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Florida 2009 Teil 3   

Samstag, 13.06.2009

 

Heute klingelt uns der Wecker bereits um 5.00 Uhr aus den Federn, was fuer eine grausame Zeit. Wir fruehstuecken auf dem Zimmer, bevor wir unser Auto vollpacken. Um 6.15 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Cape Caneveral. Heute soll das Shuttle Endeavour zur ISS starten. Wir rasen ueber den Highway und schaffen es tatsaechlich noch rechtzeitig, um einen tollen Platz an der Strasse zu ergattern, von wo aus man einen super Blick auf die Abschussrampe hat.

 

 

Drei Minuten vor dem geplanten Start stehen wir mit Foto und Videokamera bewaffnet am Strassenrand und warten. Doch der Start wurde wegen Problemen mit den Treibstofftanks abgesagt. Was fuer eine bittere Enttaeuschung.

 

 

Das Kennedy Space Center hat so frueh leider noch nicht offen, sodass wir nur ein paar Fotos vom Eingangsbereich machen.

 

 

 

Ueber den Highway A1A fahren wir auf den Atlantik Inseln und Port Caneveral Richtung Sueden. Im Hafen liegt ein Disney Traumschiff. Wahnsinn wie riesig das ist.

 

 

Gegen Mittag erreichen wir in West Palm Beach den Lion Country Safari Park, einen Drive Through Zoo (Diashow). Nicht gerade guenstig, aber bestimmt sehenswert.

 

 

Man bekommt eine CD fuers Auto, auf der man dann zu den einzelnen Tieren was gesagt bekommt. Echt klasse gemacht.

 

 

Nashoerner, Giraffen, Antilopen, Bueffel, Elefanten und viele andere Tiere sind hier zu bewundern.

 

 

 

Das Fenster muss geschlossen bleiben, aber wir machen es doch mal kurz auf. Ein Strauss kommt ganz nah ran, sodass wir es doch lieber wieder zu machen.

 

 

 

Wenn man hier so durchfaert, hat man wirklich den Eindruck, man ist irgendwo in Afrika und faehrt durch die Steppe. Den Nashoernern ist es zu warm, denn die liegen nur faul im Schatten rum, echt schade.

 

 

Jetzt wird es aber eng, kreuzt doch eine Giraffe gerade die Strasse! Eine sagenhafte Rundfahrt geht zu Ende.

 

 

Im zugehoerigen Restaurant essen wir noch eine Kleinigkeit, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.

 

 

Abends, um sechs Uhr, erreichen wir Fort Lauderdale und checken im Quality Inn ein. Danach machen wir uns auf in die Sawgrass Mills, einer riesigen Shopping Mall. Gegen 22.00 Uhr sind wir wieder im Motel zurueck und gehen dann nach einer Dusche ins Bett.

 

Gefahrene Km: 430

 

Sonntag, 14.06.2009

 

Von Fort Lauderdale aus fahren wir nach Florida City. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Alligatoren und Schlangen.

 

 

Gegen Mittag erreichen wir die Everglades Alligator Farm (Diashow). Als erstes unternehmen wir eine Fahrt mit einem Airboot. Es ist hoellisch laut, aber sagenhaft.

 

 

 

 

Hier gibt es ein Aufzuchtbecken, in denen Alligatoren in jeder Groesse zu finden sind. Man kann sie sogar fuettern.

 

 

 

Die ausgewachsenen Exemplare sind in einem riesigen Freigehege untergebracht. Bei der taeglichen Fuetterung wird den Besuchern sehr viel ueber Alligatoren beigebracht. Echt interessant.

 

 

 

Als naechstes schauen wir uns die Snake Show an. Hier bekommen wir alles Wissenswerte ueber die heimischen Schlangen Florida’s erzaehlt.

 

 

Phytons sind hier zwar urspruenglich nicht beheimatet, aber sie sind inzwischen eine richtige Plage geworden. Viele Amerikaner haben sich diese Riesenschlangen als Haustiere gehalten. Als sie jedoch zu gross wurden, wussten sie nicht mehr mit ihnen anzufangen und haben sie in den Everglades ausgesetzt.

 

 

Wir duerfen in dieser Vorfuehrung sogar eine Koenigsphyton halten, dann eine grosse Albino-Phyton. Echt fantastisch wie sie sich anfuehlen. Nicht kalt, sondern warm und samtig, erstaunlich schoen.

 

 

 

Wir marschieren eine Runde durch die Farm. Hier gibt’s sogar Krokodile zu bewundern.

 

 

Schon beginnt auch die naechste Show – und zwar mit den Alligatoren. Wahnsinn was sich der traut. Aber gut, bitte nicht nachmachen.

 

 

 

Zum Abschluss duefen wir sogar Baby Alligatoren halten, wie suess. Das Klebeband soll verhindern, dass sie uns zwicken.

 

 

Am spaeten Nachmittag fahren wir zurueck nach Florida City. Unser heutiges Motel ist ein Comfort Inn. Nachdem wir im Pool waren, gehen wir noch zum Shoppen. Abendessen gibt’s bei Pizza Hut. Spaeter lassen wir den Tag ruhig ausklingen und geniessen den lauen Abend bei einem Bierchen. Wir hatten auch einen kleinen Gast, der sich sehr gut als Fotomodel eignet.

 

 

Gefahrene Km: 130

 

Montag 15.06.2009

 

Heute schlafen wir mal aus und gehen erst um 8.30 zum Fruehstuecken. Anschliessend besuchen wir den Everglades Nationalpark (Diashow). Unser erster Stop ist das Eingangschild.

 

 

Hier merken wir schon, dass uns die Mosquitos eine richtige Freude bereiten werden. Man kann fast nicht ins Auto steigen, ohne hunderte von Ihnen mit rein zu nehmen. Auch das Off Spray hilft nicht wirklich. Die ersten Alligatoren sehen wir gleich nach dem Visitor Center beim Anhinga Trail.

 

 

Ausserdem eine Schildkroete, die direkt neben dem Weg ihre Eier ablegt. Schaut echt witzig aus.

 

 

Wegen der Mosquito Plage beschliessen wir, gleich nach Flamingo zu fahren. Vor uns sehen wir schon eine riesige Regenwalze. Na toll, hoffentlich bleibt das Wetter nicht so. Beim durchfahren koennte man meinen, es schmeisst jemand Wasserbomben auf unsere Windschutzscheibe. Als wir durch den Schauer durch sind ist, das Wetter auch wieder schoen. Als wir in Flamingo ankommen, kommt die Sonne wieder zum Vorschein.

 

Direkt im Hafenbecken versammelt sich gerade eine Menschenmenge und wir sind gespannt, was es da zu sehen gibt. Ein riesiges Krokodil liegt direkt am Pier. Wie beeindruckend.

 

 

Weil wir noch weitere Alligatoren sehen wollen mieten wir ein Kanu und paddeln 2 Stunden durch die Suempfe.

 

 

Ausser die stechenden Plagegeister und ein paar Voegel kommt uns leider nicht viel vor die Linse. Spass macht es aber trotzdem, denn auch diese Landschaft ist wirklich sehr schoen.

 

 

Die Zeit vergeht schnell und unser Kroko schwimmt immer noch im Hafenbecken rum. Auch wenn es uns nichts tut, ist es trotzdem irgendwie komisch in so einem kleinen Kanu zu sitzen. Aber in Horrorfilmen wird es halt doch etwas anders dargestellt.

 

 

Als wir uns auf den Weg zurück machen, halten wir noch an dem einen oder anderen Trail. Von Mosquitos umschwirrt werden unsere Schritte immer schneller. Fast nicht zum aushalten, aber wir schlagen uns tapfer. Was sind schon so ein paar Stiche? Auf einmal sehen wir ein Schild, da muessen wir doch glatt anhalten. Christian Point, da ist es doch Pflicht von Chris ein Foto zu schiessen.

 

 

Unser Ziel heute ist, es noch bis nach Key West zu schaffen. Wir verlassen am spaeten Nachmittag den Everglades Nationalpark und machen uns auf den Weg. Die Fahrt ueber die Keys ist wirklich beeindruckend.

 

 

 

Es ist mittlerweile schon 21.00Uhr als wir dort ankommen. Wir checken ein im Best Western Ambassador. Nicht gerade guenstig, daher nehmen wir zu viert ein Zimmer. Im Publix kaufen wir noch ein, dann gibt es Abendessen bei Pizza Hut. Da wir so eine Art Terrasse haben, sitzen wir noch ein wenig zusammen, bevor wir um ca. 22.30 ins Bett gehen.

 

Gefahrene Km: 360

 

Dienstag, 16.06 2009

 

Nach dem Fruehstueck beschliessen wir, vormittags erstmal am Strand zu relaxen. Wir entscheiden uns fuer den Smathers Beach, der wohl bekannteste auf Key West.

 

 

Unter Palmen machen wir es uns gemuetlich und geniessen den tollen Strand. Abwechselnd gehen wir ins Meer, einmal Chris und Uschi und dann wieder wir. Wir haben ja Wertsachen dabei, die nicht unbeaufsichtigt rumliegen sollten.

 

 

Gegen Mittag verlassen wir Smathers Beach und leihen uns zwei Jetski aus. Eine kurze Einweisung, schon geht’s raus aufs Meer. Hier ist ein Playground, auf dem wir uns eine Stunde austoben duerfen, bevor uns der Guide wieder abholt und zurueck zum Anlegeplatz bringt. Was fuer ein Wahnsinns-Spass.

 

 

Nachmittags bummeln wir durch Old Town und besuchen den Southernmost Point (suedlichster Punkt der USA).

 

 

Von hier aus sind es noch 90 Meilen bis nach Cuba. Ja, hier ist was los. Jeder Touri will hier natuerlich ein Foto machen. Bis wir an die Reihe kommen, stellen wir uns halt noch suedlicher. Coole Idee, denn andere machen es uns auch nach.

 

 

 

So, jetzt brauchen wir erstmal einen Kaffee. Und den gibt es im Hard Rock Cafe. Es ist klein, aber richtig schnucklig. Wir setzen uns natuerlich draussen hin, ist doch mal was anderes. Es ist viel los, denn wir sind jetzt direkt auf der Duval Street – die wohl bekannteste Strasse in Key West. Hier gibt es unzaehlige Kneipen und Geschaefte, die zum bummeln und verweilen einladen.

 

 

So gegen 18.00 Uhr sind wir zurueck an unserem Hotel. Jetzt ist erstmal eine Runde schwimmen angesagt in unserem tollen Pool. Anschliessend machen wir uns auf den Weg zum Mallory Square, um den wohl beruehmtesten Sonnenuntergang der Welt zu bestaunen. Hier wird jeden Abend gefeiert. Es kommen Artisten, Musiker und Gaukler und jede Menge Besucher.

 

 

 

Wir setzen uns an den Pier und warten bis es soweit ist. Die Atmosphaere ist wirklich toll, Uschi sieht sogar einen Delfin vor uns im Wasser springen. Nur wir leider nicht. Als das Spektakel vorbei ist, bummeln wir noch ein bisschen rum und kaufen uns das eine oder andere Souvenir.

 

 

 

 

Nachdem die Sonne untergangen ist, fahren wir zurück zum Hotel und fallen muede ins Bett (eine kleine Diashow zu Key West ist hier zu finden).

 

Gefahrene Km: 30

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