen in der Regel bis auf einige Meter heran und bleiben dann in sicherem Abstand im Wasser auf Beobachtungsposten liegen.

 

  

 

  

 

Nachdem wir das Ende des geschotterten Strassenabschnittes der Loop Road – also die Stelle, an der der Teer beginnt – erreicht haben, machen wir kehrt und fahren wieder zurueck. Wir sehen noch ein paar Alligatoren, allerdings weniger als vor vier Jahren.

 

Am Tuempel von Mr. Grantig halten wir wieder an und wollen sehen, ob unser Freund noch da ist. Nein, ist er nicht. Kaum zu Ende gedacht, taucht er schon aus dem Wasser auf und bezieht sofort wieder Position an der Stelle, an der er vorhin bis zur Strasse herauf krabbelte.

 

Als ich mich der Stelle naehere, macht er gleich wieder Anstalten, seinen Tuempel zu verlassen. Nein mein Freund, bleib im Wasser, wir sind schon wieder weg.

 

  

 

  

 

Zwischenzeitlich ist es viertel vor eins, wir sind nicht mehr alleine auf der Loop Road unterwegs. Einige weitere Autos mit vornehmlich deutschen Besuchern haben unseren Freund wegen uns nun auch entdeckt und halten ebenso an. Allerdings bleiben sie alle nicht sehr lang, denn Mr. Grantig sieht schon furchteinfloessend aus. Und wem das noch nicht reicht, den vertreiben die Mosquitos.

 

Unser Off Spray schuetzt uns ganz gut, allerdings muessen wir mehrfach nachlegen. Zwischendrin werden wir immer wieder gestochen, doch bei so fantastischen Tiererlebnissen nehmen wir das in Kauf.

 

Eine kleine Slideshow mit diesen und weiteren Fotos von der Loop Road in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden!

 

Schweren Herzens verlassen wir die Loop Road nun wieder und erreichen kurz darauf – gegen 14.00 Uhr – das kleinste Postamt der USA: die Ochopee Post Office. Sie liegt nur etwa 20 km von der Loop Road entfernt in Richtung Naples direkt am Tamiami Trail. Auch hier sind wieder einige deutsche Besucher, die wie wir ihre Fotos machen und dann weiterfahren.

 

  

 

  

 

Wir liegen zwar nicht mehr ganz so gut in der Zeit, wie wir das gerne haetten, aber trotzdem fahren wir noch ein kleines Stueck weiter in Richtung Naples. Nach wenigen Kilometern zweigt die Collier Ave nach links ab und fuehrt zu der kleinen Ortschaft Everglades City am Rande des National Parks. Hier waren wir noch nie, deswegen wollen wir uns das mal ansehen.

 

Weder die Strasse, noch Ort oder Insel sind besonders aufregend. In den National Park kommt man hier vom Visitor Center aus nur mit dem Boot und dafuer haben wir keine Zeit. Es soll hier allerdings ganz tolle Ausfluege per Boot geben - naja, vielleicht ein anderes Mal. Also fahren wir weiter auf die Insel Chokoloskee, drehen dann um und duesen den Tamiami Trail zurueck Richtung Miami.

 

  

 

  

 

Um halb vier erreichen wir den Shark Valley Entrance des Everglades National Parks – etwa eineinhalb Stunden spaeter als urspruenglich geplant. Wir haben wohl am Morgen zu lange getroedelt und vor allem zu viel Zeit auf der Loop Road verbracht. Diese Zeit fehlt uns jetzt.

 

Wir wollen mit dem Fahrrad den Loop zum Shark Valley Observatory Tower fahren. Doch dafuer benoetigt man ca. drei Stunden, die wir nicht mehr haben. Die Raeder muessen bis 17.00 Uhr zurueckgegeben werden, was wir selbst bei flotter Fahrweise nicht schaffen koennen. Und ausserdem wollen wir ja bei eventuellen Alligator-Begegnungen anhalten und fotografieren.

 

  

 

Also beschliessen wir, einfach drauflos zu radeln und nach der Haelfte der Zeit umzudrehen. Auch wenn man uns vorwarnt, dass wir wohl keine Alligatoren sehen duerften, lassen wir uns nicht von unserem Vorhaben abbringen.

 

  

 

  

 

Gut so, denn an einigen Stellen koennen wir ein paar Tiere in verschiedenen Groessen bewundern. Sogar ganz ganz kleine Baby-Alligatoren sind dabei. Der Ausflug hat sich gelohnt.

 

  

 

  

 

  

 

 

 

Eine kleine Slideshow mit diesen und weiteren Fotos vom Shark Valley in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden!

 

Puentlich um exakt 17.00 Uhr sind wir wieder zurueck und geben unsere Fahrraeder ab. Dann verlassen wir die Everglades endgueltig und fahren den Tamiami Trail immer weiter nach Osten, bis nach Miami hinein.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Die Rush Hour kostet uns viel Zeit, wir erreichen unser Ziel erst gegen viertel vor sieben: das Avalon Hotel in Miami Beach.

 

Die Lage des Art Deco Hotels ist genial. Direkt am Anfang des Ocean Drive ist von hier aus alles zu Fuss zu erreichen: Kneipen, Restaurants, Geschaefte und natuerlich der beruehmte South Beach.

 

  

 
Unser Zimmer ist klein, alt und liegt im dritten Stock. Dennoch sind wir mehr als zufrieden. Es ist blitzsauber und wir haben einen kleinen Kuehlschrank, Strand-Handtuecher und Klapp-Liegestuehle fuer den Strand zur Verfuegung. Passt.

 

  

 

Es ist bereits nach halb acht, als wir nebenan ins TGI Fridays zum Abendessen gehen. Seit unserem ersten Besuch in New Orleans 2013 waren wir nicht wieder in dieser Kette beim Essen – es hat sich einfach nicht ergeben. Aber jetzt…

 

  

 

  

 

Das Essen ist prima, wir sind sehr zufrieden und nun gut geruestet fuer Bierchen am Ocean Drive. Wir bummeln an den Geschaeften vorbei und sehen wie bereits bei unserem letzten Besuch 2012 sehr... aehem ..."imposante" Schaufensterpuppen, die man sonst wohl nirgendwo findet.

 

  

 

  

 

Jetzt wollen wir aber endlich ein Bierchen trinken, denn bei den Temperaturen braucht man Fluessigkeit. Das Bud schmeckt eigentlich ganz gut in der Hitze – bis wir die Rechnung bekommen. Denn die ist echt richtig "ueppig" – wie fast alles am Ocean Drive.

 

  

 

  

 

  

 

Nachdem wir den Ocean Drive einmal auf und ab gelaufen sind, fallen wir kurz vor Mitternacht muede in unser Bett.

 

Hotel/Motel:

Avalon Hotel

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Gut

 

 

Temperatur

33°C

Gefahrene km:

315

 

 
Donnerstag, 15.09.2016 (Tag 6) – Miami Beach Relax Day
 

Wie immer die letzten Tage klingelt unser Wecker um sieben. Das Fruehstueck ist o.k., aber auch nicht besser als in einem guten Motel. Fuer uns war wichtig, dass ueberhaupt ein Fruehstueck dabei war, denn wie gestern bereits erwaehnt, ist der Ocean Drive ein teures Pflaster.

 

  

 

Parken ist ein echtes Problem hier, deswegen haben wir den Parkservice der Hotels hier genutzt. Kostenpunkt: 29 Dollar pro Tag. Allerdings haetten Langzeitparkplaetze in der Naehe ebenfalls schon 20 Dollar pro Tag gekostet. So holt und bringt man uns unseren Ford so oft wir wollen. Auch nicht schlecht, obwohl wir den Service bei diesem Besuch nicht benoetigen werden.

 

Als erstes laufen wir kurz zum Strand, um einige Fotos zu machen, danach knipsen wir den Ocean Drive.

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 
Der Morgenspaziergang endet wieder auf unserem Zimmer, wo wir in Badesachen springen und uns dann gegen neun Uhr auf zum Beach machen – noch ohne unsere Klappstuehle. Wir breiten unsere Handtuecher aus und legen uns nach einem laaangen Bad im herrlich warmen Atlantik in den noch kuehlen Sand. Ueber uns fliegen zwei Drohnen die Kueste auf und ab, doch weitaus interessanter ist das Geschehen am Strand. 
 

  

 

Neben einigen Moechtegernposern fallen uns zwei Asiatinnen auf, die mit Selfiestick und einer Art Smartphonestativ bewaffnet drei Stunden lang unentwegt Fotos von sich selbst schiessen. Nein, nicht gegenseitig, jede nutzte natuerlich ihren eigenen Selfiestick und fotografiert nur sich. Wobei sie sich auch nicht zu schade dafuer sind, die Posen der anderen bei Gefallen perfekt zu imitieren.

 

  

 

  

 

Allen Herren sollte uebrigens bewusst sein, dass in Amerika Badehosen immer die Oberschenkel bedecken sollten. Hier traegt man Badeshorts und amuesiert sich koeniglich ueber die peinlichen kurzen und engen europaeischen Badehosen, selbst wenn es sich um trendige Markenhosen von Adidas oder Puma handeln sollte.

 

Nachdem wir uns genug amuesiert haben und sich der Hunger langsam bemerkbar macht, lassen wir uns unser Auto holen und fahren zum sechs Meilen entfernten Bayside. Dort essen wir im Hard Rock Cafe zu Mittag und bummeln ein wenig durch die Geschaefte.

 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow mit diesen und weiteren Fotos vom Bayside Marketplace in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden!

 

Gegen halb vier sind wir dann wieder zurueck am Strand, der sich nun zwar deutlich voller, aber weit weniger peinlich zeigt. Selfieknipser und Poser sind kaum noch zu sehen oder gehen in der Menge unter. Trotz der deutlich hoeheren Anzahl an Besuchern ist der Strand nicht ueberlaufen, jeder hat Platz so viel wie er will.

 

Nebenbei – das Wasser ist fantastisch. Das Meer ist ruhig, glasklar und bestimmt an die 30°C warm. Bei 34°C Lufttemperatur bleibt man da auch gerne mal etwas laenger im Wasser. Interessant ist auch, dass der Wasserstand jetzt deutlich niedriger liegt als noch heute am Vormittag! Die Ebbe ist hier am South Beach sogar mit dem Auge deutlich zu erkennen. Wir schaetzen, dass der Wasserpegel um 30 bis 50 cm niedriger liegt als bei Flut. Komisch, in North Miami Beach ist uns das bisher nie aufgefallen…

 

Wir haben unsere kleinen Klappstuehle dabei und geniessen den Traumstrand bis halb sieben, dann geht es zum Duschen.

 

  

 

Bereits um sieben wird es uebrigens schon dunkel, fuer uns eine ganz ungewoehnliche Erfahrung. Wir sind die langen Tage vom Juni gewohnt, irgendwie fehlt uns die Helligkeit am Abend ein wenig. Das ist uns schon am Anreisetag aufgefallen, doch als wir jetzt nach dem Duschen wieder auf den Ocean Drive kommen, ist es, als haette jemand das Licht ausgeknipst. So lange waren wir doch gar nicht auf dem Zimmer…

 

Unsere erste Tour durch das Art Deco Viertel heute Abend nutzen wir erstmal zum Fotografieren.

 

  

 

  

 

  

 

Danach geht es zum gemuetlichen Teil ueber. Michael will bei Wet Willies einen Daiquiri trinken, denn er kennt die Bar aus dem Song All the girls von B3. Doch leider laesst man ihn mit seinem Cap nicht in die Bar! Nur ohne Kopfbedeckung! Shorts, Birkenstock, Traegershirt – alles kein Problem. Nur kein Cap!

 

Michael weigert sich, das Cap abzunehmen, sodass wir unglaeubig weiterziehen muessen. Da bei The Place Restaurant & Bar neben unserem Hotel gerade Happy Hour ist, goennen wir uns hier einen Cocktail. Nach einem Abstecher zu Fat Tuesday endet dieser Tag dann doch noch ganz lustig und so erreichen wir das Avalon ganz leicht angeschlagen gegen elf Uhr abends, wo wir in einen tiefen Schlaf fallen. Die letzte Nacht in unserer Sunshine Week…

 

  

 

  

 

  

 
Eine kleine Slideshow mit diesen und weiteren Fotos vom Ocean Drive in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden!

 

Hotel/Motel:

Avalon Hotel

Fruehstueck:

Ja

free WiFi:

Ja

Bewertung:

Gut

 

 

Temperatur

34°C

Gefahrene km:

19

 

 
Freitag, 16.09.2016 (Tag 7) – Abflug-Frust
 

Heute geht es wieder zurueck in die Heimat – aber erst am Abend. Wir haben also noch einmal genuegend Zeit, den Strand von South Beach zu geniessen. Mit dem Hotel konnten wir eine Check Out Zeit von 13.00 Uhr vereinbaren, wir koennen also bis 12.00 Uhr am Strand bleiben.

 

Etwa auf Hoehe des South Pointe Park stehen fast den ganzen Vormittag zwei, manchmal drei Hubschrauber in der Luft und ruehren sich nicht. Donald Trump hat heute eine Wahlkampfveranstaltung hier in Miami und deswegen wimmelt es in der Stadt von Security und Reportern. In South Beach bekommen wir davon allerdings kaum etwas mit – mit Ausnahme der Hubschrauber natuerlich.

 

  

 

  

 

  

 

Eine kleine Slideshow mit diesen und weiteren Fotos vom South Beach in einem etwas groesseren Format ist hier zu finden!

 

Bevor wir Mittag unser Auto holen lassen und auschecken, versuchen wir noch einmal – wie bereits gestern Abend – den Online Check In fuer unseren Rueckflug zu machen. Der Flug von Miami nach London wird von American Airlines durchgefuehrt, der Weiterflug nach Muenchen von British Airways.

 

Waehrend der Check In bei American Airlines gestern kein Problem war, klappte das bei British Airways wie auch schon beim Hinflug leider nicht. Und auch heute funktioniert es nicht. Mehr und mehr aergern wir uns ueber diese Fluggesellschaft.

 

Um ein Uhr verlassen wir dann frisch geduscht und reisefertig unser Hotel Avalon mit dem festen Vorsatz, hier irgendwann wieder zu uebernachten. Denn es hat alles gepasst und wir haben uns sehr wohl gefuehlt.

 

 

Noch ein letztes Mal wollen wir im Hard Rock Cafe zu Mittag essen und fahren deswegen zurueck nach Bayside. Allerdings macht der Parkscheinautomat Mucken: obwohl wir wie gestern 10,50 Dollar fuer drei Stunden einwerfen, bekommen wir nur Parkzeit fuer 90 Minuten – genau bis 15.00 Uhr.

 

Ab 15.00 Uhr gilt heute eine Special Event Rate, denn Kayne West ist in der Stadt und gibt nebenan in der American Airlines Arena ein Konzert. Bedeutet: ab 15.00 Uhr kostet Parken ueberall 28 Dollar… Flatrate! Toll, das hilft uns nicht weiter. Wir muessen also bis drei gegessen haben und dann den Parkplatz verlassen haben, sonst wird’s teuer.

 

Das erste Mal ueberhaupt haben wir im Hard Rock Cafe Pech mit unserer Bedienung. Sie ist kaum zu sehen und kuemmert sich nur gelegentlich um uns. Es dauert ewig, bis wir was zu essen bekommen – unsere Cola vergisst sie dabei voellig.

 

  

 

  

 

Nach dem Essen hetzen wir zurueck zum Parkplatz und schaffen es kurz nach 15.00 Uhr, den Parkplatz ohne Strafzettel wieder zu raeumen. Der Verkehr ist nun die Hoelle. Es ist fast halb fuenf, als wir an einem Walmart fuer unsere letzten Einkaeufe eintreffen.

 

Fast haetten wir unsere geliebten Cinamon Altoids vergessen, denn bei Walmart gibt’s nur Peppermint. Auch auf mehreren Tankstellen finden wir sie nicht. Zufaellig sehe ich noch einen Win Dixie, der gluecklicherweise jede Menge Cinamon Altoids verfuegbar hat. Ja, damit kommen wir bis naechstes Jahr hin…

 

  

 

  

 

Zum Rental Car Center sind es dann nur noch fuenf Meilen, die wir problemlos schaffen, sodass wir unseren Mietwagen fristgerecht bei Alamo wieder abgeben. Alamo hat uns auch bei dieser Reise wieder positiv ueberrascht. Bei allen negativen Erlebnissen, die man im Netz immer wieder findet, wird man hellhoerig. Doch wir hatten bisher eigentlich nie Probleme – auch wenn unser Edge vermutlich kein Full Size SUV war.

 

 

Die Monorail bringt uns zurueck zum Airport, wo wir bei American Airlines unsere Koffer aufgeben. Einen Check In fuer den British Airways Flug von London nach Muenchen koennen sie uns leider nicht anbieten, das sollen wir dann in London machen. Hmmm – Toll. Gefaellt uns nicht!

 

Als wir das Gate erreichen, sind wir schockiert: der Abflug verspaetet sich um fast eine Stunde. Wir haben in London nur eine Stunde und vierzig Minuten Aufenthalt, das klappt nie! Wir gehen zum American Airlines Schalter und schildern unser Problem. Uns wird erzaehlt, dass unser Flugzeug aus London kommend schon mehr als eine Stunde Verspaetung hat – es liegt also wieder einmal am Airport London Heathrow. Wie immer eigentlich…

 

Die nette Dame blockt uns zur Sicherheit, sollten wir den Anschlussflug verpassen, zwei Plaetze im naechsten verfuegbaren Flieger nach Muenchen, der etwa drei Stunden spaeter startet und versichert uns noch einmal, dass American Airlines keine Schuld trifft. Ja, das haetten wir auch so geglaubt…

 

Es ist bereits acht Uhr Abends und da unser Flug mittlerweile von 21.20 Uhr auf 22.30 Uhr verschoben wurde, haben wir genuegend Zeit, bei TGI Friday’s zu Abend zu essen.

 

  

 

Tatsaechlich verzoegert sich der Start dann sogar noch um einige weitere Minuten, sodass wir Miami erst gegen viertel vor elf verlassen.

 

  

 
Der Blick auf das naechtliche Miami Beach ist fantastisch, doch unser Foto ist gut verstaut im Handgepaeck. So kurz nach dem Start kommen wir da leider noch nicht ran…
 
 
Samstag, 17.09.2016 (Tag 8) – Warten in London
 

Der Flug verlaeuft ruhig und ohne Probleme. Wir koennen sogar etwas schlafen, was unsere Theorie zu bestaetigen scheint, dass wir bei sehr spaeten Fluegen nach Europa besser schlafen koennen. Prima!

 

Als wir uns London naehern, meldet sich der Captain und verkuendet, dass wir mehr als eine halbe Stunde auf eine Landeerlaubnis warten muessen. Aehem – ja, das war ja klar. Eine Warteschleife ueber London ist ganz normal, ohne sind wir hier so gut wie nie gelandet, aber mehrere Warteschleifen bei einem Flug, der sowieso schon extrem Verspaetung hat, das ist der Abschuss.

 

Als wir gegen ein Uhr Mittag Ortszeit endlich landen, ist unser Anschlussflug laengst weg. Beim Verlassen der Flugzeuges hilft uns dann… NIEMAND. Wir sollen uns einen BA-Schalter suchen und dort dann fuer einen Ersatzflug einchecken.

 

  

 

Da wir noch keine Bordkarten fuer einen Anschlussflug hatten, koennen wir auch nicht den normalen Weg zu den Connection Flights nehmen, sondern werden in eine gesonderte Schlange abgeschoben.

 

Nach endlosem Warten sind wir dann endlich an der Reihe und schildern unser Problem. Die geblockten Plaetze in der naechsten Maschine nach Muenchen sind mittlerweile laengst anderweitig vergeben, wir bekommen zwei Plaetze in der Maschine um 17.15 Uhr zugewiesen. Protest wird abgeschmettert, andere Plaetze stehen nicht zur Verfuegung.

 

Nachdem wir die Security-Checks hinter uns gebracht haben, suchen wir einen Schalter von British Airways – wir haben ja Zeit. Customer Care steht da gross angeschrieben. Genau das, was wir suchen. Wir also hin, um uns zu beschweren. Was bekommen wir zu hoeren? Fuer Beschwerden sind wir leider nicht zustaendig. Das sollen wir doch online machen… ja, genau, eine tolle Idee, weil das dann ja auch irgendjemanden interessiert! An keiner Stelle – von niemandem – wurde auch nur einmal ein Wort des Bedauerns ausgesprochen, keine einzige Entschuldigung fuer die entstandenen Unannehmlichkeiten! Das ist echt uebel…

 

Vielen Dank auch British Airways, euer Service heute war miserabel, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gehen anders. Da wir jede Menge Flugmeilen bei BA haben, werden wir wohl auch in Zukunft mal wieder mit BA fliegen. Hoffen wir mal, dass mein Aerger bis dahin wieder abgeklungen ist.

 

Natuerlich – wie sollte es auch anders sein – hat auch der Flug um 17.15 Uhr Verspaetung. Aber wenigstens nicht viel, sodass wir halbwegs puenktlich um 20.20 Uhr in Muenchen eintreffen.

 

  

 

  

 

Wie immer dauert es ewig, bis unser Gepaeck da ist, aber wenigstens sind wir dieses Mal nicht die letzten. Wenigstens ist das Gepaeck ueberhaupt da, nach dem heutigen Tag haette uns ein Verschwinden auch nicht gewundert.

 

Wolfgang wartet schon auf uns und chauffiert uns wie immer zurueck zu unserem Auto, das bei ihnen zuhause geparkt war. Wir halten uns nicht lange auf, denn die Rueckfahrt mit Jetlag ist echt anstrengend.

 

Halb zwoelf Uhr nachts haben wir es dann endlich geschafft und sind wohlbehalten wieder zuhause.

 
 

Fazit:

Mit 1.083 Kilometern sind wir auf diesem Kurztrip fuer unsere Verhaeltnisse sehr wenig gefahren. Da wir die Gegend ja schon ziemlich gut kannten, war die Planung relativ genau und wir konnten alles so wie gewuenscht umsetzten.

 

Florida 2016StepMapFlorida 2016

 

Michaels Zahn hat durchgehalten, er war im ganzen Urlaub eigentlich weitestgehend schmerzfrei. Vom Hurricane oder seinen Auslaeufern haben wir nichts mehr gemerkt, alle Ueberschwemmungen auf den Keys waren restlos verschwunden. Das Wetter war perfekt – bis auf einen Vormittag in Key West.

 

Die Frage aller Fragen lautet: lohnt sich eine Reise nach Florida fuer eine Woche? Unsere zweistimmige Meinung lautet: ja, auf jeden Fall. Man muss natuerlich schon ein klein wenig verrueckt sein, es sollte vielleicht nicht unbedingt die erste Reise in die Staaten sein, sonst koennte man schon Mal in Stress geraten, aber fuer uns war diese Woche eine perfekte Mischung aus allem, was wir lieben.

 

Natur und Sighseeing, Spass und Action, Strand und Hitze im Sunshine State – was will Frau und Mann mehr? Vor allem, weil die Reise quasi umsonst war. Denn wir sind mit dem nicht verqualmten Geld prima ausgekommen, obwohl wir uns das ein- oder andere gegoennt haben.

 

Das erste Mal, dass wir innerhalb eines Kalenderjahres zweimal in den USA waren, wird uns auf alle Faelle in sehr guter Erinnerung bleiben – trotz des British Airways-Aergers. Und wenn wir es schaffen sollten, auch weiterhin „virtuelle Zigaretten“ zu kaufen – also die Kohle auf die Seite zu legen – dann gibt es in zwei Jahren vielleicht wieder eine Sunshine Week.

 

Zumindest ist es eine sehr gute Motivation, auch weiterhin die Finger von den Glimmstengeln zu lassen. Denn in gewissen Momenten ist es immer noch schwer, eisern zu bleiben. Und so lange das so ist, kaufen wir von dem Geld auch weiterhin virtuelle Zigaretten…

 

Eine Zusammenfassung dieser Reise in tabellarischer Form mit Entfernungsangaben und einer kleinen Karte haben wir in unserem Downloadbereich eingestellt. Wer also diese oder eine aehnliche Runde selbst fahren moechte, kann sich das dort als pdf runterladen und noch mal in Ruhe ansehen.

 

 

E N D E

 

Sunshine WeekTeil 1Teil 2

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