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Suedstaaten 2013 Teil 4   

Freitag, 21.06.2013

 

Das Fruehstueck ist heute eher etwas mau. Das sind wir von einem LaQuinta eingentlich nicht gewohnt. Andererseits kann man fuer 69,00 $ wohl auch nicht mehr erwarten. Das Zimmer war jedenfalls super!

 

Wir fahren auf der Interstate 95 nach Norden und erreichen gegen 10.30 Uhr Savannah (Diashow).

 

  

 

Am Ellis Square fahren wir in ein Parkhaus und laufen gemuetlich ueber den City Market.

 

  

 

Vor dem Ueberqueren der Strasse immer nach links und rechts schauen... Der Verkehr stoppt und laesst uns rueber. Es ist ein Wohnmobil, das anhaelt und uns vorbei winkt - mit einer deutschen Zulassung. Was es nicht alles gibt!

 

  

 

Anschliessend geht’s ueber die Bay Street zur Riverfront.

 

  

 

  

 

Viele alte Gebaeude, ueberall Restaurants und Geschaefte.

 

  

 

 

Savannah ist eine wirklich nette Stadt. Durchaus sehenswert, wenn man in der Naehe ist.

 

 

  

 

Nachdem wir genug gebummelt sind, fahren wir ueber den Savannah River nach South Carolina. Gleich nach dem Ueberqueren der Grenze kommt das Savannah National Wildlife Refugee (Diashow).

 

  

 

Wir stoppen am Visitor Center, wo man uns den Weg zu einer vier Meilen langen Loop Road erklaert. Die muessen wir fahren, da heute schon einige Alligatoren gesehen wurden! Und wenn wir das Wort Alligatoren hoeren, dann rutschen alle anderen Punkte auf der Tagesordnung um einen Platz nach hinten!

 

  

 

Die Road ist eine vier Meilen lange Schotterstrasse mitten durch die Suempfe, bei jedem Halt hoeren wir das Brunftgebruell zahlreicher Alligatoren.

 

  

 

Die Strasse ist klasse, die Landschaft wirklich beeindruckend. Immer wieder halten wir an und laufen die kurzen Trails entlang.

 

  

 

  

 

Nach etwa drei Meilen sehen wir dann auch tatsaechlich zwei noch nicht ganz ausgewachsene Alligatoren direkt am Ufer. Der Ausflug hat sich gelohnt. So gefaellt uns das!

 

  

 

   

 

 

 

 

(Dieses und andere Videos findet ihr auch auf unserem Youtube-Channel).

 

Der naechste Halt ist zwanzig Meilen weiter in Bluffton. Dort gibt es gleich zwei Tanger Outlets. Wieder bummeln wir durch die Shops, kaufen ein wenig ein und machen uns danach wieder auf den Weg nach Norden ueber die Interstate 95. Um kurz vor acht erreichen wir mit leerem Tank die Ortschaft Manning. Da wir zum Tanken sowieso stoppen muessen, bleiben wir hier gleich uebernacht.

 

Unser Motel wird das Baymont Inn and Suites, wir ergattern das letzte Zimmer, preiswert und super schoen. Dann halten wir noch kurz bei WalMart und Subways, bevor wir gegen zehn Uhr abends wieder zurueck auf unserem Zimmer sind.

 

Der heutige Tag war so ganz nach unserem Geschmack. Es war von allem etwas dabei: eine Stadt besichtigen, ein Wildlife Refugee ansehen, shoppen und etwas fahren. Morgen wird das wohl nicht so sein. Denn da muessen wir etwas nachholen, was wir 2010 verpasst haben…

 

Gefahrene Km: 405

 

Samstag, 22.06.2013

 

Nach dem Aufstehen und Check Out fahren wir um 8.30 Uhr los nach Myrtle Beach. Erster Stop: die Tanger Outlets. Shopping fuer knapp drei Stunden… Boah – echt anstrengend!

 

   

 

Da bekommt man richtig Hunger – deswegen geht’s danach zum Lunch ins Hard Rock Cafe Myrtle Beach. Als wir 2010 hier ein Wochenende verbringen wollten, war die ganze Stadt ausgebucht und wir mussten abends um zehn Uhr ohne Zimmer wieder abreisen. Damit war auch der Besuch des Hard Rock Cafe’s gestorben.

 

  

 

Auch dieses Mal ist es ein Wochenende, aber wir haben sowieso nicht geplant, hier zu uebernachten. Also – kein Problem. Das Hard Rock Cafe hier ist echt klasse. Es hat die Form einer Pyramide und ist richtig sehenswert.

 

  

 

Wir schlagen uns den Bauch voll, bummeln danach gemuetlich ueber den Broadway und machen uns am spaeten Nachmittag wieder auf den Weg.

 

  

 

  

 

  

 

Gut, dass wir ohne Übernachtung geplant hatten. Als wir von Myrtle Beach wieder aufbrechen, rollen wahre Verkehrslawinen in die Stadt. Kilometerlange Staus auf allen Straßen, die in die Stadt hineinführen. Wahnsinn (eine kleine Slideshow zu Myrtle Beach ist hier zu finden).

 

 

Unsere Fahrt geht zurueck ueber Manning nach Sumter. Wir hatten schon befuerchtet, dass es hier vielleicht gar nichts zum Uebernachten geben koennte, doch zu unserer Ueberraschung ist Sumter eine richtige Stadt mit jeder Menge Hotels und Motels. Unseres wird das Quality Inn and Suites, da die anderen Hotels wie zum Beispiel das Holiday Inn richtig teuer sind. Haetten wir auch nicht erwartet, aber die Betten hier ueberall sind richtig gut belegt. Es scheint wohl an der Army zu liegen!

 

Warum Sumter? Weil der Ort eine gute Ausgangslage fuer morgen ist. Aber mal sehen… Nach einem entspannenden Bad im Pool fahren wir noch kurz zu WalMart und fuellen unsere Lebensmittel wieder auf, dann geht’s ab in Bett.

 

Gefahrene Km: 355

 

Sonntag, 23.06.2013

 

Nach dem Fruehstueck und dem Check Out fahren wir von Sumter in den nahegelegenen Congaree National Park (Diashow). Kurz nach halb zehn erreichen wir den Parkeingang und schiessen unsere Souvenier Fotos.

 

  

 

Am Visitor Center lassen wir uns einiges ueber die Tiere im Park erzaehlen und uns den Weg fuer einen 4,2 Meilen Loop erklaeren.

 

  

 

Kurz vor zehn brechen wir auf und laufen ueber Holzstege in den sumpfigen Wald hinein. Nach einer Weile muessen wir die Stege verlassen und laufen ueber den teilweise sehr matschigen Waldboden. Wir dachten schon, dass wir uns verlaufen, aber wir hatten schnell die Orientierung wieder.

 

  

 

Leider sehen wir ausser ein paar Schildkroeten nur eine einzige Schlange im See schwimmen, einmal hoeren wir eine Klapperschlange rasseln. Der Park ist nur etwas mehr als Acht Quatratkilometer gross und beherbergt zahlreiche Vogel- und andere Tierarten, darunter auch eine ganze Reihe von giftigen und ungiftigen Schlangen.

 

  

 

Wie in allen Sumpfgebieten gibt es auch hier Unmengen von Mosquitos, gottseidank haben wir uns im Visitor Center ein Off Spray gekauft, das hervorragend gewirkt hat.

 

  

 

Zweifellos ist die Natur des Congaree Nationalpark mit seinen riesigen Hartholzbestaenden schuetzenswert und auch durchaus sehenswert, wer allerdings die Superlative der Nationalparks im Suedwesten der USA kennt, koennte enttaeuscht werden. Wir haben unseren Besuch nicht bereut, denn wir lieben die Natur in ihrer gesamten Vielfalt. Auf seine Art ist auch der Congaree National Park wuenderschoen und ein lohnenswertes Ziel bei einer Reise durch die Suedstaaten der USA.

 

  

 

Nach ueber drei Stunden Fussmarsch starten wir ins etwas mehr als 200 Meilen entfernte Atlanta. Bei Columbia machen wir einen kurzen Stop bei Aldi, um zu gucken, ob es Aehnlichkeiten mit den deutschen Filialen gibt.

 

 

Auf der Fahrt gibt es immer wieder heftige Regenschauer, trotzdem erreichen wir unser Ziel relativ problemlos.

 

  

 

Wir suchen uns absichtlich ein Hotel ausserhalb von Downtown und entscheiden uns fuer unsere letzten drei Naechte des Urlaubs fuer das Holiday Inn Stone Mountain. Zum Abendessen geht es heute ins Outback Steakhouse, wo wir schon lange nicht mehr waren.

 

  

 

Das Essen war hervorragend und wir freuen uns schon aufs naechste mal. Zum Abschluss des Tages nehmen wir noch ein Bad im Pool.

 

Gefahrene Km: 447

 

Montag, 24.06.2013

 

Um acht Uhr klingelt der Wecker. Nach dem Fruehstueck fahren wir nach Downtown Atlanta. Erst nach einem kleinen Spaziergang zu Starbucks geht’s ins Georgia Aquarium, das derzeit groesste Aquarium der Welt.

 

 

 

  

 

  

 

Zudem ist es nur eines von drei Aquarien weltweit und das einzige ausserhalb Asiens, in dem Walhaie zu bestaunen sind. Wir besuchen fast alle Bereiche des Aquariums, bei den Walhaien sind wir sogar zweimal. Ein unglaubliches Erlebnis, diese Giganten zu beobachten. Auch die riesigen Mantas sind wahnsinnig beeindruckend.

 

 

 

 (Dieses und andere Videos findet ihr auch auf unserem Youtube-Channel).

 

  

 

 

In anderen Becken gibt es Delfine, Beluga-Wale, Quallen und viele weitere Meeresbewohner zu bewundern. Wirklich ein tolles Erlebnis, das bei einem Atlanta-Besuch nicht fehlen darf. Allerdings hat uns die Delfin-Show enttaeuscht, ebenso wie das 3D-Kino. Aber gut – nicht alles ist eben weltklasse (Diashow).

 

  

 

  

 

 

  

 

Gleich nebenan ist World of Coca Cola, das als naechstes auf dem Programm steht.

 

 

  

 

Hoehepunkt ist der Tasting Room, wo man so viel trinken kann, wie man will. Das Besondere daran ist, dass es alle Produkte von Coca Cola sind, die es derzeit auf der Welt gibt. So hat jeder Kontinent eine eigene Zapfstation mit den jeweils dort zu kaufenden Produkten.

 

  

 

  

 

Ausserdem gibt es Ausstellungen zur Geschichte von Coca Cola mit allem, was man sich nur so vorstellen kann.

 

  

 

  

 

In einem Kino werden permanent Werbespots aus aller Welt vorgefuehrt, es gibt ein 4D Kino und noch einiges andere. Eine nette Abwechslung an heissen Urlaubstagen, vor allem wenn man sehr sehr durstig ist (Diashow)!

 

  

 

In Anschluss laufen wir wieder nach Downtown, wo es das Abendessen gibt. Natuerlich im Hard Rock Cafe Atlanta, das wesentlich groesser ist, als es auf den ersten Blick von aussen aussieht.

 

  

 

Es ist das achte und letzte Hard Rock Cafe auf dieser Reise. Damit haben wir unsere goldene Rewards-Karte wirklich voll ausgenutzt und alle Cafe's südlich von Baltimore und östlich von New Orleans abgegrast.

 

  

 

Danach bummeln wir noch durch die Strassen und besuchen kurz die Peachtree Mall.

 

  

 

  

 

Als Abschluss des Tages fahren wir mit einem kleinen Umweg ueber das Georgia State Capitol zu Kohl’s, wo wir in diesem Jahr ueberhaupt noch nicht waren. Ein klein wenig shoppen, dann noch kurz zu Publix fuer Lebensmittel, danach zurueck zu unserem Hotel.

 

  

 

Gefahrene Km: 77

 

Dienstag, 25.06.2013

 

Nach dem Fruehstueck beginnen wir den heutigen Tag mit einem Ausflug zum nahegelegenen Stone Mountain Park (Diashow).

 

 

Nach dem Besuch des kleinen Vergnuegungsbereichs, der um halb zehn Uhr aber noch geschlossen hat, fahren wir zum Walking Trail.

 

  

 

Der Aufstieg ist nur knapp zwei Kilometer lang, nicht sonderlich anspruchsvoll, aber in der schwuelen Luft durchaus anstrengend.

 

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Wir brauchen etwas mehr als eine halbe Stunde, bis wir den Gipfel erreichen. An der Bergstation der Seilbahn kaufen wir dann erstmal was zu trinken.

 

  

 

Der Blick vom Stone Mountain ist klasse, leider ist die Luft sehr truebe und wir koennen Downtown Atlanta nur relativ schlecht sehen.

 

 

 

 

(Dieses und andere Videos findet ihr auch auf unserem Youtube-Channel). Nach einer kurzen Erholungspause machen wir uns auf den Rueckweg. Es hat richtig Spass gemacht, mit unseren Birkenstock den Berg zu erklimmen! Viel schoener, als mit der Seilbahn zu fahren.

 

Im Anschluss fahren wir gemuetlich um den Berg herum, halten noch einmal an der Talstation der Seilbahn, dann verlassen wir den Park. Da unser Ticket bis Mitternacht gilt, koennen wir am Abend jederzeit noch einmal zurueck kommen.

 

  

 

Nach einem kurzen Stop bei WalMart und Starbucks im Krogers fahren wir am fruehen Nachmittag zurueck zu unserem Hotel. Morgen geht unser Flieger, deshalb wollenn wir denn letzten Nachmittag geniesen und verbringen den restlichen Nachmittag am Pool. Ausser uns ist niemand da, sodass wir ungestoert in der Sonne braten oder im Pool schwimmen koennen. Klasse!

 

  

 

Am Abend gehen wir noch einmal ins Outback Steakhouse und lassen uns beide ein wirklich hervorragendes New York Strip Steak schmecken. Ein sehr relaxter Tag geht zu Ende, ebenso wie unser Urlaub.

 

  

 

Morgen Abend geht unser Flieger. Wir fangen mit dem Packen an, stellen fest, dass wir alles wunderbar unterbringen und heben uns die restlichen Kleinigkeiten fuer morgen auf. Wir haben ja genug Zeit.

 

Gefahrene Km: 50

 

Mittwoch, 26.06.2013

 

Eigentlich wollten wir den heutigen Vormittag noch gemuetlich am Pool unseres Hotels verbringen, aber das Wetter mach uns einen Strich durch die Rechnung. Ueber Atlanta zieht ein Gewitter hinweg, hier ist es bewoelkt und windig. Zu kuehl fuer einen Vormittag am Pool. Also drehen wir eine kleine Runde zu allen moeglichen Supermaerkten, trinken Cappu von Starbucks und sind gegen 12.00 Uhr zurueck am Hotel.

 

Das Gewitter ist nach Sueden abgezogen und hat uns nicht erwischt, jetzt ist es wieder heiss wie die Tage zuvor. Zu spaet fuer einen Poolbesuch. Wir packen unsere Koffer zu Ende, nehmen eine letzte Dusche und verlassen das Holiday Inn Stone Mountain. Es ist jede Menge Zeit bis zu unserm Abflug um halb zehn heute Abend. Also suchen wir im Navi nach Sehenswuerdigkeiten, die sich interessant anhoeren und nicht zu weit entfernt liegen.

 

Der erste State Park ist eher ein Spielplatz fuer Kinder, ausser uns ist kaum jemand da. Eine historische Muehle entpuppt sich als verfallene Holzbude und ein Historic District als Ansammlung ziemlich heruntergekommener Haeuser ohne grossen Reiz. Aber irgendwie muessen wir ja die Zeit totschlagen, und nichtsdestotrotz hat uns die relativ ziellose Umherfahrerei gefallen.

 

Da die Zeit bis zum Abendessen noch relativ lange ist, machen wir einen Stop bei Subways und lassen uns ein Footlong Sandwich schmecken. Dann gibt’s noch einen weiteren Cappu bei Starbucks, bevor wir endgueltig zum Flughafen aufbrechen. Da unsere Tankregelung eine vollgetankte Rueckgabe verlangt, halten wir noch kurz vor dem Flughafen und tanken unseren Escape voll. Wir halten Ausschau nach jemandem, dem es offensichtlich finanziell eher schlecht geht und fragen ihn, ob er an einigen Dosen eisgekuehlter Diet-Coke Interesse haette. Ein paar sind uns uebrig geblieben, und die Styropor-Kuehlbox soll ja auch noch eine vernuenftige Verwendung finden. Der Beschenkte ist uebergluecklich - da haben wir den richtigen erwischt!

 

  

 

Die Beschilderung zur Rental Car Return ist wirklich schlecht in Atlanta, die ersten Schilder kommen spaet und sind so klein, dass wir sie fast uebersehen haetten. Unser Navi hat uns zunaechst zu einer Strasse geschickt, die gesperrt war und so muessen wir uns an den Schildern orientieren. Schliesslich finden wir dann doch den Weg und geben unseren Ford Escape zurueck. Wir haben insgesamt 6.550 km zurueckgelegt, deutlich mehr als urspruenglich geplant war. Aber das kennen wir ja.

 

Eine Zusammenfassung dieser Reise in tabellarischer Form mit Entfernungsangaben und einer kleinen Karte haben wir in unserem Downloadbereich eingestellt. Wer also diese oder eine aehnliche Runde selbst fahren moechte, kann sich das dort als pdf runterladen und noch mal in Ruhe ansehen.

 

Was haben wir ueber die Suedstaaten gelernt?

 

Nun - zunaechst mal wissen wir jetzt, dass in allen grossen Suedstaaten-Staedten die bekannteste Strasse eine B-Strasse ist! Nashville hat den Broadway, Memphis die Beale Street, New Orleans die Bourbon Street und Savannah die Bay Street. So gut uns die Staedte des Suedens auch gefallen haben - bereits in Memphis haben wir wieder einmal festgestellt, dass uns Natur und Straende einfach mehr geben als das Ansehen alter Haeuser. Das war der Hauptgrund, warum wir nicht ueber die Interstate nach New Orleans gefahren sind, sondern am Mississippi entlang fahren wollten.

 

Problematisch kann in den Suedstaaten die Verstaendigung werden. Zum einen sprechen die Menschen hier Dialekt, den man normalerweise noch ganz gut versteht, allerdings sprechen sie zusaetzlich noch unglaublich schnell. Und dann wird's schwierig. Gott sei Dank sind alle sehr verstaendnisvoll und bremsen auf Bitten ihre Redegeschwindigkeit etwas ab - dann geht's deutlich besser.

 

Nashville ist die Welt-Hauptstadt des Country. Gleiches koennte man fuer Memphis in Bezug auf den Blues und fuer New Orleans in Bezug auf den Jazz sagen. Dass diese drei grossen Staedte sich durch die unterschiedliche Musikrichtungen etwas unterscheiden, wussten wir schon. Allerdings haetten wir nicht gedacht, dass es sich so klar und deutlich abgrenzt.

 

Wir als Florida-Fans waren besonders neugierig auf den Panhandle. Die angepriesenen Traumstraende sollten ja viel schoener sein als anderswo, da waren wir skeptisch. Doch es stimmt - die Straende hier sind der Hammer. Endlos lang, sauber, traumhaft schoen. Im Sueden sind viele deutsche und europaeische Urlauber anzutreffen, was wohl an der Fluganbindung liegen duerfte. Am Panhandle sind es vorwiegend amerikanische Urlauber, da der wesentlich schneller zu erreichen ist. Ueberquert man von Alabama kommend die Grenze nach Florida, sind es bis Key West sage und schreibe noch 1.350 Kilometer Fahrstrecke.

 

Unser Navi war Gold wert. Manchmal hat es uns zwar geaergert, weil die Ansagen etwas spaet kamen, aber ansonsten war es eine tolle Hilfe und sehr genau. Da wir einen Lifetime-Update-Service haben, ist es naechstes Jahr wieder dabei. Die Sprache lassen wir auch in Englisch - gehoert einfach dazu. Und wir wuerden es wirklich vermissen - das "Recalculating" - wenn wir wieder mal nicht so fahren, wie das Navi es gerne haette!

 

 

Der Shuttlebus zum Airport braucht tatsaechlich 20 Minuten, wir dachten schon, unser Fahrer hat die falsche Ampel erwischt. Vielleicht braucht er ein Navi? Doch dann sehen wir den Abflugterminal und das British Airways Zeichen und wissen, dass es einfach an den riesigen Ausmassen des Airports liegt.

 

Beim Check In erfahren wir, dass unser Flugzeug ueberbucht ist und nicht alle Passagiere an Bord gehen. Man bietet uns tatsaechlich 800 Dollar an, wenn wir unseren Heimflug auf morgen verschieben wuerden, zusaetzlich eine Gratisuebernachtung, Transfer und volle Verpflegung. Nach kurzem Beratschlagen stimmen wir zu, doch das Angebot hat einen Haken. Man wird auf eine Liste gesetzt und muss bis zum Boarding abwarten, da die Airline natuerlich erst einmal abwarten moechte, ob ueberhaupt alle Fluggaeste kommen. Dann werden von dieser Liste bestimmte Passagiere ausgewaehlt, die dann ihr Gepaeck zurueck erhalten und ins Hotel gebracht werden.

 

 

Damit waren wir eigentlich schon aus dem Rennen, denn bei uns haette ja auch der Connection Flight von London nach Muenchen umgebucht werden muessen. Soweit wir gesehen haben, sind dann beim Check In sechs Passagiere – die vermutlich keinen Anschlussflug haben – in Atlanta zurueckgelassen worden, wir durften planmaessig an Bord gehen.

 

Unser Flugzeug ist eine Boeing 777, wir starten mit einer guten halben Stunde Verspaetung. Unsere Sitze sind in der vorletzten Reihe, das erhoffte Upgrade auf Premium Economie Plus gab es auf dem Rueckflug leider nicht.

 

Morgen fliegen wir mittags von London nach Muenchen weiter, Ankunft sollte gegen 15.30 Uhr sein. Damit schliessen wir diesen Reisebericht ab und bereiten uns gedanklich auf unsere naechste Reise vor. Bis dahin!

 

 

Gefahrene Km: 153

 

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